Grenzen setzen: Wie du in Beziehungen bei dir bleibst

Shownotes

Warum fällt es uns gerade bei den Menschen am schwersten, die uns wichtig sind, klare Grenzen zu setzen? In dieser Folge spricht Jochen Schropp mit Diplompsychologin und Autorin Ulrike Scheuermann (@ulrikescheuermann) darüber, warum Abgrenzung in Beziehungen oft so emotional ist – und weshalb ein Nein sich manchmal eher nach Risiko als nach Erleichterung anfühlt. Es geht um alte Prägungen, um Schuldgefühle, um die Angst vor Verlust und um die Frage, warum wir unsere Bedürfnisse so oft kleinreden, obwohl unser Körper längst spürt, dass etwas nicht gut für uns ist. Eine Folge, die dir zeigt, wie Abgrenzung gelingen kann, ohne Nähe zu verlieren und warum ehrliche Beziehung oft genau dort beginnt.


Du möchtest den Podcast gern kostenlos mit Video schauen und auch in die exklusive Bonusfolge im Premiumbereich reinhören? Dann teste doch Podimo mal unverbindlich: https://podimo.de/happylife_podcast Podimo ist eine Podcast-App, bei der du nicht nur alle frei verfügbaren Podcasts findest, sondern neben vielen Hörbüchern auch eine Menge exklusiver Podcasts.


“Happy Life” ist ein Podcast von Podimo und erscheint immer donnerstags.

Folge uns bei Instagram: Jochen Schropp: https://www.instagram.com/jochenschropp/ Happy Life Podcast: https://www.instagram.com/happylife_podcast/

Host: Jochen Schropp Executive Producer: Juliane Rinne Producer: Kiana Lensch Sound: Felix Andorf Marketing: Katharina Witzani Cover-Design: Christoph Brandes und Johanna von Holst

Transkript anzeigen

00:00:03: Manchmal ist die Grenze gar nicht das Problem, sondern die Angst was passiert wenn wir sie setzen.

00:00:09: Die Angst jemanden zu verlieren enttäuschen zu sein oder nicht mehr wichtig genug zu würgen.

00:00:16: In dieser Folge sprechen wieder rüber warum Abgrenzung sich in Beziehungen oft wie Risiko anfühlt und wie wir lernen können uns treu zu bleiben ohne Nähe zu verliern.

00:00:28: Happy Life mit Jochen Schropp.

00:00:34: Hi, mein Name ist Jochen Schropp.

00:00:36: Willkommen zu Happy Life!

00:00:38: Heute sprechen wir über Grenzen aber nicht im Sinne von People-Pleasing im Alltag.

00:00:43: hört euch dazu gerne die Folge mit Werra Strauch an.

00:00:45: Nein Wir sprechen heute über Grenze wo es wirklich weh tut in Beziehung ob in partnerschaftlichen oder auch in freundschaftlichem Beziehungen.

00:00:56: und da stellt sich natürlich die Frage warum fällt es uns gerade beim Menschen die uns wichtig sind so schwer bei uns zu bleiben?

00:01:03: Warum fühlt sich Selbstschutz manchmal wie Liebesentzug an und weshalb löst ein Nein oft mehr Schuld als Erleichterung aus?

00:01:12: Ich freue mich sehr, darüber heute mit einer Expertin zu sprechen die genau diese emotionale Ebene von Abgrenzung versteht.

00:01:20: Ulrike Scheuermann ist Diplompsychologin, Autorin, Podcasterin und sie arbeitet seit vielen Jahren zu Themen wie selbstwert innere Blockaden alte Prägungen und emotionale Abgrenzungen Und deswegen ist sie heute genau richtig über Happy Life.

00:01:35: Hallo, Ulrike!

00:01:36: Ich freue mich sehr, dass du heute da bist.

00:01:37: Ja ich freue mich auch sehr Johann Schöngen.

00:01:39: Danke.

00:01:41: Ich habe persönlich kürzlich gemerkt wie schwer es mir eigentlich fällt bei mir zu bleiben wenn ich eigentlich spüre das eine Grenze überschritten wird also wenn ich auf Antworten warte und die vielleicht nicht bekomme von jemandem den ich sehr gerne habe aufs Nervensystem geht, also dass ich anfange unruhig zu werden und vielleicht sogar Bauchschmerzen zu bekommen.

