Gefühle als Kompass: Wie Wut und Trauer deine Resilienz stärken

Shownotes

Was wollen "negative" Gefühle uns unterschwellig sagen? Jochen Schropp spricht in dieser Folge mit der Schauspielerin und Resilienztrainerin Caroline Hartig über Wege zu innerer Stabilität und Erfüllung. Caro erklärt, wie unangenehme Emotionen wie Trauer, Wut oder Scham als „Glücksguides“ dienen können, indem sie auf verletzte Werte oder ungestillte Bedürfnisse hinweisen. Die beiden Blicken außerdem auf die Bedeutung von Selbstreflexion und Selbstwirksamkeit für die eigene Resilienz sowie auf den kritischen Einfluss von Social Media auf das psychische Wohlbefinden. Diese Folge bietet fundierte Impulse, um die eigene Gefühlswelt besser zu verstehen und durch gestärkte Widerstandskraft wieder dauerhaft und klar bei sich selbst anzukommen.

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Transkript anzeigen

00:00:03: Manchmal haben wir das Gefühl, dass etwas in unserem Leben nicht ganz stimmt.

00:00:07: Uns geht es eigentlich gut wie funktionieren im Alltag und trotzdem fühlen wir uns innerlich nicht wirklich erfüllt.

00:00:13: Und statt uns zu fragen warum versuchen wir noch mehr zu leisten?

00:00:16: Uns weiterzuoptimieren alles noch besser im Griff zu haben!

00:00:20: Für einen Moment gibt uns das Sicherheit aber das leise Gefühl bleibt irgendwas fehlt.

00:00:27: was wenn dieses gefühl kein problem ist sondern ein hinweis?

00:00:31: Am Ende dieser Folge verstehst du besser, welche psychischen Grundbedürfnisse wirklich hinter unserem Wohlbefinden stehen und wie du lernen kannst wieder mehr bei dir selbst anzukommen.

00:00:44: Happy Life mit Jochen Schropp.

00:00:50: Willkommen bei happy life deinem Podcast zum Glücklichsein.

00:00:54: Heute geht es um die Frage was wir eigentlich wirklich brauchen Um uns innerlich stabil erfüllt und zufrieden zu fühlen Denn oft denken wir Wir müssten nur mehr machen oder besser werden.

00:01:05: Aber vielleicht geht es gar nicht darum, sondern darum uns selbst besser zu verstehen.

00:01:10: Ich freue mich sehr auf meinen heutigen Gast Karoline Hartig!

00:01:15: Karoline ist Schauspielerin und zertifizierte Resilienztrainerin – sie beschäftigt sich intensiv mit der Frage wie wir in einer komplexen und aufstressigen Welt, in der wir ja leben, wieder mehr innere Stabilität entwickeln können?

00:01:28: Hallo Karo!

00:01:29: Hallo!

00:01:30: Ich glaube, wir müssen erst mal sagen dass wir uns kennen.

00:01:33: Wir haben uns letztes Jahr auf einer Hochzeit kennengelernt und wir haben uns direkt gut verstanden und sind auch direkt richtig tief gegangen.

00:01:39: Deswegen passt es irgendwie auch das du hier bist weil du mich damals... Du hast mich aus dem Beinen gebracht

00:01:45: oder ich

00:01:47: habe mich selbst zum Bein gebracht?

00:01:49: Ja, gut.

00:01:50: Es war ein intensives Gespräch und da hast du mir auch schon so ein bisschen erzählt was du machst.

00:01:54: Jetzt habe ich dich schon als Resilienztrainerin angekündigt, ich glaube, du musst aber mal kurz den Hörerinnen und Hörern erklären, was das eigentlich überhaupt bedeutet?

00:02:01: Also, als Resilingenstrainerin, was macht man da?

00:02:04: Man hilft sozusagen im Alltag besser mit Stress klarzukommen, tulst zu lernen wie man seine Emotionen regulieren kann und seinen sehr nerven System beruhigen auch einfach besser mit Lebenskrisen und der Weltlage klartzukommen.

00:02:20: Wir müssen uns ja vorstellen dass jetzt gerade wir so viele Informationen am Tag konsumieren und so viel auch mit Weltthemen konfrontiert werden, dann der alltägliche Stress dazukommt.

00:02:33: Und als Resilienztrainerin hilft man einfach dabei sein Kopf das ein bisschen mehr zu übersetzen, Tools zu lernen und besser stressklar zu

00:02:40: kommen.".

00:02:41: Wie bist du darauf gekommen, dass das für dich wichtig ist oder ist das Thema zu dir gekommen?

00:02:45: Ich

00:02:45: bin hoffnungslos überfordert.

00:02:48: Nein!

00:02:49: Warst hoffnungslos

00:02:49: überfordern.

00:02:50: Genau ich habe selber Wirtschaftspsychologie studiert und Schauspieler ja.

00:02:55: Und wollte immer irgendwas anderes noch für meinen Kopf nebenbei machen und hab dann im Zuge von so meinen Arbeiten eben öfter mit dem Thema zu tun gehabt fand es super spannend was ich da schon gelesen hab und dachte, okay jetzt will ich das nochmal angehen.

00:03:11: Und auch richtig...

00:03:13: Ja du hast gerade schon die Wettlage angesprochen und den Informationsfluss der so auf uns rein prasselt.

00:03:20: Ich kenne mittlerweile wirklich viele Leute.

00:03:22: Das kann ja jeder für sich selbst entscheiden, die sagen, ich höre mir unter der Woche keine Nachrichten mehr an oder ich höhe nur einmal die Woche einen Nachrichten-Podcast oder ich informiere mich einmal die nicht mehr schaffe.

00:03:36: Aber wie du schon sagst, eigentlich je nachdem wo wir leben haben ja gar keine Möglichkeit mehr die Nachrichten zu umgehen.

00:03:41: also ob wir jetzt in der U-Bahn stehen und da irgendwie ein kleines Fenster läuft mit irgendwelchen Schlagzeilen Ob wir einem Kiosk vorbeilaufen und Die Schlagzeit auf einer Zeitung lesen Also Wir werden damit konfrontiert und das ist natürlich ganz schön viel.

00:03:55: Und deswegen würde ich gerne ganz am Anfang bei was bleiben.

00:03:58: was viele beschäftigt ohne dass es vielleicht genau Greifen können brauchen wir, was brauchen Menschen um überhaupt eine Art von Erfüllung

00:04:11: zu

00:04:11: spüren oder sich erfüllt zu fühlen?

00:04:14: Es gibt eine Zauberformel die ziemlich einfach ist und wenn sie erfüllt ist dann fühlen wir uns glücklich und zufrieden.

00:04:25: Oder wir fühlen uns ja angekommen und erfüllt.

00:04:29: Teile diese Zauberformel mit uns.

00:04:31: Achtung, jetzt!

00:04:35: Ich würde dich einladen bevor ich die Formel teil vielleicht einmal selber an eine Situation zu denken wenn du magst ja und der ist in der es dir richtig gut ging in der du so dachtest Ja ich bin richtig zufrieden oder ich fühle mich glücklich wird den moment gerne anhalten und in irgendeinen Marmeladenglas stecken.

00:04:57: Ja, hast du da eine Situation?

00:05:00: Soll ich die laut sagen?

00:05:01: Ja.

00:05:01: Also wenn du magst...

00:05:02: Ja also ich mache das tatsächlich demnächst wieder.

00:05:04: Es gibt so ne... Das hört sich immer so komisch an, wenn man sagt es gibt so eine Klinik aber es gibt zu einer Klinique in Österreich Da kann man eben so eine Art Darm Reset machen, aber eigentlich ist es.

