Beziehungsmuster: Wie deine Kindheit deine Liebe prägt
Shownotes
Warum landen wir oft in denselben Konflikten oder fühlen uns von Menschen angezogen, die uns nicht guttun? In dieser Folge spricht Jochen Schropp mit der Traumatherapeutin Verena König über den massiven Einfluss unserer Kindheit auf heutige Beziehungen. Gemeinsam beleuchten sie, wie unser frühes Umfeld unsere Bindungsfähigkeit formt und warum wir unbewusst oft Partner wählen, die uns „vertraut“ vorkommen – selbst wenn dieses Vertraute schmerzhaft ist. Es geht um die Biologie der Bindung, den Umgang mit Triggern und die Frage, warum uns eine „ruhige“ Liebe manchmal sogar verunsichert. Verena erklärt, wie wir emotionale Altlasten erkennen und durch Selbstreflexion den Weg zu mehr emotionaler Freiheit und gesünderen Partnerschaften ebnen. Eine Folge über den Mut, die eigene Geschichte zu verstehen und alte Rollen endlich abzulegen.
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“Happy Life” ist ein Podcast von Podimo und erscheint immer donnerstags.
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Host: Jochen Schropp Executive Producer: Juliane Rinne Redaktion: Kiana Lensch Producer: Aljoscha Kupsch Sound: Felix Andorf Marketing: Katharina Witzani Cover-Design: Christoph Brandes und Johanna von Holst
Transkript anzeigen
00:00:03: Viele von uns nehmen sich irgendwann vor, diesmal will ich es anders machen.
00:00:07: Ich will nicht wieder in dieselben Konflikte geraten, nicht wieder Menschen anziehen die mir nicht gut tun, nicht so reagieren wie es eigentlich gar nicht mein Ding ist.
00:00:16: und trotzdem passiert genau das.
00:00:18: Nicht weil wir uns nicht genug Mühe geben sondern weil vieles von dem wie wir Beziehungen leben ein Muster hat und das begann schon sehr früh nämlich in unseren Familien.
00:00:28: Dort lernen wir unbewusst, wie Nähe funktioniert, welche Rollen wir einnehmen und wie wir mit Konflikten umgehen.
00:00:34: Und genau darum geht es heute!
00:00:36: Welchen Einfluss unsere Herkunft auf unser Verhalten in Beziehungen hat?
00:00:40: Und wie wir beginnen können diese Muster zu erkennen und zu
00:00:44: verändern?!
00:00:46: Am Ende dieser Folge verstehst du einen Stück besser warum Du in Bezierung manchmal reagierst, wie Du eben reagierest... ...und wie Veränderung überhaupt möglich ist.
00:00:56: Happy Life – Mit Jochen Schrock.
00:01:02: Hi mein Name ist Jochen Schropp, willkommen zu Happy Life.
00:01:05: Heute sprechen wir über etwas das uns alle betrifft auch wenn wir es oft gar nicht bewusst wahrnehmen unsere Herkunft die Familie in der wir aufgewachsen sind die Rollen die wir dort vielleicht übernommen haben oder übernehmen mussten und die unsichtbaren Regeln die wir daraus manifestiert haben.
00:01:22: viele dieser Muster begleiten uns bis heute in Freundschaften, Partnerschaften und auch in Konflikten Und ich freue mich sehr Heute mit jemandem darüber zu sprechen, die sich seit vielen Jahren intensiv mit genau diesen Dynamiken beschäftigt.
00:01:36: Verena König ist Traumatherapeutin, Autorin und Host des Podcasts kreative Transformation.
00:01:43: Sie arbeitet seit vielen jahren zu den Themen Trauma, Bindung und Beziehungsmustern Und begleitet Menschen dabei ihre eigenen Prägungen besser zu verstehen.
00:01:52: Hallo Verena schön dass du da bist.
00:01:54: Ich freue mich riesig dazu sein.
00:01:56: Du bist glaube ich Die beste Gäste, die ich mir für dieses Thema hätte wünschen können.
00:02:01: Denn du hast über dieses Thema selbst in deinem Podcast schon viel gesprochen in unterschiedlichen Folgen.
00:02:07: Ich habe mir auch ein paar angehört und dachte wow!
00:02:09: Dieses Thema ist so groß... ...und trotzdem wissen so wenig Menschen wie Familie oder eben die Prägung, die wir durch unsere Familie erfahren haben auf unsere Beziehungen einwirkt.
00:02:23: Und das wahrscheinlich in Freundschaften Auf der Arbeit und vor allem aber auch in Partnerschaften.
00:02:30: Warum prägt uns die Familie so stark?
00:02:33: Also selbst dann, wenn wir erwachsen sind... Wenn wir in den Vierzigern sind vielleicht so wie ich!
00:02:38: Ja, das ist ein großes einerseits empfundenes Mysterium.
00:02:42: Weil man ja denkt, wenn man erwachsen ist, ist man auch von seiner Kindheit oder der Herkunft emanzipiert.
00:02:48: Aber die Erfahrung und auch das was die Wissenschaft sagt zeigt ganz deutlich dass unsere Herkünft beziehungsweise unsere frühen Prägungen uns ein Leben lang begleiten.
00:02:58: Dass das mit der Familie so eng verwoben ist hat damit zu tun, dass sie halt eben in unserer Kindheit eigentlich unsere Welt ist.
00:03:06: Unsere Bindungspersonen, unsere Bezugspersonen was hier im Grunde das Synonym wäre für Familie.
00:03:12: Die haben auf uns als Kinder einen ganz enormen Einfluss weil wir eben in einem Lebensalter sind indem alles in uns sich entwickelt inklusive unseres Gehirns was auch eine gewisse Art und Weise funktioniert.
00:03:24: Unseres Beziehungsverhaltens, unseres Bindung Verhaltens inklusive unserer Selbstwahrnehmungen und unseres Selbstwertgefühls.
00:03:34: Ein großer bunter Teppich.
00:03:36: Das alles trägt dazu bei, dass wir später im Leben noch viel davon haben wie wir in der Kindheit geprägt wurden?
00:03:43: Ja ich habe das bei der Recherche in einer deiner Podcastfolgen gehört.
00:03:48: was ich so interessant fand war ,dass wir ja auf die Welt kommen als Menschen Kinder und gar nicht soweit sind, selbstständig leben zu können.
00:03:57: Das ist bei Tieren ja beispielsweise teilweise anders und das ist auch was damit zu tun hat dass der Kopf ja so groß ist Und wir deswegen quasi geboren werden in einem Stadium Ja wo wir einfach auf Bindung angewiesen sind.
00:04:10: Was ist dann eben auch total wichtig wenn Wir kleine Geschöpfe sind die auf die welt kommen und ja auch von unseren Eltern von unserer mutter vor allem abhängig sind?
00:04:20: Also ein ganz wesentliches Wort hast du gerade schon gesagt, das Wort Abhängigkeit was viele Leute ganz furchtbar finden.
00:04:25: Das ist ja ein bedrohliches Wort aber es ist in unserer Natur vorgesehen dass wir eine gewisse Zeit unseres Lebens aufs äußerste abhängig sind von unseren Bindungspersonen vor allem der Mutterfigur oder der Mutter die uns gebiert oder der Person, die dann eben die Hauptfürsorge übernimmt.
00:04:44: Weil wir eben ja also ohne die Fürsorge und Zuwendung der Bindungspersonen ganz schnell sterben würden.