00:02:11: Dieses Innere hin und her ist das schon ein Zeichen, dass eine Grenze überschritten wurde bevor ich es vielleicht sogar für mich einordnen konnte?

00:02:22: Das kann sein, dass man auf... Also das ist eine Möglichkeit wie man merkt es überhaupt.

00:02:28: Es anfängt um Grenzen zu gehen so ein hin und her oder sich nicht mehr so richtig wohl fühlen oder vielleicht auch hinterher des nach einem Treffen oder nach einer Kontaktsituation des Gefühl haben.

00:02:41: Das hat mir nicht so gut getan Und das ist es ja oft.

00:02:45: Es ist gerade in den nahen Beziehungen, Freundschaften, Liebesbeziehung, Partnerschaft ... Da ist es nicht so deutlich, wenn jemand von außen fragt, sag mal, kannst du mal das und das machen?

00:02:57: Da kann man sich überlegen, sage ich jetzt nein oder ja, wie kann ich absagen?

00:03:02: Aber im Nahen-Beziehung ist es oft fehlende Fusa, da hat sich mehr eingespielt, vielleicht etwas was schon immer so war Morgen auch viel größer sein, dass man zum Beispiel jemanden vor den Kopf stößt.

00:03:17: Dass die Beziehung irgendwie in Frage stehen könnte und schon darf man vielleicht gar nicht mehr merken, dass eine Grenze erreicht ist?

00:03:26: Ja ich glaube für mich war das Schmerzhafte auch gar nicht unbedingt die Situation selbst am Anfang.

00:03:33: Sonst hätte ich das vielleicht oft viel früher abgebrochen oder einfach gesagt, das tut mir nicht gut sondern irgendwie auch das Gefühl halt Wichtig genug zu sein.

00:03:44: Also, ich finde wenn man beispielsweise in einer Freundschaft mit jemandem ist die schon gefestigt ist Dann ist es vielleicht was anderes dann hält die Freundschaft das auch aus Wenn man Vielleicht eine frage stellt und Die antwort erst zwei tage später bekommt.

00:03:58: Es gibt ja auch andere leute die kommunizieren dass viel besser und sagen einfach Ich bin gerade oder den ganzen tag heute in meetings ich melde mich heute abend Und schon kann man sich irgendwie so ein bisschen drauf verlassen, dass man gesehen oder gehört wurde.

00:04:10: Aber in manchen Beziehungen ist das irgendwie nicht der Fall?

00:04:15: Also ich glaube es kann beides sein.

00:04:17: also entweder im Kontakt und oder in der Beziehung fehlt eine Sicherheit und vielleicht... Ist da irgendwas noch nicht?

00:04:27: Oder man könnte sich überlegen, wie kann man die Beziehung stärken, festigen und vertiefen.

00:04:33: Und das andere kann ja immer sein, dass man vielleicht grundsätzlich ... Müsest du mal sagen was es bei dir vielleicht eher ist, ne?

00:04:41: Also, dass es grundsätzliche Unsicherheit schnell gibt in der Beziehungen.

00:04:47: Dann ist sowas wie die andere Person sollte... viel Kontakten, sich gleich melden und so weiter.

00:04:55: Das ist dann wie ein Beweis dafür, dass die Beziehung stabil ist.

00:05:01: Und gut wäre es natürlich, wenn man da nicht so abhängig von ist.

00:05:06: Wenn jemand sich zwei Tage nicht meldet, na ja ... Oder hat er halt grad viel los und hat Stress und wird sie schon melden?

00:05:17: Ob man das dann versteht als... Du bist mir nicht wichtig, deswegen melde ich mich nicht.

00:05:23: Das ist ja dann eine Auslegungssache.

00:05:26: Da hast du recht!

00:05:27: Also eigentlich sollte man einfach seine Bedürfnisse da noch ansprechen?

00:05:32: Genau.

00:05:32: also wenn dir was fehlt... Wenn du denkst Mensch warum meldet der sich

00:05:36: nicht?!