00:05:19: für mich geht es gar nicht darum dass ich mein Mein mein mein Darm resette oder meinen Körper resette sondern das ich mein Geist dort wissete weil das ist ein wunder wunderschöner Ort in österreich dieses hotel mit diesem angeschlossenen ärztehaus.

00:05:36: Ich finde es ganz sympathisch, dass wenn man so sagt, denk an den schönsten Moment oder in so'n Krieg, das ich an die Klinik denke.

00:05:45: Darum geht's gar nicht!

00:05:45: Aber es gibt eben diesen... Also das ist an einem wunderschönen See und dieser See ist ein Bergsee.

00:05:50: also

00:05:51: d.h.,

00:05:52: du siehst die Berge, du hast einen Wald drum herum und ... Du machst eine Woche lang etwas für dich?

00:05:59: Ja Und ich könnte da aus Dankbarkeit, dass ich mir das Nicht dass ich mir das schenke, sondern dass ich mich diese Zeit schenken.

00:06:08: Weil das ist das was wir sehr wenig machen.

00:06:10: und wenn ihr die Folge mit Karina Teutenberg gehört habt der Fastenleiterin da ging es mehr ähnlich.

00:06:17: also das sind eben so Momente Die Ich Mir Gebe Und Wenn Ich Dann Morgens nach einem Frühstück einmal um den siehlaufe und abends Nach dem Abendessen nochmal um den Siehlaufen Das sind irgendwie zweimal neunzig Minuten dann geht's mir da immer total gut und Da Könnte Ich Dann auch in Tränen Ausbrechen in Tränen des Glücks.

00:06:35: So schön!

00:06:36: Du hast die Zauberformel einfach auch perfekt schon beschrieben, ich zeig dir jetzt dir den anderen, erzähle ich das natürlich.

00:06:42: Ja aber

00:06:42: wir haben ja hier auch ne?

00:06:44: Ich halte es jetzt mal hoch dass du das

00:06:46: siehst,

00:06:47: er ist leider kleiner aber trotzdem...

00:06:51: älteren Mann, ne?

00:06:53: Gibt mir das mal kurz rüber.

00:06:55: Ja, du kannst es dir immer so angucken.

00:06:58: Es gibt

00:06:58: vier Grundbedürfnisse.

00:07:00: Wenn diese vier Grundgedürfnissen erfüllt sind dann fühlen wir uns zufrieden und glücklich.

00:07:06: Und zu den vier Grund bedürftesten gehört Bindung Das heißt man fühlt sich zugehörig ist die Beziehung zu sich selber aber auch zur anderen stabile Beziehungen.

00:07:16: Dann gibt es Orientierung und Kontrolle.

00:07:19: das heißt zum einen Ich hab einen Rahmen, ich weiß was gerade passiert.

00:07:23: Ich bin mir der Situation bewusst und fühle mich handlungsfähig.

00:07:27: Das heißt, ich kann irgendwie selber das gerade bewältigen, was gerade passiert.

00:07:32: Da spielt auch Sicherheit eine Rolle aber auch lebe ich meine Werte, sind meine Wärte im Einklang mit meiner Umgebung.

00:07:37: dieses Kontrolle- und Orientierung ist da ein wichtiger Faktor.

00:07:42: dann Freude.

00:07:43: D.h.,

00:07:45: ich mach irgendwas, was mir Spaß macht, was mich erfüllt.

00:07:48: Aber auch ich muss grade ... keine negativen Gefühle.

00:07:52: Negative Gefühler gibt es nicht, aber unangenehme Gefühlen fühlen.

00:07:56: ich bin einfach gerade mit irgendwas schön beschäftigt irgendwas was mir selber Freude bringt.

00:08:01: da gehört auch Genuss dazu.

00:08:03: und Selbstwert und selbst wert.

00:08:05: Da spielt natürlich so das eigene, was du gerade gesagt hast.

00:08:08: Dass ich mir selber etwas wert bin.

00:08:10: Das vielleicht aber auch andere Leute mir das mit ihrer Art und Weise zeigen?

00:08:15: Mit Freunden oder ich einfach im Einklang mit mir selbst bin und den Moment genießen kann.

00:08:21: Und Selbstwert ist oft ein Thema warum wir in einer Leistungsgesellschaft so viel tun um diesen Selbstwert immer wieder zu erhöhen weil es für viele Leute gar nicht ausreicht so wie sie sind, sich selbst zu sein oder genug zu sein.

00:08:37: Und wenn wir jetzt noch mal auf deine Situation zurückgehen?

00:08:40: Ich glaube dann kann man das immer besser verstehen als ein Modell.

00:08:44: in dem Moment wo du gesagt hast ich tue hier gerade was für mich.

00:08:48: Ich mache...ich nehme die Zeit bewusst!

00:08:51: Ich bin es mir wert hier Geld auszugeben oder eine schöne Zeit zu haben und auch vor allen Dingen die Zeit mich zu investieren und mir das zu gönnen ist dein Selbstwert absolut vorhanden.

00:09:01: also was schöneres kannst Du dir selber gar nicht in dem Moment tun und da bewusst reinzugehen.

00:09:07: Dann ist es eine Freude, wenn du da mit Bergen wahrscheinlich in der Natur irgendwie mit Genuss und ganz vielen schönen Dingen zu tun hast.

00:09:18: Aber ich laufe genüsslich durch die Wälder, sag' ich so.

00:09:22: Ja aber auch der Moment jetzt mit dem Spaziergang ist es so... Ich gehe spazieren und ich mach irgendwas das mir Freude bringt oder die Natur.

00:09:30: Ich weiß nicht kannst du ja vielleicht gleich sagen was so ob dir da was Freude gemacht hat?

00:09:34: Dann ist es ein fester Rahmen.

00:09:36: Du weißt was das isst.

00:09:37: Das sind klare Fakten.

00:09:38: Du hast fünf Tage oder ich weiß nicht wie viele Tage warst du da?

00:09:42: Acht Tage, siegnechte.

00:09:45: Du weißt, worauf du dich einlässt.

00:09:46: Es gibt feste Strukturenabläufe und so hilft natürlich extrem den Kopf.

00:09:51: ich weiß gerade was passiert und hab da einen festen Rahmen.

00:09:55: Und die Bindung hast du in dem Moment eher mit dir selbst gehabt.

00:09:59: also ist eher eine stabile Beziehung zu dir selbst als jetzt zu anderen Menschen?

00:10:04: Ja wobei das sind ganz interessant weil eigentlich es geht ja ums Verdauen auf und viele Menschen sind ja ganz oft On the run, ne?

00:10:15: Wir haben Hektik.

00:10:16: Wir müssen schnell noch auf dem Weg uns eine Stulle holen oder wir setzen uns nicht mehr wirklich alleine an einen Tisch ohne dass das Handy neben uns liegt oder wir ein Buch haben oder der Fernseher läuft und wir sollen eigentlich während dieser Kur alleine sitzen und wirklich uns aufs Essen konzentrieren.

00:10:36: und du bekommst beispielsweise auch eine Art Cautrainer weil viele Menschen ja auch einfach schlingen und gar nicht mehr lernen wirklich, was es bedeutet auch zu kauen.

00:10:45: Und die ersten Tage sitzt man immer noch alleine da.

00:10:47: aber irgendwann hat man natürlich auch das Bedürfnis mal mit anderen Leuten zu quatschen also nicht alle aber manche und dann fängt man dadurch eben auch an sich mit Menschen zu verbinden und sich darüber zu unterhalten, was gerade passiert.

00:10:59: Oder ich muss auch sagen ... Ich gehe da jetzt wieder hin, weil ich eine ganz tolle Bindung zu meiner Ärztin das letzte Mal hatte.

00:11:05: Und ich freue mich total, dass die mich dann wieder ein paar Tage begleitet.

00:11:08: Und bei Bindung ist später noch rein, dass man eben so sich zugehörig fühlt.