00:04:50: Und die Abhängigkeit ist etwas was wir ja erst mal als abschreckend empfinden aber was eben in unserer Natur auch angelegt ist und das merkt man auch darin und das ein ganz wesentlicher Punkt für unser Thema dass unsere Bindung sehr ausgeprägt ist.
00:05:06: Also das Bindlungsverhalten menschlicher Mütter oder Bezugspersonen und Kinder ist sehr intensiv, sehr tief.
00:05:14: Und auch auf eine lange Zeit angelegt wiederum anders als bei anderen Säugetieren.
00:05:19: Das birgt eben als Potenzial diese Sicherheit dass man trotz dieser Abhängigkeit gut versorgt wird weil die Bindung da ist.
00:05:30: Und das birgt aber auch die Gefahr, dass man durch eine schlechte sozusagen Fürsorge durch eine mangelnde Sicherheit, durch einen mangelnden Halt Schaden erfährt.
00:05:41: Den man dann später im Leben spürt und den man sich dann zuwenden muss.
00:05:46: Es gibt natürlich viele Menschen, die nicht die beschützte Kindheit hatten, die sie vielleicht verdient hätten.
00:05:54: Würdest du sagen... Dass es dann wirklich so weit geht, dass wenn man eben eine schwierige Kindheit hatte auf jeden Fall Schaden davon trägt.
00:06:00: oder kann man das nicht so pauschalisieren?
00:06:01: Da gibt's einen riesen Spektrum.
00:06:03: Es ist recht schwer, das ganz klar zu definieren ab wann etwas schädlich ist weil wir auch darauf ausgelegt sind uns beispielsweise an mehrere Personen binden zu können.
00:06:14: also wenn wir in einem Umfeld aufwachsen wo beispielsweise eine Bindungsperson also zu der wir ne Abhängigkeit empfinden emotional und auch körperlich uns schlecht behandelt oder unzuverlässig behandelt oder vielleicht auch verstirbt.
00:06:27: Dann hat das einen starken Einfluss, aber der wird unter Umständen gut gepuffert, gut aufgefangen durch andere Bindungspersonen die das wiederum ausgleichen können.
00:06:38: Das heißt Es wäre zum Beispiel auch falsch zu sagen, dass man eine Kindheit nur als gute Kindheit bezeichnen kann wenn überhaupt nichts irgendwann mal schwierig war.
00:06:49: Was eben uns bewusst sein darf ist das gut genug?
00:06:52: ein wichtiges Wort ist nicht perfekt ist das Ziel oder die Bedingung die es braucht damit man unbeschadet sich entwickeln kann sondern es muss gut genug sein dass man nicht da kommen wir vielleicht noch hin in Anpassungsleistungen oder Stressreaktionen gerät, die einen davon abhalten sich gesund zu entwickeln?
00:07:12: Jetzt bin ich kein Vater.
00:07:13: Ich habe natürlich viele Freundinnen und auch eine Schwester, die Kinder hat aber ich weiß dass es doch auch einer Erziehungsmethode gibt also gerade wenn du Säuglinge hast und die quasi sehr viel schreien das manche Eltern die Kinder dann auch schrein lassen und sie eben nicht versorgen.
00:07:31: Das finde ich aber sehr, sehr schwierig.
00:07:33: Wenn ich mir anhöre was du zu sagen hast und wir eben gerade frühe Prägungen dann eben auch später auf dein Leben auswirken?
00:07:39: Ich habe ja gerade von der Abhängigkeit gesprochen die so ganz natürlich ist Und diese Abhängigkeit wird für uns vor allem spürbar über unser sogenanntes Bindungssystem.
00:07:49: Unser Bindungssystem ist eine innere Instanz Eine biologische Einrichtung sozusagen Die dafür da ist Neurobiologisch und auch auf einer Ebene der Kommunikation Bindung aufzubauen und Bindung zu erhalten.
00:08:04: Und Bindung, wenn sie unter Druckgerät oder in Gefahr gerät wiederaufzubauen also wieder aufzunehmen wie daherzustellen.
00:08:13: Unser Bindungssystem ist also wie so eine Art Warn-System was wenn etwas ja wenn was unter Spannung Gerät aktiv wird sodass wir uns dann entsprechend verhalten um die Bindung wieder zu sichern.
00:08:26: Kinder sind enorm abhängig von ihren Bindungspersonen, wie beschrieben.
00:08:30: Und deswegen ist das Bindungssystem ganz wesentlich in den frühen Jahren der Entwicklung so und wenn ein Kind und später auch, wenn wir als Erwachsene bemerken eine Bindung wird bedroht also beispielsweise beim Kind die Mutter oder Bezugsperson wendet sich ab und verlässt das Zimmer dann wird das Bündungssystem aktiv weil es spürt die Bindunggerät auf Spannung Und ich muss vielleicht aufpassen, dass sie mir nicht entgleitet diese Bindung.
00:08:58: Weil Bindungsverlust oder Bindungabbruch wäre hochgefährlich möglicherweise lebensbedrohlich und dann wird also etwas im Innern alarmiert.
00:09:08: da wird Stress produziert und dieser Stress wird in der Regel dann wieder abgebaut und das Bündungssystem beruhigt sich wenn die Bindingspersonen wieder kommt.
00:09:17: Ich muss auch noch dazu sagen wir reden jetzt sehr viel über Kleinkinder über Babys, aber auch das was du gesagt hast also dieses sich abwenden.
00:09:26: Das machen ja viele Eltern auch im Kindesalter oder im Jugendlichen Alter.
00:09:31: Mir fällt da zum Beispiel ein ich habe einen Highschool in Amerika gemacht und meine Gastmutter fragte mich morgens ob ich zum Abendessen komme und ich sagte ah ich hab heute noch Sport in der Schule Ich weiß nicht Ob ich es schaffe rechnet mal lieber nicht mit mir.
00:09:48: Und ich hatte mich damals mit meinem besten Freund gestritten und ich wäre eigentlich rechtzeitig zum Essen gekommen.
00:09:53: Aber da wir in einer Streitsituation waren, die wir gerne auflösen wollten, saßen wir vor dem Haus und haben uns unterhalten.
00:10:00: Und ich war also nicht beim Essen da!
00:10:02: So... Ich hatte jetzt nicht das Gefühl dass ich nochmal reingehen muss und sagen muss weil ich hatte es ja morgens so gesagt und die hatten sich einfach gewundert.
00:10:09: oder beziehungsweise mein Gastvater der an diesem Abend gekocht hat warum kommt er jetzt nicht rein?
00:10:16: kommt er nicht zum Essen.
00:10:17: Der war so wütend, dass der mich zwei Wochen hat links liegen lassen und ich habe... Ich hatte ja jetzt... Ich weiß jetzt nicht wie du das beschreiben würdest weil ich würde jetzt nicht sagen, dass ich dieses Bindungsgefühl zu ihm hatte, wie ich das vielleicht zu meinen biologischen Eltern hätte.
00:10:34: aber trotzdem war er natürlich mein Gastvater, also die Person, die auf mich aufpassen sollte ne?
00:10:42: Ich war sechzehn Und es ging mir richtig auf den Magen, schlug mich richtig auf dem Magen.
00:10:47: Ich hatte keinerlei Wissen wie ich das am besten anspreche.