00:05:38: Dann kann man natürlich immer fragen und schon ist man in einer Beziehungsklärung ne ganz kleine vielleicht erstmal.

00:05:45: und letztlich sind das Also wo man irgendwas anspricht, wo irgendwas geklärt wird.

00:05:50: Wo man sagt ich habe schon die ganze Zeit gewartet und gemerkt Ich werde irgendwie unruhig weil du dich nicht meldest.

00:05:57: Und schon ist man in einer Beziehungsklärm, die letztlich fast immer gut ist für Beziehungen.

00:06:04: Weil sie die Beziehungs vertieft und stärkt.

00:06:06: Die andere Person merkt, ah jetzt ist er unruhig geworden weil ich mich nicht gemeldet habe und dann kann die anderen Personen erklären was los war oder warum es gerade alles zu viel war.

00:06:18: Und schon hat man eine Nähe und eine Offenheit, die immer gut isst für Bezeugungsgestaltung und Vertiefung.

00:06:26: Entweder, dass die Beziehung vielleicht besser wird und daran wächst.

00:06:29: Oder das man merkt, wenn sie eben nicht wächst ... Das ist nicht gut für einen.

00:06:33: Dass man da vielleicht rausgehen sollte?

00:06:34: Genau!

00:06:35: Das ist immer, aber das ist ja auch wieder gut.

00:06:37: Das hab ich

00:06:37: heute nicht

00:06:38: gemacht.

00:06:39: Eigentlich wusste

00:06:40: ich direkt.

00:06:40: Ah okay...

00:06:42: Bei mir war es ganz klar bei mir was im Urlaubsflirt.

00:06:44: Und ich habe mir irgendwie gewünscht, dass das in eine gewisse Richtung geht.

00:06:49: Und mir wurde immer wieder suggeriert, dass ein Interesse besteht.

00:06:54: Wir haben sehr viel Zeit miteinander verbracht Und trotzdem gab es aber eben Situationen, wo ich einen halben Tag gegrosset wurde und gar keine Nachricht bekommen habe.

00:07:05: Ich kannte das einfach nicht von mir!

00:07:06: Ich war jetzt zwölf Jahre in Beziehung, also acht Jahre davon mit meinem Ex-Mann, vier Jahren davon mit meinen Freunden davor... ...und nach einer sehr langen traurigen Phase nach der Trennung hatte ich jetzt einfach Lust mich zu verknallen.

00:07:20: Das war vielleicht auch mein Problem?

00:07:22: Dass ich viel zuviel wert oder viel zu viel Bedeutung diesem ganzen gegeben habe, vielleicht hätte ich ein bisschen entspannter sein müssen.

00:07:31: Aber da fängt es ja schon wieder an!

00:07:32: Ich suche

00:07:33: den Fehler bei mir.

00:07:35: Eben wollte ich...ich wollte auch schon gleich widersprechen

00:07:38: als du gesagt hast.

00:07:40: Als du gesagt hattest, vielleicht ist das mein Problem?

00:07:43: Dann waren's einfach unterschiedliche Erwartungen oder Wünsche oder Hoffnung, die dabei waren.

00:07:52: Und dann verstehe ich... Also es ist gut wenn's jetzt, wenn wir konkret darüber reden, weil wenn das gerade mitten in so einer Affäre war, ne?

00:07:59: Dann kann man natürlich nicht leicht sagen, na ja auch hat da grad viel zu tun.

00:08:06: meldet er sich morgen oder so.

00:08:08: Nein

00:08:08: und ich wusste ja auch der ist immer an seinem Handy also der ist sehr viel an seinem Handy und es war dann auch so, wenn ich dann irgendwie keine Ahnung zwölf Stunden nichts gehört habe dann kam auch direkt eine Antwort.

00:08:22: Aber die Prioritäten waren halt irgendwie anders oder sie waren nicht immer bei mir und das hat mir irgendwie extrem weh getan, ich habe angefangen meine Bedürfnisse kleinzureden und hab dann irgendwelche Ausreden versucht für ihn zu finden.

00:08:36: Das hat mich aber irgendwie extrem unruhig und fast krank gemacht und ich habe es fast fünf Wochen mit mir machen lassen.