00:11:13: In dem Moment wo du an einem Ort bist, wo Leute, selbst wenn du nicht in der Verbindung bist, sich das auch wert sind, sich diese Zeit zu nehmen, ihren Darm zu reinigen.

00:11:22: Und einfach auf die Torten zu verzichten?

00:11:26: verzichten, dann hast du ja trotzdem schon ein Gleichgesinnte.

00:11:30: So ohne mit denen zu reden weißt du so hier ist es ein safe place.

00:11:33: wir alle wollen gerade das gleiche und wie alle sind es uns wert was ja irgendwie sich schon mal super gut anfühlt dass man so weiß Kann ich auf Torten verzichten, hier darf ich.

00:11:44: Und die anderen machen es auch?

00:11:45: Aber

00:11:46: das ist interessant!

00:11:47: Ich bin da so glücklich.

00:11:49: Also ich habe das jetzt schon zweimal gemacht und lustigerweise hatte ich da auch die Idee vor zwei Jahren zu diesem Podcast.

00:11:55: Es hat ein bisschen gedauert bis wir dann soweit waren aber ich bin damals um den See gelaufen und dachte so all das was ich hier lerne und diese Gespräche und ich bin so dankbar dass ich das alles erfahren darf in so einem Podcast weitergeben.

00:12:12: Ja, und wie schön wenn sich jeder aus seinen Folgen oder aus seinen Sachen was rausziehen kann.

00:12:17: Ich höre ja auch jetzt fleißig deine Folgen und dass man immer was dazu lernt ist eine super schöne Idee.

00:12:23: Oder

00:12:23: manchmal noch nur dran erinnert wird, weißt du?

00:12:25: Manchmal ist es auch so das man denkt, ja das habe ich schon mal gehört aber vielleicht ist da die Perspektive nochmal ein bisschen anders... Okay also,

00:12:31: d.h.,

00:12:32: da mache ich schon alles richtig!

00:12:34: In dieser Woche machst Du alles richtig.

00:12:37: Gibt es schon auch mal einen Moment, wo jetzt irgendwas nicht erfüllt ist?

00:12:40: Auch in der Woche.

00:12:41: Aber das ist genau ... Der Kniff dahinter!

00:12:44: Ähm, kniffeu ich noch nie gesagt... Der Knift dahinter.

00:12:49: Was irgendwie im Alltag dann dazukommt, weil wenn wir Stress empfinden, dann ist irgendwas von diesen Grundbedürfnissen nicht erfüllt.

00:12:59: Das heißt, ich kann mir jetzt anschauen, wo brauche ich vielleicht gerade was?

00:13:03: Und wenn das mal kurz fehlt, ist es nicht so ein großes Thema.

00:13:07: Also sei's dass man mal irgendwie ein bisschen weniger Beziehungen zu anderen Leuten hat oder vielleicht auch mal das Selbstwert angekratzt ist aber es ist halt wichtig, dass es nicht langfristig nicht vorhanden ist weil dann fangen wir irgendwann an wirklich mit Lebenskrisen und uns schlecht zu fühlen und dann kanns auch bis hin zur Depression kommen, dass wenn ganz lange irgendwas nicht erfüllt ist wie uns irgendwann wirklich schlecht fühlen.

00:13:33: Und das zu verstehen oder auch zu wissen, ey es ist eigentlich so eine leichte Zauberformel weil in den Momenten wo's uns so richtig gut geht und vielleicht können ja die Leute dir gerade zuhören da auch einmal für sich dieses Experiment machen.

00:13:45: Einmal ne Situation denken an der es dir richtig gut ging und du so das Gefühl hattest ich bin richtig glücklich Ich bin zufrieden.

00:13:54: So dürfte sein!

00:13:55: So durfte ich grad die Zeit anhalten und es ist schön!

00:13:58: So fühl' ich mich wohl.

00:14:00: Und dann, wenn man diese Situation hat ... kannst du selber einmal jetzt durchgehen.

00:14:07: Wie war meine Bindung in dem Moment?

00:14:09: Gab's andere Leute oder mit mir selbst?

00:14:12: War ich im schönen Moment?

00:14:13: War Ich in einem guten Kontakt?

00:14:15: Habe ich meine Werte gelebt?

00:14:18: Dann Orientierung und Kontrolle?

00:14:20: gab es einen Rahmen.

00:14:21: Oder hatte auch einfach das Gefühl, ich kann die Situation bewältigen.

00:14:25: Ich fühle mich selber so als könnte ich schaffen.

00:14:29: Oder genau, gab es da einfach irgendwelche Sachen an denen man sich gut richten konnte und so.

00:14:35: Dann Freude habe ich irgendwas genossen, hab ich irgendwas gemacht was mir Freude gemacht hat in dem Moment?

00:14:42: Und als letztes wie war mein Selbstwert?

00:14:45: In dem moment wurde mir von anderen Leuten gezeigt dass ich genauso wie Ich bin ein guter toller mensch bin.

00:14:51: Habe ich mir das selber gezeigt dass sich nichts mehr braucht als Einfach zu sein.

00:14:55: Meistens kommt man dann darauf, dass vieles davon erfüllt war oder auch alles.

00:15:00: Hat das dein Leben verändert so ein bisschen?

00:15:02: Ja!

00:15:03: Also, dass du das gelernt hast...

00:15:05: Ja ich meine es ist jetzt so ein einprozentiger Mühe so kleiner Part und ich glaube insgesamt das große und ganze hat's verändert.

00:15:14: also wir gucken uns ja vielleicht auch gleich nochmal irgendwie was anderes an und ich finde so das ist ein Baustein von ganz vielen aber alleine ... das zu wissen und seinem Kopf eben so helfen zu können.

00:15:27: Unser Kopf mag es super einfach, er mag es wenn er's verstehen kann... Wenn er's handeln kann also Handhabbarkeit Und auch Sinnhaftigkeit.

00:15:37: Also er mag wenn da irgendwie ein Sinn hinter ist wenn wir Dinge tun.

00:15:40: Und das zu Wissen und eben diese Tools zu haben wie man seinen Kopf damit helfen kann weil wir in so einer komplexen schnell liebigen vielschichtigen oberflächlichen Welt leben Das ist schon ein Gamechanger.

00:15:54: Warum sind genau diese Bedürfnisse so zentral für unsere mentale Stabilität?

00:15:59: Also ich glaube, es hat sich halt einfach über Jahre entwickelt und trotzdem sind auch von diesen vier Bedürfenissen Bindung und Orientierung und Kontrolle also Sicherheit noch viel zentraler als Freude und Selbstwert.

00:16:13: Man kann mal eine Zeit lang ohne Freude leben, ohne Dinge zu tun die einen Spaß machen.

00:16:18: man kommt klar Auch das, wenn man mal eine Absage kriegt oder eine Ablehnung oder sein Selbstwert sich gerade nicht so ganz gut anfühlt.

00:16:25: Da kommt man in der Regel auch klar, wenn keine Orientierung und Kontrolle da ist.

00:16:29: Also es heißt Sprich Unsicherheit auf dem Alltag oder keine Beziehungen und man sich nicht zugehörig fühlt.

00:16:35: Das sind schon stärkere Themen wo man auch schneller handeln muss...

00:16:40: Voll!

00:16:41: ...damit's einem wieder besser geht?

00:16:42: Ja

00:16:43: kann ich total gut nachvollziehen Auch wenn es natürlich, finde ich teilweise schwierig ist weil man's ja auch nicht so wirklich in der Hand hat.

00:16:48: Also natürlich klar also nach einer Trennung dass man dann halt versucht sich wieder mehr auf Freunde zu konzentrieren oder Leute sich zu sich zu holen und einfach auch zu sagen hey ich bin jetzt ohne Partner und vielleicht habe ich dich ein bisschen vernachlässigt aber kannst du vielleicht trotzdem gerade für mich da sein?