00:10:52: Ich habe natürlich gehofft da er ja der Erwachsene ist dass er das irgendwann auflöst und irgendwann komme ich aus der Schule nach Hause und meine Gastmutter sagte die ich sehr mochte Du siehst so blass aus und ich hatte das Gefühl du bist seit Tagen bedrückt.
00:11:06: was ist denn los?
00:11:06: Dann ist alles aus mir rausgebrochen.
00:11:08: ich hab angefangen zu heulen.
00:11:09: ich konnte es wenigstens benennen und habe dann auch gesagt links liegen lässt, weil ich nicht beim Essen war.
00:11:17: Also es kam dann alles so raus und er müsste doch der Erwachsene sein und er musste mir doch zeigen wie man in so einer Situation mit einem Problem umgeht.
00:11:24: Er hätte auch auf mich zukommen können und hätte sagen können du?
00:11:27: Ich bin enttäuscht!
00:11:28: Und dann hätten wir das ganz leicht klären können und dass sich eine Situation die innerhalb von drei vier vielleicht fünf Minuten hätte einen Lösungsansatz finden könnten.
00:11:36: über so viele Tage... Das macht jetzt vielleicht nichts mehr mit mir aber ich glaube ganz viel Erwachszene wissen einfach ganz oft nicht was sie mit ihrem Verhalten bei Kindern oder eben auch Jugendlichen auslösen.
00:11:47: Das,
00:11:47: was du erlebt hast und was viele Menschen erleben ist das Druck ausüben über das Bindungssystem.
00:11:55: Wir sind auf der Bindungsebene am allerberührbarsten.
00:11:59: wir sind da viel erreichbarer für Stress als auf einer kognitiven Ebene.
00:12:03: Der Liebesanzug oder der Bindungabbruch ist eines des stärksten Einflussnahmen stärksten Werkzeuge um jemanden wirklich unter Stress zu setzen.
00:12:14: Weil in dieser Art Umgang steckt nicht nur ein, ich entziehe mich dir und einem Gespräch sondern das steckt in dem unausgesprochenen.
00:12:24: eine Entwürdigung, eine Beschähmung ganz viel Schuldzuweisungen während gleichzeitig eine Ohnmacht kreiert wird weil es ja keine Möglichkeit zur Lösung gibt.
00:12:35: Das Bindungssystem des Betroffenen also in dem Fall deines massiv aktiviert, man will eigentlich die Klärung aber der andere entzieht sich.
00:12:43: Der Stress wird ständig weiter hoch gedreht und wir sind dafür so empfänglich weil... Weil wir tief in unserer Biologie eingeprägt haben, der Bindungsabbruch ist das gefährlichste auch bei jemandem dem wir vielleicht gar nicht so nah stehen.
00:12:59: Es ist total bemerkenswert dass das so wirkungsvoll ist, weil wir sehen es wenn wir mal mit dieser Brille schauen unzähligen Kontexten, wie sehr übers Bindungssystem Druck ausgeübt wird.
00:13:09: Das hat mit zum Beispiel Gruppenzwang zu tun – mit Autoritätsdynamiken auch teilweise mit strukturellen Dynamiken das immer mit dem Bedürfnis nach Zugehörigkeit gearbeitet wird und mit dem bedürfenes Platz zu haben oder akzeptiert zu sein Druck ausgeübt.
00:13:29: Was ich dich fragen wollte oder welcher Gedanke mir hoch kam, ist wenn jetzt Personen zuhören die das vielleicht selber manchmal
00:13:35: machen
00:13:36: und das gar nicht möchten ja aber ich glaube dass es auch Menschen gibt die eben in Streitsituationen vielleicht einfach mal eine Pause brauchen von der Person mit der sie gerade streiten und dieser Person dann einfach ausweichen, also es wäre dann einfach wichtig ist zu benennen damit das eben nicht zu diesem Bindungsabbruch kommt.
00:13:55: Also wenn ich eine Pause brauche und wenn ich sage du ich brauchst da jetzt erstmal ein paar Minuten für mich oder eben auch Ich möchte da einmal drüber schlafen lass uns da morgen noch mal darüber reden dass man's einfach benennt damit sich das gegenüber Nicht allein gelassen fühlt
00:14:10: Das ist ein komplett anderes Ding.
00:14:12: Ja also da ist dann durch das was Du gerade ausgesprochen hast ganz klar Unsere Bindung ist durch die Situation gerade nicht an der Basis gefährdet.
00:14:23: Das ist die Klarheit, die Raum gibt für Konflikt, die in Raum gibt auch für Auseinandersetzungen, die hart sind, die auch ein Raum gibt for die Entwicklung, die im Beziehung auch nötig ist und möglich wird dadurch.
00:14:36: Der Kontext wird dadurch sicher.
00:14:39: wenn jemand sagt ich brauche jetzt einen Abstand aber Ist damit zu drohen, dass wenn du weiter so bist wie du bist?
00:14:49: Unsere Beziehung möglicherweise eigentlich schon geendet hat.
00:14:52: Weil Du Dich So Verhalten hast Wie Du DICH Verhalten Hast.
00:14:54: Das ist ein ganz anderer Kontext.
00:14:56: Ich glaube
00:14:56: wir kennen das alle Dass wir vielleicht mal in der Beziehungen oder in einer Freundschaft Waren Oder sind Wo unser Gegenüber sich so verhält dass es einen gerade wütend macht und man mit der Person nicht In einem Raum Seinen Möchte oder Man Einfach Sich Jetzt Mal zurückziehen möchte um auch Vielleicht Zu reflektieren.
00:15:11: ich glaube was hier aber dann auch wichtig ist selbst Wenn man's Benennt Selbst wenn man sagt Ich trenne mich jetzt hier nicht von dir.
00:15:17: Ich brauche einfach mal Zeit für mich, dass man trotzdem im Hinterkopf hat, je nachdem wie die Person aufgewachsen ist es trotzdem sehr viel härter das Gegenüber treffen kann als man das vielleicht eigentlich sagen wollte.
00:15:31: Ja ja wir sind verletzlich und wir alle haben eine Geschichte mehr oder weniger belastende Geschichte und Kommunikation ist wirklich super wichtig damit eben Dinge eingeordnet werden können und verstanden werden können, wie sie gerade gemeint sind.
00:15:49: Und nicht mit der alten Erfahrung übersetzt werden.
00:15:52: Denn wenn jemand beispielsweise schwierige Bindungserfahrungen gemacht hat die viel Mitbindungsabbrüchen zu tun haben verlassen werden oder eben unter Druck gesetzt werden Schweigbehandlungen
00:16:03: usw.,
00:16:04: dann wird das ja auch als Interpretation verinnerlicht.
00:16:07: Wenn sich ein anderer Mensch autonom verhält und vielleicht mal kommuniziert Zeit für mich oder Raum für mich, dann ist es für den einen entspannt.
00:16:16: Aber für den mit der eben beschriebenen Erfahrung eine wahnsinnsbedrohliche Situation und dann gehen alle inneren Alarmanlagen los weil die Interpretation von früher aktiv ist und man unter Stress gerät.
00:16:30: Ich gehe super gerne Bindungen ein.
00:16:32: mir sind Bindung total wichtig.
00:16:34: Und trotzdem weiß ich aber auch wenn Ich glaube, meine Mutter hat immer sehr viel von mir verlangt was ich nicht leisten konnte.