00:08:43: Ja und ich würde eigentlich denken, dass ich vom Kopf her verstanden habe oder auch vom Körper her verstanden habe.

00:08:50: Weil meine Intuition sofort angesprungen ist und mir relativ schnell gesagt hat Ich krieg Bauchwee Das tut mir nicht gut!

00:08:57: Ich fühle mich unsicher.

00:08:59: Nur das Problem weil wenn wir darüber gesprochen haben dann hab' ich halt gesagt So ah ich fühl mich irgendwie von dir nicht... Ich fühl keine Sicherheit von dir.

00:09:09: Und dann wurde gesagt aber ich bin doch jetzt hier.

00:09:11: Also ich hab mich doch entschieden, den Abend mit dir zu verbringen.

00:09:13: Und nicht mit anderen Menschen.

00:09:15: also eigentlich müsstest du dich doch sicher fühlen und so war das irgendwie... es war ganz ganz schwer meine Bedürfnisse irgendwie dann klar auszudrücken und ich hatte das Gefühl dass sich immer mehr in so eine Situation kam wo ich da noch angefangen habe mir zu überlegen schreibe ich jetzt?

00:09:32: Schreibe Ich nicht!

00:09:33: Also was man vielleicht im Beziehung Spielchen nennen würde

00:09:36: und das will

00:09:36: man doch eigentlich nicht

00:09:38: Ja Ja, und so eine Antwort wie ... Also ich weiß ja jetzt nicht mehr darüber.

00:09:45: Ich

00:09:45: erzähle dir alles!

00:09:48: Genau, aber so eine antwort wie Na du musst dich doch gar nicht unsicher fühlen?

00:09:54: Das ist immer eigentlich ein bisschen schwierig weil damit redet jemand dir dein Gefühl aus.

00:10:00: ne Du sagst du fühlst sich unsicher Und die andere Person sagt Aber du musst Dich doch Gar Nicht Unsicher Fühlen.

00:10:06: Doch Du fühlst dich aber unsicher.

00:10:08: Und es ist ja noch ... Es ist kein Vorwurf, sondern du erzählst ja wie's dir geht und dann könnte man gucken, wie kannst du sich sicherer fühlen?

00:10:18: Was kann der andere dazu beitragen?

00:10:20: Was ist vielleicht auch dein Anteil oder... Das wurde

00:10:22: natürlich auch mal gefragt, aber es wurde halt nicht geändert!

00:10:27: Ich hatte das Gefühl dass man gegenüber schon sehr gut geschult war, wie man miteinander kommuniziert.

00:10:35: Aber wie man halt auch immer seit Tarte sprechen, mehr als tausend Worte und die Taten waren dann eben anders.

00:10:41: Ja.

00:10:41: Ich merke schon ich bin natürlich sehr stark jetzt mit meiner Geschichte reingegangen und eigentlich wollten wir ja auch ein bisschen allgemeiner reden.

00:10:47: aber ich frage mich halt was das angeht?

00:10:50: Warum hat man... mehr Verständnis für andere.

00:10:54: Das können wir ja auch generell jetzt erstmal beantworten, aber das passt natürlich zu dieser Geschichte.

00:10:57: Warum habe ich Verständnissen?

00:10:59: Für ihn und rede meine Bedürfnisse klein als Loyalität zu den eigenen Grenzen zu haben.

00:11:05: Warum lassen so viele Menschen mit sich etwas geschehen was ihnen eigentlich nicht gut tut oder sie unwohl fühlen lässt?

00:11:13: Ja also zum einen haben wir es irgendwann gelernt in unserer Geschichte, in der Biografie.

00:11:20: Das ist ja sehr üblich dass es eher wenn Kinder sich abgrenzen das machen sie mit ihren Mitteln und sagen nein oder ich will nicht oder so.

00:11:31: Und dann muss halt irgendwie der Alltag auch funktionieren.

00:11:35: Das wäre das eine aber das andere vielleicht auch.

00:11:38: verträgt eines einen Elternteil oder beide oder Geschwister vielleicht auch ein Nein?

00:11:43: nicht weil das irgendwas bei ihnen anstößt, vielleicht fühlen sie sich abgelehnt.