00:17:09: Nein!

00:17:12: Und da finde ich, auch was du gerade gesagt hast so ein anderer Part der mir da echt geholfen hat.

00:17:18: Was zu verstehen oder was sich auch teilen würde wäre seine Emotionen besser zu verstehen.

00:17:24: das heißt Du warst dann vielleicht traurig?

00:17:27: Oder du bist traurige wenn dich einen mensch verlassen hat den du sehr geliebt hast und Menschen tendieren dazu unangenehme gefühle nicht fühlen zu wollen.

00:17:35: also wir freuen uns über die schönen Momente und schönen Gefühle aber die Unangenehmen Gefühle wollen wir oft nicht fühlen.

00:17:44: Zu verstehen, dass die alle eine richtig wichtige Funktion haben also kleine Glücksgeiz sind war auch für mich so ein kleiner Game Changer.

00:17:52: und zum Beispiel Trauer ist die Hüterin der Erinnerung, der Werterinnerung.

00:17:58: das zeigt dir wenn du weinst da war mir was wichtig.

00:18:02: oder da ist mir etwas wichtig das so zu verstehen,

00:18:05: d.h.,

00:18:06: wenn man weint ... Das war auch für mich ein kleiner Aha-Moment, dass ich jetzt, wenn ich weine, oft denke, ah okay, das war mir wichtig!

00:18:12: Es ist mir wichtig.

00:18:14: D.h.

00:18:14: es würde mir auch in Zukunft wichtig sein und darauf muss ich achten?

00:18:16: Ja, es

00:18:16: darf dir auch wichtig sein.

00:18:17: Und du darfst doch traurig sein, weil da ist dir gerade was wichtig.

00:18:20: Und ich isst grade auch okay, auch wenn man jemanden vermisst oder an eine schöne Zeit denkt, auch mal kurz die Trauer zu spüren.

00:18:27: aber im Moment wo du nicht denkst, boah, ich bin so traurige kann ich mehr heulen, ich will das alles nicht mehr, kann ich wieder bitte aufhören damit dann arbeitest du ja gegen dich selbst.

00:18:36: Und in dem Moment, wo du es akzeptierst und denkst okay da war mir anscheinend was wichtig hilfst du dir alleine schon das zu erlauben.

00:18:44: zu sagen ok ist doch verschön dass dir da etwas wichtig war ist doch verschön dass du grad traurig bist.

00:18:49: wie schön ist damit so dass dir diese person so viel bedeutet hat oder der moment oder was du erlebt hast.

00:18:55: Ich

00:18:55: finde es gerade ganz wertvoll dass du das sagst weil ich dachte eigentlich dass sich im letzten jahr mir meine Trauer immer wieder angeschaut habe, aber eigentlich nicht genug.

00:19:06: Also ich hab sie mir angeguckt, aber ich hab super viel gearbeitet und am Wochenende dann versucht mich abzulenken.

00:19:13: Und ich war gar nicht wirklich bei mir!

00:19:15: Ich bin jetzt so in diesem ersten halben Jahr viel mehr bei mir... ...und bin überrascht wieviel Trauer da immer noch hoch kommt nach einem Jahr weil ich eigentlich dachte ich hätte es irgendwie ganz gut im Griff.

00:19:25: Aber ich glaube dadurch dass sich die Trauer eben nicht so zugelassen habe, wie ich sie hätte zulassen müssen.

00:19:32: Das ist deswegen jetzt halt gerade nochmal so...

00:19:35: Ja und wie schön dass ihr eben dieser Mensch in einer Form wichtig ist oder auch das was ihr erlebt habt und es ist ja etwas Schönes!

00:19:42: Und das ist glaube ich, was hilft wenn man anfängt die unangenehmen Gefühle neu zu bewerten und sich die auch neu zu erlauben.

00:19:55: sag ich mal, was uns im Alltag am meisten Stress ist auf die Emotionen von Wut und Ärger.

00:20:00: wird uns auch oft abtrainiert in der Kindheit dass wir nicht wütend sind das wir angepasst sind dass wir es mit uns selbst ausmachen.

00:20:08: er ist aber ein unfassbar wichtige blücksfunktion wieder weil uns ärger immer anzeigt dass entweder eine werte Verletzung vorhanden ist oder eine zielverletzung und das ist ein game changer wenn man das seinem kopf übersetzt.

00:20:23: Nehmen wir jetzt mal eine einfache Situation, wenn wir zum Beispiel im Stau stehen.

00:20:27: Und ich möchte von A nach B kommen, bin aber verhindert weil vor mir Autos stehen, ich komme vielleicht sogar zu spät, komme nicht an mein Ziel.

00:20:36: Stress mich meistens in dem Moment kann mich auch richtig wüten machen, weil eben ne Zielverletzung vorhanden ist.

00:20:42: Wenn wir noch ein anderer Autofinger, ein Stinkefinger zeigt... Autofahrer!

00:20:46: Autofar-Auto-Finger!

00:20:48: Auto-Fingern.

00:20:49: Autofahrer hat einen Stinkefinger gezeigt Ja, weiß ich nicht.

00:20:53: Oder irgendwie mich anpöbelt ist dann vielleicht kommt noch eine Werteverletzung dazu weil mir es ein respektvoller Umgang oder einen wertschätzner Umgang wichtig.

00:21:04: also das ist mal selber auch am pöbeln.

00:21:07: aber so wenn es jemand anderes macht kannst du einen dann dazu noch dringend.

00:21:11: dann ist eine werte Verletzung und Ziel Verletzungen vorhanden.

00:21:15: Aber wenn du magst kannst du ja mal ne Situation sagen wo du mal wütend warst Was leicht du so im Alltag?

00:21:21: Da wo ich wohne, da gibt es einen kleinen Parkstreifen.

00:21:26: Und am Ende dieses Parkstreifens sind die Fahrradfahrer früher immer noch abgestiegen und haben dann ihr Rad geschoben.

00:21:35: Mittlerweile hacken die da alle immer drüber und so obwohl das natürliche Fußgängerzone ist.

00:21:40: Ich war auch mit dem Rad unterwegs und habe einen Anruf bekommen.

00:21:44: Bin also vom Rad abgestigen und hab telefoniert und stand an der Seite Und dann kam eine Frau und pöbelte mich an, dass ich ja hier alles versperren würde.

00:21:55: Dann habe ich ihr gesagt aber ich habe mich doch schon an die Seite gestellt.

00:21:58: Ich bin auch gerade am Telefonieren und dann hörte sie nicht auf und hörte sich nicht auf.

00:22:02: Es hat mich so wütend gemacht weil ich dachte... ...ich habe ja gerade Rücksicht gezeigt oder wollte rücksichtsvoll sein.

00:22:09: offenbar nicht genug.

00:22:11: und jetzt pöbelt die mich auch noch an

00:22:15: Ein

00:22:16: bisschen ausfallen, ein bisschen ausfallend geworden.

00:22:18: Haben

00:22:19: Sie mal zurechtgewiesen?

00:22:21: Ja und das jetzt nochmal zu Translating was da dann eben?

00:22:27: was seine Werte sind die dahinter stehen?

00:22:30: Da könnte man dich jetzt fragen Was ist dir wichtig?

00:22:33: Ist hier zum Beispiel ein respektvoller Umgang wichtig?

00:22:37: Geht es auch um Gerechtigkeit?

00:22:39: oder

00:22:40: ja

00:22:40: so?

00:22:41: Und was war an dem Moment deiner Meinung nach nicht so, wie du das dir gerne wünschst im Umgang?

00:22:48: Ich sag mal gut.

00:22:49: Das ist ein Anzeichen.