00:16:43: Und wenn ich mich nicht gesehen fühle und mich in die Ecke gedrängt fühle dann mache auch die Schotten dicht und ich fühle mich dann ja fast abgestoßen von dieser Person.
00:16:56: Ja das ist... perfektes Beispiel für das deaktivierte Bindungssystem im Sinne einer Schutzreaktion.
00:17:04: Unser Bindungssystem ist wie, man kann sich das vorstellen wie ein Spektrum und in der Mitte ist so diese sichere Bindung des ausgewogene ruhige regulierte Bündungssystemen.
00:17:13: da können wir sowohl intensiv in Kontakt- und Verbindung gehen als auch uns mal drei Wochen nicht hören und wir wissen aber Wir haben einen guten Draht mit dabei!
00:17:24: Und wenn wir uns wiedersehen dann ist es so als hätten wir gerade aufgehört zu quatschen.
00:17:28: Auf der extremen einen Seite des Spektrums ist diese massive Fixierung auf den anderen, die wir mit dem Wort emotionale Abhängigkeit ganz gut beschreiben können.
00:17:39: Ich vergesse mich total und bin nur darauf fixiert dich zu lesen genau wahrzunehmen wann vielleicht etwas bei dir kippt und wie ich mich verhalten muss damit unsere Bindung irgendwie bestehen bleibt du nicht sauer wirst oder gehst oder mich irgendwie strafst.
00:17:54: Das
00:17:55: ist schrecklich!
00:17:58: Ich weiß, dieses Wort wird gerade sehr viel benutzt.
00:18:00: Aber das würde ich als toxische Beziehung auch beschreiben?
00:18:04: Genau in der toxischen Beziehungen, in der Regel, dass was wir so beschreiben, als toxischer Beziehungs- wird auf dem Bindungssystem ganz viel georgelt und die meisten Menschen, die das entdecken oder bemerken, dass sie in einer toxischenbeziehung sind, befinden sich in der emotionalen Abhängigkeit in der totalen Selbstaufgabe, weil anders die Bindung nicht funktioniert.
00:18:25: Die funktioniert ja eigentlich sowieso nicht.
00:18:27: aber das Toxische darin ist ja dass es sich nur am einen kreist und der andere dafür vor die Hunde geht gewissermaßen und sich aufs Äußerste anpasst.
00:18:37: Das ist das massiv übererregte überaktivierte Bindungssystem Und auf der anderen Seite des Spektrums In dem extremen ist das deaktiviertes Bindungssystem was uns eben zu den emotionalen ungerührten, vielleicht auch total unempatischen Menschen macht.
00:18:55: Die sich vielleicht auch von anderen dann wirklich abgestoßen fühlen und die ja also keinerlei Probleme haben mit einer emotionalen Abhängigkeit sondern eher mit Bindungslosigkeit und letztlich Einsamkeit die sie aber nicht mal spüren.
00:19:11: Und das habe ich jetzt so als zwei Enten eines Spektrums beschrieben.
00:19:15: Aber wozu wir in der Lage sind als emotional intelligente Wesen ist, dass wir auf diesem Bindungssystem hin und her reisen.
00:19:26: Switchen sozusagen je nach Situation.
00:19:29: also Beispiel mit deiner Mutter.
00:19:32: Du hast vielleicht Situation als Kind erlebt.
00:19:34: ich wenn du nichts dagegen hast nutze ich das Beispiel ein bisschen zu.
00:19:38: Meine Mutter wird es freuen wenn sie zuhört.
00:19:42: In Wertschätzung für deine Mutter.
00:19:45: Als Beispiel Vielleicht hast du eben als kind erlebt da lauert eine Enttäuschung bei deiner Mutter.
00:19:51: Also wenn du nicht gerecht werden konntest, dann hast du vielleicht gefürchtet dass sie Enttäuschung empfindet was du auf dem Bindungssystem möglicherweise dann wahrgenommen hättest als eine Art Abwendungen, als ein Art bindungsschwächender Effekt und der eine Impuls ist dann zu versuchen gerecht zu werden alles zu tun und darin sich zu erschöpfen.
00:20:15: Je nachdem, ob das funktioniert kann es sein dass man darin seine Überlebensstrategie findet.
00:20:20: Je nach dem aber auch wenn das zum Beispiel nicht funktioniert oder man zum Beispiel älter wird und autonomiebedürfnisse entwickelt und irgendwann sich davon einfach nicht mehr nur unter Druck gesetzt fühlt sondern auch eine Wut oder eine Ablehnung entwickelt dann kann es ein schützender Reflex sein des Bindungssystems zu deaktivieren oder deaktiverende Strategien zu entwickeln, also die Person abzuwerten.
00:20:48: Oder zu sagen und zu interpretieren oder auch zu mentalisieren auf so einer Verstandesebene sich was zurechtzulegen wie trotz... Die hat mir eigentlich gar nichts mehr zu sagen.
00:21:00: ich habe kein Bock was zu leisten an dem ich eigentlich keinen Spaß hab.
00:21:04: es gibt jetzt viele Interpretationsmöglichkeiten.
00:21:06: worauf ich hinaus will ist dass es uns zur Verfügung steht das Bindungssystem auch zu deaktivieren, um uns zu schützen vor dem Gefühl der Angst vom Bindungabbruch.
00:21:19: Und das ist oft etwas, was in Beziehungen auch dann musterhaft geschieht.
00:21:24: Das sind die Kreisläufe zwischen ganz intensiven Auseinandersetzungsphasen und diese ganzen großen Distanzen, wo sich einer vielleicht in der Panik befindet und der andere irgendwie so in der totalen Bindungslosigkeit.
00:21:39: Und dass dann wie eine Todeszone ist in einer Beziehung, wo beide ihren Mustern in dem Moment erliegen und es schwierig wird wieder rauszukommen
00:21:49: Gibt's ja auch in vielen Beziehungen.
00:21:51: Dieses typische Push-and-Pull, also dass man... Keine Ahnung der eine kommt auf dich zu und wenn man dann irgendwie aber dann auch auf die Person zugeht, entfremdet sie sich wieder weil sie mit der Bindung gar nicht klar kommt.
00:22:03: Du hattest von Muster angesprochen.
00:22:04: im Beziehung und ich glaube so hab' ich das verstanden ist es ja auch so, dass wir uns ganz oft in Beziehungs-, aber wie ähnliche Partner-Partnerinnen suchen die etwas widerspiegeln, was wir in der Kindheit schon erlebt haben.
00:22:23: Warum ist das so?
00:22:25: Ja, das sind eine sehr gute und ganz wichtige Frage weil viele Menschen sich auf ihrem Entwicklungsweg fragen warum gerate ich immer wieder an jemanden der so emotional unerreichbar ist oder warum geratigt immer wieder am jemandem der mich nicht sieht oder mir das Gefühl gibt nicht gut genug zu sein oder so?
00:22:45: die psychotraumatologische Erklärung dafür, die wieder ganz viel mit unserer Entwicklungspsychologie zu tun hat ist, dass wir uns einfach gesagt in dem Kontext am sichersten fühlen indem wir uns auskennen.
00:23:03: Das heißt selbst wenn wir wissen das es uns nicht gut tut, wissen wir aber wie wir damit umzugehen haben und deswegen gibt es uns Sicherheit?
00:23:13: Genau!