00:11:49: Man kann es ja von seinem Kind auch abgelehnen fühlen und dann wird das sanktioniert und das ist sehr üblich bei uns in unserer Gesellschaft.

00:11:57: Also dass dieses klare Nein und zu sagen ich will aber das und Dann wird darüber verhandelt.

00:12:06: manchmal geht's manchmal nicht.

00:12:08: Dass das so entspannt läuft ist eher selten Und dann lernen ganz viele Kinder sehr früh.

00:12:15: Ich muss mich anpassen, ich muss brav sein, ich muß es anderen recht machen und das war in der Kindheit wahrscheinlich genau die richtige Strategie um gut miteinander auszukommen oder vielleicht sogar auch eine Art von Überlebensstrategie.

00:12:34: und jetzt im Erwachsenenalter bräuchten wir was anderes oder auch schon im Jugendalter Und das ist ein großer Umlernprozess, weil natürlich man trifft überall auf Menschen die auch wieder nicht gut damit umgehen können.

00:12:49: Wenn man sich abgrenzt oder wenn man klar sagt was man möchte und seine Bedürfnisse äußert.

00:12:55: Und ganz viele Kinder sind eben letztlich auch dafür da um die Eltern zu stützen.

00:13:03: Eigentlich sollte es andersherum sein, aber viele Eltern sind eben auch bedürftig und dann achten die Kinder mehr auf die Bedürfnisse der Eltern oder des Elternteils als auf sich

00:13:14: selber.".

00:13:15: Und mit Sanktionen meinst du beispielsweise, das kann im Kindesalter alles möglich sein.

00:13:19: Also es kann Fernsehverbot sein oder so was?

00:13:23: Oder meinst Du damit Ihr Liebesentzug?

00:13:25: Ja

00:13:25: genau also sowas wie Strafen.

00:13:27: sicherlich gibt's auch aber vieles läuft ja vorher schon und viel subtiler.

00:13:34: Also liebeste Entzug ich habe jetzt gerade eine Teilnehmerin gehabt.

00:13:39: die hat ganz...also die Mutter hat tagelang nicht mit ihr geredet Und dieses Kind hat, die hat gebettelt.

00:13:47: Die hat gesagt, sagst du mir was ist los?

00:13:50: Ich mache alles für dich!

00:13:51: Also wirklich und das...

00:13:53: Und ihr hattest trotzdem nicht gemacht?

00:13:55: Also ich hatte eine Situation.

00:13:57: Ich war damals Austauschschüler in Amerika.

00:14:00: Ich hatte zwar meinen Gast erinnert gesagt dass ich höchstwahrscheinlich nicht zum Abendessen komme aber irgendwie ist es zu meinem Gastvater nicht wirklich durchgedrohen.

00:14:06: Und er hat dann, was ich nicht wusste irgendetwas besonderes gekocht an diesem Abend und ich bin dann halt erst später nach Hause gekommen und er hat es total persönlich genommen und sagte dann irgendwie nur zu mir, ja also wenn du dich schon das Abendessen einfach ausfallen lässt.

00:14:19: Dann kannst du jetzt hier den Abwasch machen und so.

00:14:21: Und ich hab dir den Abwash gemacht.

00:14:22: Also auch... dass ich da schon nichts gesagt habe.

00:14:25: Und dann hat er mich zwei Wochen lang wie Luft behandelt.

00:14:29: Ich bin irgendwann nach Hause gekommen und meine Gastmutter schaute mich an und sagt was ist denn los mit dir?

00:14:34: Du bist seit Tagen schon so traurig!

00:14:37: Die Familie hatte es nicht mitbekommen.

00:14:39: und dann habe ich gesagt Marc behandelt mich seit zwei Wochen wie Luft.

00:14:43: Und ich frage mich gerade, ich bin sechzehn Jahre alt.

00:14:46: Er ist der Erwachsener.

00:14:47: Ich frage mir warum ich jetzt auf einmal Verantwortung für ihn übernehmen soll?

00:14:50: Also ich konnte das schon klar benennen habe aber dann auch angefangen zu weinen.

00:14:53: und dass ich das jetzt noch erzähle ja... Das ist mittlerweile zwanzig Jahre her!