00:22:50: Ein super wertvolles Gefühl weil es dir zeigt Du weißt was deine Werte sind und offensichtlich funktioniert es mit einer anderen Person gerade nicht so oder die missachtet diese Grenzen.

00:23:02: Wir könnten das jetzt im Training oder wenn ich jetzt mit ihr arbeiten würde würden wir einfach ganz viele Situationen durchgehen wo du gestresst warst und würden uns aufschreiben, welche Werte dahinter sind.

00:23:12: Dann könnte man auch noch einen Bogen zusammen machen oder wie man dahin kommt zu sagen ja okay am Schluss sind das deine Topjochenwerte

00:23:20: Und was mache ich da mit der Information?

00:23:22: Meistens werden wir genau mit diesen Werten täglich konfrontiert.

00:23:26: wenn das unsere top fünf werte sind und Du in der nächsten Situation dich ärgerst über irgendwas im tag ärgern wir uns ziemlich häufig weißt du schneller am Kopf, ah ja das ist es von den fünf Werten was mich gerade stresst und dass deinem Kopf zur Übersetzung zu fünfzig Prozent den Stress.

00:23:43: Naja und weil man halt auch weiß vielleicht die Person hat offenbar... Vielleicht hat sie diese Werte nicht oder man macht sich eben bewusst okay ich reagiere da grade so krass drauf weil meine Werte verletzt werden.

00:23:55: fahren wir das jetzt einfach mal alles ein bisschen runter und dann können wir vielleicht auch mit der gegenüberliegenden Person entspannter umgehen?

00:24:00: Und

00:24:01: Du kannst auch viel schöner deine Sachen kommunizieren.

00:24:05: Gerade mit unserer politischen Weltlage, also ich kann manche Diskussionen nicht mehr führen weil ich denke das so wenig Verständnis oder Respekt auch menschliche Werte die mir wichtig sind dahinter dass ich da wirklich Probleme habe wenn dann irgendwie zu viele Aussagen die in Richtung gehen.

00:24:26: aber ich merke dass es voll schön ist dann wieder auf so nah eben den anderen Menschen zu sehen und zu sagen, hast du Angst davor oder ist das dein Problem?

00:24:37: Und auch das so wegzunehmen von einer Persongruppe oder von irgendwas wo gerade ganz harte Aussagen fallen.

00:24:44: Ich glaube dass es das auch braucht sich mehr wieder zusehen und auch zu verstehen was dahinter liegt.

00:24:49: da sind ja immer irgendwelche Bedürfnisse wegen Sicherheit, Kontrolle, Orientierung,

00:24:55: Bindung.

00:24:56: Dich

00:24:56: zugehörig fühlen so und was dann ja auch manchmal leider abgedeckt ist und die Menschen dann aufgegriffen werden, in eine andere Richtung gezogen werden.

00:25:02: Weil sie sich dazugehörig und gesehen fühlen so... Ich

00:25:05: finde das gerade so krass weil mir also ich habe so viele Ahamomente glaube ich in den letzten zehn Minuten gehabt und ich denke mir so warum lernt man das nicht in der Schule?

00:25:14: Aber dass ist es ja!

00:25:15: Warum lerntman das nicht?

00:25:17: Also vielleicht für Kinder einer Grundschule ist es vielleicht noch ein bisschen viel beziehungsweise die Bedürfnisse ändern sicher auch.

00:25:23: aber ich denk mir so, warum hab' ich das nicht In der achten oder neunten Klasse wenn man eine weiterführende Schule besucht, dann später gelernt.

00:25:33: Aber ich finde das so... Ich finde

00:25:35: es auch grundlegend

00:25:36: und so

00:25:37: schön um einen besseren Umgang miteinander hinzukriegen aber auch für sich selber, sich kennenzulernen und stressfrei zu leben.

00:25:44: und auch als du meintest mit Happy Life Podcasts zur Friedenheit und Wohlbefinden, da hab ich doch ne Zauberformel.

00:25:53: Nein

00:25:53: wirklich!

00:25:54: Und also gerade weil du jetzt auch ein paar mal über unangenehme Gefühle gesprochen hast und wir ja sehr oft eben diese Formulierung negative Gefühlen hören Weil du beschreibst Emotionen eben auch als eine Art inneren Wegweiser Ja?

00:26:08: Du hast es jetzt eben schon gesagt Also Angst zum Beispiel ist das Bedürfnis nach Sicherheit oder Ärger hat man vielleicht bei Grenzen verletzt wurden oder Trauer weil uns etwas

00:26:19: wichtig

00:26:20: war.

00:26:21: Und das macht alles so viel.

00:26:23: Was ich auch noch eine ganz schöne Emotion finde, die so stark ist, ist Charme und Charm is' die Jüterin von Würde vom Selbstwert also Selbstwerderhalt.

00:26:35: Wir wollen uns nicht schämen Weil wenn wir ein Schämen dann machen wir uns ja gerade peinlich.

00:26:41: Dann könnte es sein dass wir uns in unserem Selbstwert sage ich mal Dass wir abgewertet werden oder dass irgendwie die Würde sozusagen angegriffen ist von einem selber, dieses Gefühl von Stolz.

00:26:52: Und ich finde das mit Würde irgendwie auch voll schön zu verstehen.

00:26:55: immer wenn wir uns schämen dann versuchen wir uns eigentlich nur zu schützen.

00:26:57: Wir wollen nicht uns verletzlich oder unperfekt machen oder so.

00:27:02: Das zum einen und wir werden aber ja auch von anderen Menschen geschämt.

00:27:05: Ja!

00:27:05: Geschämt wie sagt man das denn auf Deutsch?

00:27:07: Beschämt!

00:27:09: Da gibt es natürlich ganz viele Emotionen.

00:27:11: Auch dass es spannend alle Emotion zu verstehen und gerade die Unangenehm Willkommen zu heißen und so denken.

00:27:19: Es ist doch schön, weil die schönen Emotionen haben ja auch Funktion.

00:27:24: also zum Beispiel höre ich von ganz vielen Ich würde mich so gerne wieder leichter fühlen im Alltag.

00:27:29: als Kind war ich immer so leicht alles war so leicht.

00:27:31: Leichtigkeit habe ich richtig oft gehört schon Und das zb Freude.

00:27:35: Wenn wir uns freuen wenn wir was machen was uns freudem bringt

00:27:39: dann empfinden wir leuchtigkeit.

00:27:41: Und das auch zu wissen andersrum, was bringt uns?

00:27:44: Was brauchen wir gerade und welche Emotionen hilft.

00:27:47: Mach etwas, was dich glücklich macht.

00:27:49: Mach was, was dir Spaß

00:27:50: macht.".

00:27:51: Da geht es oft wieder um Selbstversorgung.

00:27:54: Ich spreche immer wieder mit Menschen die mir genau sagen, dass sie Leichtigkeit abhandengekommen ist oder nur noch für etwas arbeiten – natürlich auch für die Miete oder für die berufliche Weiterentwicklung Und dass sie sich selbst überhaupt nicht mehr wertschätzen und überhaupt nicht für sich sorgen.

00:28:15: Ein Freund von mir hat mit seiner Therapeutin jetzt gerade erarbeitet, das der einfach wirklich mal nichts tun soll.

00:28:22: Der lernt grade... Also der hatte einen Burnout und der lernt grad einfach nichts zu tun.

00:28:27: und nichts zu tun heißt?

00:28:29: Er macht sein Handy nur alle zwei Stunden kurz an, um zu sehen ob da irgendeine wichtige Information reingekommen ist.

00:28:35: Also hat ihn jemand kontaktiert angerufen irgendwie sonst was aber er doomscrollt nicht, er ist nicht mehr bei Instagram und so weiter und sofort.

00:28:42: Er legt sich in den Park nimmt aber auch kein Buch mit also einfach

00:28:47: nichts zu machen.