00:23:13: Es ist schlimm, es ist tragisch.
00:23:20: Zum Glück kann man daran was ändern besonders dann wenn's einem bewusst wird.
00:23:23: aber erstmal ist es ja wirkt ist verrückt weil es eben dazu führt dass wir uns unbewusst manchmal wirklich destruktive Kontext aussuchen.
00:23:33: das Wort aussuchen passt nicht so wirklich zu dem wort unbewusst aber es geht schon zusammen.
00:23:39: Wir suchen unwillkürlich das worin wir uns aus kennen Und dafür haben wir wirklich feine Antennen.
00:23:45: Wir sind ja eben hochsoziale Wesen und wir können Menschen gut lesen, auch jenseits von den Worten die sie sprechen oder von den Versprechungen, die sie machen.
00:23:55: Wir kriegen da schon viel mit und deswegen ist der Begriff Reinszenierung in der Psychotraumatologie also in der Traumawelt ein ganz wichtiger Begriff.
00:24:04: Also das Wiederinszenieren von bereits geschehenden Abläufen Und das macht Menschen ganz, ganz mürbe und verzagt weil es dann so ausweglos scheint.
00:24:16: Aber es ist logisch und es ist auch was zu würdigen ist, weil im Grunde es wiederum zeigt dass wir als so bindungsorientierte Wesen letztlich Sicherheit darin finden, dass wir Einfluss haben auf die Bindung.
00:24:31: Und wenn wir eben wissen wie wir Ein Fluss haben für jemanden der uns eigentlich traurend droht zu verlassen, dann ist das worin wir eine Art Selbstwirksamkeit kennen oder von Repertoire zu agieren, uns zu verhalten.
00:24:44: Und dann ist vielleicht ein Kontext in dem jemand total nett und liebevoll mit uns ist, total verunsichert!
00:24:51: Weil wir nicht wissen
00:24:53: wie wir damit umgehen sollen?
00:24:54: Weil wir keine Referenz innerlich haben und dann zweifeln und hadern und suchen und irgendwie vielleicht sogar anfangen komische Sachen zu machen weil der Bindung gar nicht trauen oder wir finden es stinklangweilig und denken das hat gar keine Tiefe.
00:25:09: Ja, der Reiz ist irgendwie nicht da.
00:25:11: Die Emotionen werden nicht rausgekitzelt.
00:25:13: Da kommen gar keine Stressormone-Invallungen.
00:25:15: also es fühlt sich so ruhig an?
00:25:18: Wie schön eigentlich nur!
00:25:19: Wie schön es eigentlich wäre wenn die Beziehung grundsätzlich ruhig anfühlen würden.
00:25:25: Ich glaube wir müssen auch nochmal beschreiben oder erklären was Trauma überhaupt bedeutet, beziehungsweise weil wir viel über Trauma jetzt gesprochen haben.
00:25:34: Ich glaube viele Menschen würden jetzt gar nicht sagen dass sie ein Trauma aus der Kindheit in sich tragen.
00:25:39: ich dachte tatsächlich auch Trauma müsste immer etwas großes sein.
00:25:43: aber so wie ich das jetzt höre haben wir alle traumatische Erfahrungen gemacht.
00:25:47: oder ist es zu groß gedacht?
00:25:50: Ja das ist ein bisschen zu groß gedacht bzw.. vertrete eine Position, die von anderen Kolleginnen und Kollegen manchmal auch ein bisschen anders wahrgenommen wird.
00:25:59: Das ist auf jeden Fall was Diskussionsfähiges oder Würdiges.
00:26:05: Der Trauma-Begriff ist ja eigentlich eine Diagnose.
00:26:09: also wir sprechen eigentlich über Diagnostik wenn wir über den Begriff Trauma oder Traumatisierung sprechen.
00:26:15: Und heutzutage ist die Trauma diagnostik oder der Trauma begriff recht umfangreich.
00:26:21: Das befindet sich auf einem Spektrum.
00:26:23: Der Begriff umschreibt ein Spektrom und auch die Ereignisse, die zu einer Traumafolgestörung oder zu Traumapfolgesymptomen führen können sind vielfältig.
00:26:31: Früher hat man gedacht einen Trauma also eine ... Oder ich formuliere mal so... Ein Trauma entsteht nur dann wenn man was ganz, ganz schreckliches lebensbedrohliches erfährt und dann darüber nicht hinwegkommt.
00:26:45: Mal ganz vereinfacht gesagt.
00:26:46: Man sagt heute dass ein potentiell traumatisches Erlebnis eine Erfahrung ist, die das erleben was man selbst hat als potenziell lebensbedrohlich darstellt.
00:27:00: Also wir fühlen uns bedroht und ohnmächtig und hilflos und die Situationen in der wir sind können wir nicht bewältigen.
00:27:09: also unsere Bewältigung Strategien die wir haben je nach Lebensalter sind das unterschiedliche Die Bewältigungsstrategien oder Überlebensstrategie wie Kämpfen, Fliehen oder sich Tod stellen.
00:27:22: Die sind genügend nicht um die Situation zu entkommen.
00:27:26: also unsere Bewältigung Strategien werden überfordert und im Nachhinein werden unsere Möglichkeiten der Verarbeitung auch überfordern.
00:27:36: dann entstehen Traumafolge Symptome.
00:27:39: Das heißt, das Trauma liegt nicht alleine im Ereignis selbst sondern auch in dem was danach an Verarbeitung möglich wird.
00:27:46: Das ist sehr wichtig zu verstehen und auch in der Definition von Situationen wird deutlich für ein kleines Kind keine Situation sich lebensbedrohlich anfühlen den erwachsener Mensch ganz anders empfinden kann wie beispielsweise die Bindungsperson muss für ein paar Wochen in eine Klinik vielleicht auch wegen nix dramatischem.
00:28:08: Da kann der Erwachsene sagen, das ist zwar sehr unangenehm und ich sorge mich aber es muss nicht eine traumatische Intensität haben.
00:28:16: Aber für ein Kind und Kleines was das noch nicht verstehen kann, ist einfach die Bindungsperson weg Und es kann sich traumatisierend anfühlen.
00:28:24: Das muss
00:28:24: ja doch nicht mal eine Klinik sein Es kann ja auch eine berufliche Reise sein oder so.
00:28:30: Einfach dass man längere Zeit eben als kind seine Bindungspersonen da nicht mehr hat.
00:28:35: Genau
00:28:36: Genau.
00:28:37: Und dementsprechend kann man auch sagen, dass die frühen Lebensjahre für uns die vulnerabelsten also verletzlichsten Jahre sind weil wir eben so sehr angewiesen sind auf Bindungspersonen und weil auf der Bindungsebene so viel Stress entstehen kann.
00:28:52: Deswegen spricht man heute dann von Kindheitstrauma was keine Diagnose ist aber Treffen da umschreibender Begriff führt zum Beispiel das Aufwachsen in einem Elternhaus, in dem Gewalt ausgeübt wird oder das Aufwachsende im Elternhaus für einen Elternteil psychisch erkrankt ist.
00:29:09: Oder eine Suchtkrankheit hat oder wo so starke finanzielle Probleme da sind dass Existenzbedrohungen herrscht.
00:29:18: genau und das ist also ein großes Spektrum sodass man nicht nur sagen kann einer Eignis steht für ein Trauma, sondern auch dauerhafter Stress.