00:15:03: Und trotzdem ist es immer noch so drin.

00:15:06: Ich glaube, da machen sich ganz viele Erwachsene oder Eltern auch gar keine Gedanken darüber was das mit Kindern oder ihren eigenen Kindern macht?

00:15:13: Ja!

00:15:14: Und das ist eigentlich die, ich war gerade im Psychologie heute in der aktuellen Magazin.

00:15:21: War das gerade das Titelthema?

00:15:23: Nee nicht Titelthema aber egal, kam vor und es ist die härteste Form der psychischen Gewalt.

00:15:31: ist Ignorieren also... als ob die Person nicht da wäre, so wie du sagst.

00:15:37: Als ob sie Luft wäre und das machen viele...

00:15:40: Das Erwachsene machen?

00:15:41: Also ich meine klar, die merken das wahrscheinlich gar nicht oder sie machen ... Oder meinst Du, ja oder ist es halt eine Art von Bestrafung?

00:15:49: Ich frag mich bis heute, ob er das wirklich, ob ihm bewusst war was er damit auslöst in mir

00:15:53: Wahrscheinlich nicht Ja.

00:15:55: und was man eigentlich immer denken kann, also Eltern ich will auch gar nicht irgendwie Eltern die Schuld für alles geben.

00:16:03: Die kommen ja auch aus ihren Erfahrungen heraus.

00:16:07: Und man könnte jetzt vermuten dass jemand der so etwas macht das ist ja wahrscheinlich automatisch das er so reagiert hat.

00:16:16: Wahrscheinlich hat das selber so erlebt.

00:16:18: Und dann führt es weiter, wenn man sich nicht bewusst damit auseinandersetzt macht man wiederholt man halt einfach vieles was man selber erlebt hat.

00:16:27: Deswegen bin ich ein großer Verwächer von Therapien und dass die junge Generation wie ich das Gefühl habe sich viel mehr mit sich auseinander setzt und vielmehr reflektiert und Sachen eben aufzubrechen versucht als das vielleicht noch die generation davor versucht hat oder publiert hat.

00:16:42: Wir

00:16:43: haben ja auch mehr Möglichkeiten, also meine Eltern sind jetzt neunzig beide, die hatten ... Also das ging einfach... Also alles was Psychologie war da haben sie auch Angst vor gehabt und es kam überhaupt nicht in Frage.

00:16:56: Das war ja noch so.

00:16:58: dann bin ich ja verrückt wenn ich zur Psychotherapie gehe und das hat sich ja sehr geändert und das ist gut für jeden selbst der sich mit sich eben auseinandersetzt und auch mit seiner Geschichte oder mit dem, was so an Mustern da ist.

00:17:15: Und natürlich wenn man Kinder hat auch für die eigenen Kinder weil dann muss man es nicht weitergeben.

00:17:21: Also ich würde immer sagen also sage ich ja auch in meinen Seminaren selbst Auseinandersetzung ist die beste Art der Kindererziehung.

00:17:29: Man muss nämlich sein Kind gar nicht erziehen.

00:17:32: Wenn man Grenzen setzen möchte wie bleibt man denn?

00:17:36: Beim Gegenüber empathisch und liebevoll, ohne sich selbst zu verlassen.

00:17:41: Also der beste Weg für alles nicht nur für Grenzensätzen ist immer das man von sicher erzählt?

00:17:49: Also bloß keine Vorwürfe machen, das führt immer in schwierige ... also gibt's immer Gegenreaktionen.

00:17:56: Dann gibt es Rechtfertigungen oder Gegenangriffen und du hast aber auch nicht!

00:18:00: Und schon ist man in so einer Art von Verstreckung- oder Kampf.

00:18:04: Am besten ist immer die Grundlage.

00:18:07: ich erzähle von mir, von meinen Gefühlen was mir da nicht gut tut, was sich mehr anders wünsche vielleicht auch für Ideen habe, wie es gehen könnte.

00:18:20: Also das schon mal so eine Grundlage von sich erzählen?

00:18:24: Dann was wo ich sagen würde, das ist sozial verträglich und immer gut wenn man auch Wertschätzung äußert oder zuneigen, je nachdem wie die Beziehung ist.