00:28:48: Das ist gerne eine ganz schöne Frage die ich auch oft so ein Trainingsstell ist Was machst du wenn du nichts tust?

00:28:55: Und

00:28:56: keiner würde sagen dass er einfach gar nichts macht oder?

00:28:58: Und das

00:28:58: ist immer verbunden mit Musik hören, in die Bäume schauen.

00:29:04: Aber es sind trotzdem nichts tun ist natürlich selbst wenn am Park liegt ja irgendwo und trotzdem dieses einfach im Moment sein und sich nicht ablenken lassen und das auch erlauben auch mal mit seinen Gedanken und mit allen was dann auf einen einprasselt dem irgendwie so Raum zu geben und dass auch so wahrzunehmen und alles was kommt auch da sein darf.

00:29:24: ich glaube das ist auch wieder den Punkt darf mich jetzt nicht so fühlen.

00:29:28: Und ich darf das nicht denken und ich darf nicht so sein, dass es irgendwie voll schön ist einfach anzunehmen was immer kommt.

00:29:37: Du hattest ja die Selbstvernehmung oder die Selbstreflexion angesprochen.

00:29:42: Welche Rolle spielen sie bei Resilienz?

00:29:45: Und was genau ist da der Unterschied?

00:29:48: Selbst

00:29:48: Vernehmungen Erstmal nur eine reine Betrachtung.

00:29:52: Ich kann wahrnehmen, dass ich gerade das und das fühle.

00:29:55: Ich kan wahrnehmen ... Dass ich mich so und so verhalte.

00:29:59: So ist ne reine Wahrnehmungssache.

00:30:01: Bei einer Reflexion ist es schon ein Gedankengang weiter.

00:30:05: Ich kenne daran was ändern.

00:30:07: Ich hab Möglichkeiten.

00:30:08: Was sind meine Möglichkeiten?

00:30:11: Was war mein Beitrag dazu?

00:30:13: Warum habe ich das so gemacht?

00:30:15: Also diese ganzen Hintergrundinformationen und auch weiter in die Zukunft zu denken, da kommt dann die Reflektion mit dazu.

00:30:21: Und bei der Selbstwirksamkeit, was so der letzte zentrale Baustein ist, Selbstwirksamkeit ist einfach nur dieses Gefühl.

00:30:28: Ich kann es schaffen.

00:30:29: Ich kann's aus eigener Kraft schaffen.

00:30:30: Und ich selber hab alles im Mir ums zu schaffen.

00:30:34: Wenn du mich jetzt fragen würdest Was macht einen resilienten Menschen aus?

00:30:38: also wer ist denn ein resilienter Mensch?

00:30:40: Da gibst du vier Haltungen.

00:30:42: Das sind einmal Positivität, Lösungsorientierung.

00:30:47: Dann gibt es noch Bindung und als letztes Akzeptanz.

00:30:53: Und auf der praktischen Ebene wie kann man das erlernen?

00:30:56: Wie kann man dieser Mensch werden?

00:30:58: um diese Sachen zu haben kommt halt Selbstwahrnehmung, Selbstreflexion und Selbstwochsamkeit mit uns spielen.

00:31:04: Weil ohne dieses Gehts würden wir uns nicht weiterentwickeln oder einfach das alles nur so

00:31:08: annehmen.".

00:31:09: Ich

00:31:09: glaube dass viele Menschen auf Widerstand brauchen in ihrem Job ja?

00:31:13: Und sagen wir mal man hat ein Feedback-Gespräch mit dem Chef.

00:31:18: bei vielen Leuten gehen direkt die Alarmglocken an und sie denken sich oh ich bin ins Büro zitiert worden oder ich habe da einen Termin.

00:31:25: Das kann ja nur was Schlimmes sein!

00:31:26: Und du kannst jetzt mit zwei Grundhaltungen reingehen.

00:31:29: ich kann einmal denken Ich werde entlassen.

00:31:32: Ich bin schon wieder der schlechteste Mitarbeiter der Woche geführt worden, ich habe da verkackt und nicht gut gemacht.

00:31:41: Es ist so eine Worst Case-Szenariobrille die du dir aufsetzen kannst oder du kannst halt sagen hey wie toll mein Chef.

00:31:48: vielleicht möchte er mir ein größeres Gehalt anbieten.

00:31:51: einfach von einer Positivität ausgehen.

00:31:54: es wird jetzt nichts Dramatisches sein und wenn nicht dann kriege ich das hin.

00:31:58: Hören wir mal einfach an, was er zu sagen hat.

00:32:00: Ganz viel von Ängsten die wir haben, die treffen gar nicht zu.

00:32:03: Das spielt sich alles im Kopf ab.

00:32:05: So das zweite ist irgendwie Lösungsorientierung.

00:32:09: vielleicht nehmen wir ein leichteres Beispiel.

00:32:11: ich sag mal Ich hab meine Kopfhörer verloren und muss jetzt eine Bahnfahrt sechs Stunden ich merke schon auf dem Weg dahin ich habe keine Kopfhörer dabei.

00:32:22: dann gibt es halt verschiedene Optionen.

00:32:23: ich könnte sagen richtig scheiße Dove Bahnfahrt und mich da so reingreben.

00:32:29: Und sagen super durf.

00:32:31: oder ich kann halt sagen, okay was habe ich für Möglichkeiten?

00:32:33: Wie viel Zeit hab' ich noch?

00:32:34: schaffe ich noch kurz irgendwie in der Drogerie zu laufen?

00:32:36: Ich

00:32:37: bin für vierzig Euro am Bahnhof.

00:32:40: Oder habe ich ein Buch dabei und brauche sie gar nicht?

00:32:43: also erst mal Lösungsorientierung einfach was mit meinen Alternativen.

00:32:47: Ich würde das noch einmal abschießen mit dem Akzeptanz, weil das ist glaube ich auch ein großer Punkt wenn es einem gerade schlecht geht oder irgendwas auch doof läuft die Dinge auch einfach zu akzeptieren, wie sie sind und so sagen ist jetzt so es vielleicht scheiße fühlt sich gerade nicht gut an.

00:33:04: Ist okay oder ich kann grade nichts an der Situation ändern.

00:33:07: das ist ein super schwieriges Tool umzusetzen aber ein super gutes.

00:33:13: also da zu merken ich akzeptiere es so wie's ist.

00:33:16: Gab es für dich irgendwelche Momente, ich hab das Gefühl in unserem Beruf als Schauspielende muss man extrem resilient sein.

00:33:26: Weil immer wieder mit Absagen und Abwertungen... Ich

00:33:28: würde gerne zu absagen genau dieses Rope-Modell also diese viel Grundbedürfnisse nochmal durchgehen.

00:33:35: warum das auch so ein harter Beruf ist?

00:33:37: weil wenn ich jetzt eine Absage kriege kriegt maximal gesagt, dass ich nicht als Person reiche für den Job oder das ich nicht gut genug war.

00:33:46: Also selbst wäre komplett im Keller.

00:33:48: Meine Leistung hat mich ausgereicht.

00:33:49: Ich bin nicht die richtige Person.

00:33:51: Natürlich kann man das auch anders übersetzen und sagen hey Vielleicht war ich ganz toll und die fand mich supergut.

00:33:57: Es gibt nur noch eine Person die noch besser gepasst hat Oder was auch immer weil

00:34:01: es ja auch umpassen geht.

00:34:02: Aber sind wir mal realistisch in dem Moment?

00:34:04: Für sich das erstmal Doof ahnen, also richtig scheiße sogar.

00:34:08: Dass man einfach in seinem Selbstwert gesagt

00:34:10: kriegt.".

00:34:11: Du bist es nicht, also in dem Moment.

00:34:13: Ich finde auch übrigens das kann man natürlich... Das kann man ja auch auf Beziehungen mündsen, ne?