00:29:27: Gibt
00:29:27: es denn eine Möglichkeit überhaupt im Alltag festzustellen dass ich aus einer alten Rolle heraus agiere?
00:29:35: Also eigentlich könnte man fragen wie finde ich raus das ich immer nicht jenseits von der Altenrolle weil das vielleicht auch noch mal gut zu benennen ist.
00:29:44: alte Rollen oder alte Muster sind ja per se erst mal nicht schlecht.
00:29:48: Das ist auch eine menschliche Funktionsweise, das ist auch neurobiologisch gut zu erklären weshalb wir so musterhaft unterwegs sind.
00:29:55: also wir sind da einfach ökonomisch unterwegs und was wir kennen wie es funktioniert rufen wir halt automatisch ab.
00:30:02: aber das was du natürlich gerade ansprichst ist eher dieses Wie komme ich mir wohl auf die Schliche?
00:30:07: Denke ich mal, dass das so meinst.
00:30:09: Dass sich zum Beispiel in einer Beziehung jetzt wieder alte Muster aktiviere, die hier eigentlich gar nicht gut tun.
00:30:15: Also sagen wir mal... Ich war der Familie immer derjenige, der sich um alles kümmern musste und jetzt bin ich in der Beziehungen und dies soll eigentlich auf Augenhöhe sein.
00:30:23: und trotzdem bin ich immer der jene, der alles organisiert, der sich um alles kümmert.
00:30:30: Der vielleicht auch sehr dominant wirkt und fast schon übergriffig auf das Gegenüber.
00:30:35: Und ich denke wahrscheinlich... Ich tue meinem Gegenüber was Gutes.
00:30:39: dabei nehme ich der Person den Raum!
00:30:41: Ich wäre aber wahrscheinlich nie darauf gekommen dass das aus einer früheren Prägung heraus passiert.
00:30:45: Im Grunde glaube ich merken wir das wenn wir anfangen uns ehrlich selbst zu reflektieren?
00:30:50: Und manchmal werden wir auch darauf hingestoßen, wenn beispielsweise unser Gegenüber uns auch ein Feedback gibt und sagt ey das geht mir echt zu weit.
00:30:59: Das heißt, wenn ich es nicht gezeigt kriege von außen dann werde ich wahrscheinlich nach und nach im Laufe des Lebens bemerken dass mich manche Dinge einfach immer wieder anstrengen, dass sich mit manchen Situationen grundlegend unzufrieden bin oder da immer wieder eine Verunsicherung spüre.
00:31:17: Wir merken unsere, unser musterhaftes Handeln häufig anhand des Stresses oder durch den Stress der dahinter liegt.
00:31:25: An dem Beispiel was du gerade genannt hast vielleicht bin ich total nett und fürsorglich.
00:31:28: Ich weiß nicht mehr genau ob das deine Worte waren aber so dieses.
00:31:31: ich tue ganz viel für die Bindung, für die Beziehung.
00:31:34: Dahinter liegt ja ein Stress.
00:31:36: da ist irgendwo die Überzeugung wenn ich es nicht mache dann läuft etwas nicht so gut.
00:31:41: Dann kommt ein Stress zum Vorschein Oder einen Konflikt bricht vielleicht auf Irgendwas wird unangenehm und es entsteht eine Spannung, die ich nicht aushalten kann.
00:31:51: Die mich bedroht und deswegen handle ich so.
00:31:54: Und der Stress ist ja trotzdem da auch wenn wir das Muster leben.
00:31:59: Ein Muster is ne Art Kompensationsstrategie oder Überlebensstrategien.
00:32:03: Das heißt also solange wir in Mustern leben In diesen kompensierenden oder aus stress entstandenen Mustern sind wir gestresst.
00:32:12: Wir sind nicht entspannt nicht genießen und sicher fühlen, die Situation sich frei entfalten lassen.
00:32:22: Sondern wir sind immer irgendwie auch angespannt.
00:32:26: Und das ist ein Signal dafür, dass man Muster aktiv hat, die unter Stress entstanden sind.
00:32:31: Das kann man sich mal fragen.
00:32:33: Aber hat das nicht jeder von uns?
00:32:34: Doch bestimmt!
00:32:35: Es hat auch nicht unbedingt mit Trauma zu tun.
00:32:37: Ne ne
00:32:37: genau ja aber ich denke auch also wir haben alle irgendwie... Wir atmen an uns, wie wir mit bestimmten Situationen umgehen.
00:32:46: Ob wir da jetzt Unterstützung von jemand anderem brauchen oder das selbst übernehmen.
00:32:52: Ja, spannend!
00:32:56: Das ist noch mal eine gute Differenzierung.
00:32:57: Eine wichtige Differensierung.
00:32:59: Prägung und Trauma kommen im Grunde aus der gleichen Ecke aber prägungen sind vielleicht unter Spannung entstanden dann sind sie halt unangenehm oder setzen uns auch unter Druck.
00:33:13: Prägungen können auch in Liebe entstanden sein, also ein entspanntes Bindungssystem ist zum Beispiel geprägt durch sichere Bindungspersonen.
00:33:21: Während des unsicheres Bindungssystems geprägten es durch Beziehungs- oder Bindingspersonen die uns Prägung gegeben haben, die stressbelastet sind und die traumatischen Prägenden sind die, die unter Hochstress entstanden sind.
00:33:36: Also Prägung ist nicht per se ein negatives Wort.
00:33:39: Traumatische Prägungen sind nur um Schreibung für ein belastendes Erleben,
00:33:45: ja?
00:33:46: Sind dann Gewohnheiten nochmal was anderes?
00:33:48: oder sind die irgendwie so'n bisschen mit Prägogen gleichzusetzen?
00:33:53: Das ist eine gute Frage!
00:33:54: Ich würde spontan sagen dass Gewohnheit mehr auf der Verhaltensebene stattfinden.
00:34:00: also ich entwickle eine Gewohnkeit, die zum Automatismus wird dass es eher vielleicht Verhalten und die Prägungen sind durch viele Dimensionen der Persönlichkeit.
00:34:11: Und das ich erlebe ist durchgängig, also auf der Selbstwertebene, auf einer emotionalen Ebene oder auf einer körperlichen Ebene und auch nach Verhaltensebene.
00:34:19: Warum werden wir in Beziehung so oft getriggert?
00:34:23: Also besonders eben von Menschen, die uns am nächsten sind.
00:34:26: Warum ist das so?
00:34:27: Ist es einfach weil wir eine größere Bindung zu ihnen empfinden?
00:34:33: Ja meine Antwort darauf aus all dem was ich weiß, fachlich und außerfahrung mit Klientinnen und Klienten und persönlichen Erfahrungen.
00:34:40: Je näher uns ein Mensch steht das du mehr Bedeutung hat er für uns auf der Bindungsebene.
00:34:48: also wenn nicht einen Menschenverliere der mir nahesteht hat es einfach vielmehr wirkung auf mich eine viel stärkere Wirkung auf sich als wenn ich jemanden verliere mit dem ich keine enge Bindung hatte.
00:34:59: Und das bedeutet einerseits, dass diese Personen uns viel leichter triggern können wie du sagtest.
00:35:04: Also Trigger ist ja ein Wort dafür, dass jemand in uns etwas unwillkürlich auslöst und was unterbewusstes wird aktiviert.