00:34:16: Also wenn man ein Korb bekommt beim Date oder auch an anderen Jobs nur damit dass jetzt nicht so einen Schauspieler-Tor wird.

00:34:23: Ja

00:34:23: aber ich find' auch so eine Date abfuhr ist genau das gleiche.

00:34:26: Also erstmal im Selbstwert du bist es nich.

00:34:28: Dann Freude!

00:34:29: Du weißt, das wird dir mega Spaß machen mit anderen Leuten zu arbeiten und du liebst es irgendwie zu spielen Und die Freude wird dir auch komplett genommen.

00:34:38: in den Moment Orientierung und Kontrolle.

00:34:40: Du wirst es, was die nächsten vier Monate zu tun hättest.

00:34:44: Du hast ein festes Konstrukt und du kriegst Geld für deinen Job.

00:34:47: Du bekommst nur Sicherheit, einen Rahmen.

00:34:49: Du weißt einfach, was in den nächsten Monaten passiert.

00:34:51: In dem Moment fällt das wieder weg... Und

00:34:53: ich finde, du hast auch keine Kontrolle über diese Situation.

00:34:56: Es geht ja keiner mit dir in den Austausch und redet mit dir drüber.

00:34:59: Sondern im Zweifel kriegste eine E-Mail oder du hörst gar nichts

00:35:02: mehr?

00:35:02: Ja!

00:35:02: Das ist am schlimmsten wenn man gar nicht mehr hört.

00:35:05: aber auch mit einer Mehl bist du trotzdem maximal ... beim neuen Punkt angekommen und weiß überhaupt nicht was passiert.

00:35:13: Und dann Bindung soll.

00:35:15: du weißt einfach, dass die ganzen... Dass du jetzt in einem Set mit anderen Leuten, die alle das Gleiche lieben, was du liebst natürlich total aufgehoben bist, sondern den Moment für zu dich einfach auch nicht zugehörig.

00:35:26: oder man hat auch so ein bisschen diese Versagensgefühle, was dann selbstwert rein spielt.

00:35:29: aber auch mit so Netzwerk okay wie werde ich jetzt wahrgenommen?

00:35:32: Jetzt drehe ich wieder nicht oder habe es schon wieder nicht die Rolle bekommen oder also dieses das Gefühl wird es auch so weggenommen sich zugehörig zu fühlen.

00:35:41: Und hast du das Gefühl, dass durch deine Resilienzarbeit du da jetzt anders mit umgehen kann?

00:35:45: Ja ich glaube ich bin auch genau wie jeder andere jeden Tag auch dabei mich zu finden und Sachen anzuwenden.

00:35:55: Und ich bin auch manchmal maximal gestresst, aber es hilft natürlich mit den Situationen besser klarzukommen oder auch sich zu überlegen was kann ich dann jetzt tun damit's dir besser geht?

00:36:03: Also gerade wenn alle seine Grundbedürfnisse nicht erfüllt sind okay rufe ich meine Freundin an mache wir uns einen schönen Mädelsabend gehen vielleicht irgendwo was essen oder fahren zum See oder also ich weiß was ich machen kann allein weil ich jetzt sage gut was gutes Essen.

00:36:19: Ich genieße in dem Moment, war schönes zu essen.

00:36:22: Ich bin es mir wert jetzt was für mich zu tun oder einen schönen Schaumbad zu nehmen oder so.

00:36:28: Schönes Schaumbad!

00:36:31: Ne, kann ja schön sein.

00:36:32: Ich weiß nicht, ob ich das letzte Mal Schaumbaad gehört habe.

00:36:36: Das ist dein persönlicher Schaombachmoment?

00:36:38: Ich hab heute auch

00:36:38: ganz lustig gewartet haben wir nur.

00:36:40: Finde

00:36:40: ich gut.

00:36:41: Jetzt zum Schluss, also ihr kommt natürlich gleich alle noch mit in die Bonusfolge denn da werde ich mit Caro auch noch über Übungen sprechen, die ihr ganz leicht in den Alltag integrieren könnt und ich habe auch gleich noch ein paar Übung oder beziehungsweise eine Übung in der Mindful Minute für euch vorher aber noch weil das glaube ich etwas ist was uns sehr sehr stresst und ich fand es auch so interessant falls ihr die Folge noch nicht gehört habt Folgt uns, abonniert uns und wenn ihr den Podcast gut findet freue ich mich natürlich auch wenn ihr uns die volle Sternenanzahl gibt oder was auch immer man bei euch bewerten kann.

00:37:14: Ich habe mit Neurowissenschaftler Volker Busch gesprochen und der hat mir gesagt was Social Media beispielsweise auch mit Mädchen macht also oder mit jungen Frauen mit Menschen aber generell ja dass elfjährige Mädchen gefragt wurden, was ihnen am meisten Kummer bereitet und das war nicht nur das Aussehen sondern auch bedeutungslos zu sein.

00:37:38: Was ich generell... also ich hatte das auch vor ein paar Jahren, dass ich gedacht habe so wie lange bin ich noch relevant in meinem Job?

00:37:46: Also aber bedeutend auch!

00:37:48: Wie kann ich noch ein Sprachrohr sein oder bin ich irgendwann einfach zu alt dafür?

00:37:51: Und ich glaube, dass Social Media das ja ganz stark mit uns als Menschen.

00:37:56: Es ist

00:37:56: so krass, weil ich auch viele Studien dazu gelesen habe und zu verstehen wie ungesund das ist.

00:38:03: Dass so dreinvierzig Minuten am Tag high visuelle Medien da gehört WhatsApp dazu Instagram TikTok sowieso dass sich zu achtzig Prozent ein Effekt auf unsere Emotionen hat auf dem negativeres Körperbild auf eine schlechtere Stimmung hinzu Angststörungen und Depressionen was das für einen krassen Effekt hat schon Ja, wirklich enorm.

00:38:27: Es gab ganz viele auch Vergleiche wo auch junge Leute gefragt wollen, weil du auch die jungen Mädels angesprochen hast bei Jungs aber auch ein Thema ja auch mit Schlafstörungen wie doll sich das auswirkt auch wenn man vor dem Bett noch mal scrollt oder am Tag sehr viele Medien konsumiert hat dass es man einfach unruhiger schläft nervöser ist.

00:38:46: da gibt's ganz viele Belege für wie ungesund das ist.

00:38:50: und Auch dieses mit der Relevanz oder bedeutungsvoll zu sein, was du gerade gesagt hast spielt einen natürlich totalen Karten weil wir jeden Tag damit konfrontiert sind.

00:39:00: Was andere Leute schaffen und machen ist es ja auch eine sehr positive Plattform dass jeder sich so darstellt wie er sich gerne präsentieren möchte und das selbst wenn Leute heulen in die Kamera.

00:39:12: Es ist ne Selbstdarstellung oder ein Teil den wir so zeigen wollen.

00:39:17: Und trotzdem tendieren wir als Menschen dazu positive Sachen zu teilen, Erfolg zu teielen.

00:39:22: Uns aufzuwerten.

00:39:24: dann kriegt man ganz schnell so Indofinausschüttungen.

00:39:27: und auch zu verstehen warum uns das so süchtig macht sind wieder diese Grundbedürfnisse.

00:39:31: wir haben ein Netzwerk Auch wenn es anonym ist aber trotzdem fühlen wir uns dazugehörig auch gerade wenn wir Likes kriegen Bestätigung Kommentare macht uns total verbunden.

00:39:41: Es gibt uns Orientierung Kontrolle super krasse Strukturen.

00:39:44: du weißt was du wie zu tun hast?

00:39:46: Das ist eine krasso So ein Sicherheitsgefüge, weil du auf deiner Couch sitzt und dich sicher fühlst.