00:35:11: Gut, dass du das noch mal erklärst weil ich finde Trigger auch so ein Wort was im Moment sehr sehr viel benutzt wird man manchmal gar nicht genau weiß.
00:35:17: es sind Auslöser.
00:35:18: Genau also das finde ich auch immer hilfreich das nochmal zu erklären dass Trigger eigentlich aus dem Englischen kommt den Auslöser an einer Waffe steht.
00:35:29: Also in der Psychotraumatologie kommt der Begriff Trigger tatsächlich aus der Waffenlehre, weil der Trigger gezogen wird und dann ist das was rauskommt nicht mehr zu bremsen.
00:35:40: also ein Trigger führt zu einer automatischen Reaktion.
00:35:44: Spannend ja!
00:35:45: Und dass es die eigentliche Umschreibung von dem was dann passiert.
00:35:47: jemand der getriggert ist fühlt sich seinen autonomen inneren Prozessen halt ausgeliefert
00:35:52: und hat sich dann auch nicht mehr im Griff kann nicht mehr sich vielleicht die neun Sekunden nehmen, um die Emotionen wieder so ein bisschen runterzufahren.
00:36:00: Warum übernehmen Emotion dann aber so schnell?
00:36:02: Warum haben wir da nicht die Möglichkeit kurz innezuhalten wenn wir vielleicht über das Thema nur nicht reflektiert haben und gar nicht wissen dass das eben ein Triggerpunkt für uns ist?
00:36:12: Ja weil eine Reaktion abläuft.
00:36:15: also wenn wir einen Trigger erfahren Also ein Auslösereitz kommt für etwas in uns was nicht aufgearbeitet ist Das wäre es definitionsgemäß dann reagiert unser Nervensystem.
00:36:28: Also etwas in unserem Gehirn, ganz unwillkürlich jenseits unserer Bewusstseinsschwelle und der Raum zwischen Reiz-und-Reaktionen bei Stress ist null weil die Stressachse also es eine rein biologische Geschichte, unsere Stressachser lässt keinen Raum zwischen reiz- und reactionen, weil es ums Überleben geht.
00:36:47: Wenn wir überlegen würden wie reagiere ich?
00:36:49: Dann wäre's schon zu spät um entsprechend sich zu schützen.
00:36:53: Und dass diese Biologie, die da abläuft ist häufig der Situation überhaupt nicht angemessen.
00:36:59: Es wäre sehr viel überlebensdienlicher wenn man Raub hätte zwischen Reiz und Reaktion und wenn man wie du sagst mal kurz atmen könnte bevor die Emotion durchschießt und man die Situation total eskaliert oder ihr selbst total unterliegt.
00:37:13: Aber wenn wir von Stress und Trauma reden, dann ist immer dann, wenn wir getriggert werden eine Reaktion am Ablaufen die wir nicht bremsen können.
00:37:23: Da wären wir bei einem anderen Feld wo wir vielleicht noch hinkommen in diesem Gespräch wo das Wort Regulation eine ganz große Rolle spielt und wie wir eben lernen können unsere Trigger zu kennen sie zu erkennen statt in die autonome Reaktion zu plumpsen, uns ein bisschen mehr zu regulieren und doch Raum zwischen Reiz- und Reaktionen zu schaffen.
00:37:46: Das wäre meine nächste Frage gewesen – wie kann man denn dagegen steuern?
00:37:49: Und das ist ja dann wahrscheinlich die Regulation.
00:37:53: Genau!
00:37:54: Die aber auch erst möglich wird wenn man ein bisschen bewusst sein erlangt hat über die Dinge, die so ablaufen... Am Anfang für uns Erwachsene steht immer eine Bewusstwerdung.
00:38:07: Wir brauchen ein Stück Bewusstsein über unsere Muster und über unsere Funktionsweise sozusagen, also wir müssen uns ein Stückchen kennen damit wir dann auch erkennen können in diesen Situationen oder mit diesen Kontexten.
00:38:23: da bin ich echt überhaupt nicht cool!
00:38:24: Da passiert es mir immer wieder dass sich mich danach im Grund- und Bodenscheme weil ich so Blöd reagiert habe oder weil ich mich gefühlt hab wie ein kleines Kind.
00:38:33: Oder weil ich einfach nur noch mitbekommen habe, wie ich aus der Haut fahre oder wieder das Zimmer verlassen habe.
00:38:39: also wir müssen sozusagen anfangen zu reflektieren wo wir uns erleben ohne Einfluss auf unser Verhalten zu haben.
00:38:48: Das sind die Punkte die wir uns anschauen müssen Und das ist also die Eingangspforte, dass wir überhaupt einen Bewusstseinsrahmen schaffen in dem wir uns dann widmen können.
00:38:58: Weil wir dann wirklich mit Stress auch natürlich in Kontakt kommen.
00:39:02: und Regulation, Nervensystemregulation, Selbstregulation ist dann etwas was man lernen kann durch beispielsweise Atemübungen körperliche Übungen und oftmals auch durch eine Person mit der man übt damit man das Ganze eben Beziehungserleben mal spüren kann.
00:39:22: und das ist dann schöner Prozess da zu wachsen.
00:39:24: Du hast eigentlich die perfekte Überleitung geschafft.
00:39:26: zur Bonusfolge, denn da werden wir noch ein bisschen tiefer reingehen und wir werden uns darüber unterhalten ja wie man eben bestimmte Muster erkennen kann und dann du hast gerade eine Atemtechnik auch schon angesprochen wenn wir uns da vielleicht noch ein bischen die Situation angucken was man dann eben auch machen kann um insgesamt ein bisschen ruhiger und bei sich zu bleiben.
00:39:46: Ich habe heute definitiv gelernt, dass es gar nicht so einfach ist überhaupt erst mal die Muster zu erkennen.
00:39:54: Dass das sehr viel Selbstreflektion braucht und ich finde auch Mut muss ich dir ganz ehrlich sagen Weil wir haben vorhin wieder von Systemen gesprochen, ne?
00:40:04: Wenn man etwas verändert und eine Beziehung ist ja auch ein System dann wird sich das Gegenüber auch verändern.
00:40:11: Und dann wird es sich vielleicht die Draufsicht auf Familie, auf Partnerschaften oder Freundschaften generell verändern ist natürlich nicht immer leicht für Leute, die Angst vor allem vor Veränderung haben.
00:40:21: Oh
00:40:22: ja!
00:40:22: Die unsicher sind in ihrem Inneren das Veränderungen vielleicht auch Einsamkeit bringen können?
00:40:27: Ich finde auch und es ist ein schöner Punkt den nochmal deutlich zu machen sich diesen Prozessen dieser Ebene zuzuwenden ist total mutig Und ich bewundere alle Menschen die sich dem widmen und stellen.
00:40:44: Ich habe auch da wirklich sehr viel Hochachtung und Wertschätzung für diesen Mut.
00:40:50: Und diese Tiefe, die in den Prozessen liegt – und kann auch nur sagen aus der Praxis mit den Klientinnen und Klienten nicht begleiten durfte -, dass es so eine würde-spentende Arbeit.
00:41:03: Also ich habe viele Menschen gesehen, die durch diesen Mut den sie aufgebracht haben sich aufrichten konnten in ihrer Würde, die so oft verloren geht in diesen schwierigen Mustern, in diesen verletzenden Dynamiken.
00:41:16: und deswegen kann ich nur sagen es lohnt sich so den Mut aufzubringen auch wenn der Weg nicht immer einfach ist.
00:41:22: aber das ist wirklich ganz ganz lohnenswert.
00:41:25: Ja, und den ersten Schritt bist du heute schon gegangen in dem du dir unsere Folge angehört hast.
00:41:30: Das ist ja auch schon mutig!
00:41:31: Du setzt dich mit einem Thema auseinander.
00:41:33: was dich vielleicht nur interessiert hat... ...was dich vielleicht aber auch betrifft und deswegen kannst du dir jetzt schon mal eine virtuelle Umarmung geben oder meine Wegen kannst du dich auch so drücken weil es finde ich ganz ganz toll dass man sich eben auch die Zeit nimmt sich mit solchen Themen auseinandersetzen.
00:41:54: Verena wir haben hier dieses kleine Happy Jar.
00:41:57: da sind Fragen drin über das Leben.
00:42:00: Es könnte sein, dass die Frage zu unserem heutigen Thema passt, die du jetzt gleich ziehen darfst.
00:42:04: Das kann aber auch sein – es ist eine ganz andere Frage, die wir gleich beantworten dürfen.
00:42:09: Also wenn du möchtest...
00:42:10: Einmal ziehen!
00:42:12: Raschel rascheln?
00:42:14: So was haben wir denn da?
00:42:18: Was ist eine Sache, die Du an Dir gelernt hast zum Mögen obwohl Du früher damit gehadert
00:42:25: hast?
00:42:25: Ah ja
00:42:27: Das ist eine schöne Frage.
00:42:28: Ich würde sagen, da gibt es natürlich einiges.
00:42:32: Aber ich glaube was ich wirklich zu Schätzen gelernt habe, ist meine Neugierde.
00:42:39: Früher hab' ich manchmal gedacht dass Neugierte vielleicht so etwas Übergriffiges sein kann oder auch so ein bisschen was... ich hab' manchmal so an die die älteren Damen gedacht, die aufs Kissen gelehnt bei uns in der Kleinstadt so auf der Fensterbank gelehnt sind und gucken wollten was da so passiert oder so hinter der Gedienung am besten vorgelinst haben.
00:43:02: Wo Neugierde also auch als sowas Aufdringliches oft gewertet wurde Und ich bin sehr neugierig.
00:43:09: das habe ich auch von meiner Mama glaube ich mitbekommen.
00:43:14: Im Laufe der Zeit ist Neugierde für mich in meinem Beruf natürlich ein ganz wesentlicher Schlüssel geworden, um auch dran zu bleiben.
00:43:21: In tiefen Prozessen nicht dem motivieren oder bremsen lassen weil ich etwas nicht verstanden habe.
00:43:30: Also das verstehe ich nicht.
00:43:31: da bin ich nie stehen geblieben, weil ich immer zu neugierig war was noch dahinter stecken könnte.
00:43:38: und Neugiere hab' ich dann später gelernt.
00:43:41: es ist auch eine neue biologische Zustand
00:43:43: Ja?
00:43:45: Der Lebendigkeit und dem Leben sehr zugewandt ist.
00:43:47: Und diese Energie etwas erfahren, erfassen und lernen zu wollen... Also Neugierde ist etwas was uns sehr mit dem Leben verbindet!
00:43:58: Das habe ich also schätzen gelernt obwohl ich früher dachte.. Ist das wirklich gut so neugierig zu
00:44:03: sein?!
00:44:04: Ich finde es total toll und ich finde es auch natürlich a für deinen Beruf wichtig.
00:44:08: aber ich finde ja generell wenn man Menschen kennenlernt und Fragen stellt Dann ist das ja was ganz Wunderbares.
00:44:14: Und es gibt wirklich Leute, die sind gar nicht in der Lage dann auch Fragen zu stellen oder die haben vielleicht Angst dass es übergriffig ist.
00:44:20: Vielleicht haben sie aber auch gar nicht Die Werkzeuge um die richtigen Fragen zu Stellen oder die fragen zu stellen.
00:44:26: diese interessieren so finde ich neu geht er super.
00:44:28: bei mir war's vielleicht früher die ungeduld.
00:44:30: Ich dachte ich bin ein sehr ungedültiger mensch und dann habe ich aber auch gemerkt Vielleicht nennen wir es gar nicht ungedult sondern vielleicht ist es auch einfach eben Ja in gewisser Weise die Neugier der etwas anderes zu erreichen oder weiterzukommen.
00:44:44: Oder ich bin auch einfach schnell so und ungeduld kann natürlich super nervig sein, aber ich finde ungedullt kann man eben auch als absolute Stärke sehen.
00:44:53: Ja!
00:44:54: Und auch als ein Ausdruck von Lebensenergie.
00:44:56: Das
00:44:56: stimmt sie habe ich auf jeden Fall Verena.
00:44:59: wir sprechen gleich in der Bonusfolge noch darüber wie Die Muster, über die wir gesprochen haben nicht nur versteht sondern auch konkret im Alltag etwas verändern kann.
00:45:07: Also zum Beispiel woran erkenne ich überhaupt meine eigenen Beziehungsmuster?
00:45:11: Was kann ich tun?
00:45:11: wenn ich merke jetzt reagiere ich gerade aus einem Muster heraus sehr schwierig wegen der Zeit vielleicht dass man dann zu schnell hoch fährt.
00:45:19: aber da gehen wir gleich nochmal rein.
00:45:20: und welche kleinen Schritte helfen neue Erfahrungen in Beziehung zu machen?
00:45:26: ja Wenn ihr das hören wollt, dann bleibt einfach dran.
00:45:28: Die Bonus-Folge gibt es exklusiv bei Podimu.
00:45:31: Ich verabschiede mich jetzt erstmal von dir und sage bis gleich ich habe für euch aber auch noch eine Reflektionsfrage.
00:45:38: in der Mindful Minute In der Mindfulness hab' ich heute einen Reflexionsmoment für dich.
00:45:49: Vielleicht nimmst du dir heute einen kurzen Moment Und denkst an einer Situation in der Du emotional stärker reagiert hast als du wolltest Vielleicht an einen Streit, vielleicht an eine Situation in der du dich zurückgezogen hast.
00:46:03: Vielleicht an ein Moment, in dem du dich plötzlich klein gefühlt hast?
00:46:08: Vielleicht fallen dir auch mehrere ähnliche Situationen ein.
00:46:12: und dann stell dir eine einfache Frage War das wirklich nur diese Situation oder hat sich dein älteres Muster gemeldet?
00:46:22: Sei sanft zu dir wenn du dir das anschaust.
00:46:25: Du musst heute nichts lösen.
00:46:27: Der erste Schritt ist nur ist zu bemerken.
00:46:30: Und vielleicht reagierst du das nächste Mal schon ganz anders?
00:46:36: Vielen, vielen Dank, dass ihr heute dabei wart.
00:46:37: Abonniert den Podcast!
00:46:39: Egal da wo ihr Podcasts hört, liked es, kommentiert es und nehmt an der Umfrage teil und teilt dem Podcast natürlich auch damit wir noch ganz viele weitere Hörer in gewinnen.
00:46:50: Danke schön!
00:47:06: Producer Kiana Lensch und Jochen Schropp, Sound Felix Andorff, Marketing Katharina Wezzani, Coverdesign Christoph Brandes und Johanna von Holst.
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