00:39:53: Aber trotzdem ganz viel passiert und so gibt uns das sehr viel Struktur.

00:39:57: Dann haben wir da auch Freude drin, auch Likes und so schütten Endefine aus.

00:40:03: Man sieht schöne Dinge...

00:40:04: Also eigentlich bedient ist das Robo-Modell?

00:40:05: Es bedient es komplett!

00:40:06: Aber

00:40:07: es macht

00:40:08: uns krank.

00:40:09: Ja, es ist nur ein Trugschluss.

00:40:10: also unser Kopf liebt es.

00:40:11: deswegen lieben wir das zu tun.

00:40:14: aber von dem was es eben macht und wie schnell das ist.

00:40:18: Und viel zu viele Reize-Informationen, viel zuviele Vergleiche... ...es ist nicht gesund!

00:40:25: Ich glaube da werden auch in den nächsten Jahren noch mehr dazukommen und da so ganz leicht für sich mal einen kleinen Challenge zu machen und zu sagen ich benutze jetzt einfach mal eine Woche nicht zumindest high visuelle Medien nicht also...

00:40:39: Ich glaub wir können auch ein bisschen kleiner starten.

00:40:42: Nenne Freundin von mir, die hat jetzt gerade mit ihrer Therapeute gearbeitet.

00:40:46: Dass sie einfach mal einen Tag schon kein Social Media nutzt und das ist schon eine große Herausforderung.

00:40:51: Ich habe zum Beispiel eine Challenge gemacht.

00:40:53: ich will es so lange nicht benutzen bis ich das schaffe die App nicht zu öffnen ohne mir ein Blocker da einzustellen.

00:40:59: Das heißt ich werde jetzt solange nicht auf die App gehen bis ich es einen taglang schaffe einen kompletten Tag nicht auf diese App ausversehen zu gehen.

00:41:09: Ich glaub, vierzehn oder siebzehn Tage gedauert bis ich das nicht einmal draufgeklickt hab.

00:41:14: Also so am Tag um unterbewusst sein.

00:41:17: teilweise war es einundzwanzig und dreißig.

00:41:18: Ich war nicht einmal auf Social Media Und dann bin ich so im einen zwanziger Dreißig nur ganz kurz darauf gekommen.

00:41:23: aber es war krass wie schnell man dazu tendiert und wenn man auch nichts zu tun hat oder so nebenbei im Gespräch und wieder irgendwie geöffnet

00:41:32: Auf Klo!

00:41:36: Erzähl uns deine Closed Stories.

00:41:38: Nein, nein!

00:41:38: Aber ich hab das Gefühl, dass ich mittlerweile viel mehr Doomscroller als ich das noch vor drei Monaten gemacht habe.

00:41:45: Ich weiß nicht woran es liegt...

00:41:46: Weil's auch immer schneller wird.

00:41:47: Also selbst Instagram ist jetzt ja schon so wie TikTok, dass ganz viel reingespielt wird.

00:41:53: Und ich liebe zum Beispiel, und das ist was Positives.

00:41:56: Aber ich liebe

00:41:56: z.B.,

00:41:58: so Gesangsgeschichten.

00:41:59: Also Gruppen die zusammenkommen und gemeinsam singen oder... Ja, letzten

00:42:02: Sonnabend verbracht

00:42:03: aus!

00:42:04: Und gestern Abend oder vorgestern Abend lag ich im Hotelbett und dann habe ich das auch alles direkt in die Story geteilt.

00:42:11: und beim sechsten Video dachte ich so okay, pace yourself, ruhige dich.

00:42:15: Das macht Spaß aber ... Du willst doch eigentlich auch noch ein Kapitel in deinem Buch lesen und überhaupt, du willst ja auch noch zur Ruhe kommen.

00:42:25: Okay aber das ist doch gut dass man sich da eine Chance tut.

00:42:28: wie benutzt du Social Media mittlerweile?

00:42:30: Also wie funktioniert

00:42:31: es?

00:42:31: Ich habe einen Blogger drin mit zehn Minuten.

00:42:33: Zehn

00:42:34: Minuten am Tag!

00:42:35: Ja also zwanzig Minuten WhatsApp, zehn Minuten Instagram.

00:42:38: Aber

00:42:38: WhatsApp brauche ich zum Beispiel auf beruflich Da kann ich mir keine... Es gibt

00:42:42: viele Tage an denen ich um elf Uhr dreistik WhatsApp eröffnen Also das die im Blocker wegmache.

00:42:49: Und auch bei Instagram gibt es Tage, wo zehn Minuten nicht ausreichen weil ich irgendwas noch posten muss oder weiß ich nicht selbst wenn ich nichts muss sondern dass sich da einfach selber... dass ich das nicht schaffe.

00:43:01: Ich muss mal mit deinem zukünftigen Mann reden, denn der bräuchte den Pin damit er dir das freischalten kann.

00:43:06: Also das hat ein Freund von mir erzählt, dass sein bester Freund hat den Pin.

00:43:09: Der kann ihm das nur freigeben und der hat fünfzehn Minuten Instagram und der sagt es ist viel zu wenig.

00:43:14: aber vielleicht mache ich das auch mal.

00:43:15: Aber zehn Minuten... ich sage mal, dass du selbst wenn du dann nochmal wegklickst einmal, dann hast du schon so eine Verwarnung, so einen kleinen Hint und dann wenn du noch einmal wegklicke sind es vielleicht am Schluss fünfzehnt Minuten Zahl, die an sich gesund ist.

00:43:30: Und ich hab auch wirklich, muss ich sagen mittlerweile viele Tage, wo ich's nicht benutzt also dann wieder ein bisschen intensiver in ein zwei Tage irgendwie auch Lust habe was zu teilen und dann aber auch wirklich Tage, weil ich einfach merke dass es mir besser geht wenn ich das nicht benutze und wenn man erst mal so für sich merkt auch dass man im Dinge irgendwie das man gelassener ist oder das eigentlich so stresst was andere denken und sowas macht irgendwie Instagram immer alles nochmal größer.

00:43:57: Ja, also das finde ich ist schon mal eine gute Übung.

00:43:58: ihr bleibt dran.

00:43:59: wir gehen jetzt gleich in die Mindful Minute.

00:44:01: Ich bedanke mich schonmal dass du heute meine Gäste wirst.

00:44:05: Ich freu

00:44:05: mich ganz, sodass du mich eingeladen hast!

00:44:07: Ich

00:44:07: habe ganz viel gelernt und ihr hoffentlich auch.

00:44:10: Und mit Caro spreche ich jetzt gleich eben in der Bonusfolge weiter Mit ein paar weiteren Übungen Die ihr Ganz leicht in euer Leben integrieren könnt.

00:44:18: und Jetzt gibt es erst Mal Eine weitere Übung hier von mir für euch.

00:44:28: Willkommen zu Meinful Minute.

00:44:30: Vielleicht kennst du diese Momente, in denen du spürst dass etwas in dir nicht ganz im Gleichgewicht ist.

00:44:35: Aber du machst trotzdem einfach weiter!

00:44:37: Heute darfst Du einfach mal kurz innehalten Nimm Dir einen kleinen Moment Zeit und frag Dich was brauche ich gerade wirklich?

00:44:50: Welches Gefühl ist vielleicht schon länger da und möchte gesehen werden?

00:44:56: Und lebe ich gerade eher gegen meine Bedürfnisse oder lebe Ich mit Ihnen?

00:45:04: Ganz wichtig, du musst darauf keine perfekten Antworten haben.

00:45:08: Aber vielleicht ist genau dieses kurze Inhalten der erste Schritt.

00:45:11: zurück zu dir selbst!

00:45:40: Producer Kiana Lensch und Jochen Schropp Sound Felix Andorff Marketing Katharina Wezzani Coverdesign Christoph Brandes und Johanna von Holst.

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