00:18:37: Also damit kann man auch gute Einsteigen ist wie so ein Türöffner.

00:18:40: Eigentlich

00:18:40: sagt man das

00:18:41: doch immer so wenn man Kritik äußern möchte.

00:18:43: erst mal dass positive vorne anstehen.

00:18:45: Ja schafft man dann oft nicht, weil man vielleicht auch aufgewühlt ist oder sehr involvierte ist.

00:18:51: aber eigentlich wäre es gut, dass man irgendwas streute und das können ja auch Kleinigkeiten sein.

00:18:57: Man sagt schön, dass wir uns jetzt zusammensetzen.

00:19:00: ich bin schon ganz gespannt drauf das es klappt oder so.

00:19:05: Also vielleicht auch einfach nur zu der Gesprächssituation und dann ist die andere Person auch ein bisschen geöffnet, also muss weniger Angst haben weil eigentlich haben immer alle Angst vor irgendwie konflikthaften oder schwierigen Gesprächen.

00:19:22: Und dann ja dann die eigenen Wünsche.

00:19:25: wenn man sie erst mal weiß ist schon mal gut.

00:19:28: aber da hat man sich ja vielleicht auch vorher schon mit beschäftigt, vielleicht auch mit anderen drüber geredet.

00:19:34: Wenn man so ein Gespräch wirklich vorbereitet und dann ja dann geht es darum erstmal die eigenen Wünsche Bedürfnisse Gefühle zu äußern aber dann auch die andere Person zu fragen zum Beispiel wie ist das jetzt für dich?

00:19:49: Was hast du jetzt gehört oder was ist bei dir angekommen?

00:19:53: Was hasst Du für Ideen?

00:19:56: Aber was man auf jeden Fall jetzt schon mal raus hört ist Man sollte nichts im Effekt machen Nicht aus einer Emotion heraus, sondern auf jeden Fall erstmal durchatmen.

00:20:05: Vielleicht auch ein bisschen Zeit vergehen lassen.

00:20:07: Also es müssen ja keine Tage sein weil ich bin zum Beispiel jemand Ich möchte gerne immer alles direkt besprechen.

00:20:12: das heißt nicht Es muss in der Minute sein.

00:20:13: aber wenn mich jetzt eine Freundin anrufen würde und sagen würde hey Mir liegt da was auf dem Herzen Wollen wir uns nächste Woche mal treffen?

00:20:22: Oh, das ist langere?

00:20:23: Ja.

00:20:24: Da hat man eine Wochenzeit um sich Sorgen und Gedanken zu machen, worum es jetzt

00:20:29: geht.

00:20:29: Genau!

00:20:29: Aber generell glaube ich ist es gut vielleicht auch wie du sagst dass man sich erstmal mit Freunden oder Freundinnen darüber unterhält.

00:20:36: aber natürlich sollten das auch Leute sein die vielleicht nicht voreingenommen sind.

00:20:40: Die eigenen Freunde sind ja dann oft sehr auf der eigenen Seite.

00:20:43: Eben, eben!

00:20:45: Also was halt nicht gut ist wenn es dann so einen draufhauen im Gespräch schon mal auf die andere Person ist.

00:20:53: Was leicht passiert je nachdem wie ... wie man es selber darstellt.

00:21:00: Man ärgert sich oder ist aufgeregt und schon schimpft man auf die andere Person, dann kommt's drauf an was oder wie die Freunde so sind können sie dann sagen naja es gibt immer zwei Seiten Mal sehen.

00:21:16: Ja, je nachdem

00:21:17: wie lange ich die auch schon mit meiner Meinung gefüttert habe.

00:21:19: Also wenn ich sage Ulrike macht das immer so und das sag' ich jetzt irgendwie schon seit einem halben Jahr dann werden sie natürlich beim nächsten Streit aus sein.

00:21:25: Das ist typisch Ulrike.

00:21:28: Und ich finde aber auch... gehört, obwohl ich auch weiß dass man das nicht machen sollte weil es einfach nicht zielführend ist wenn man dann eben die Freunde auch involviert.

00:21:39: und ich sage ja Ulrike der Tobi hat auch gesagt dass du so bist.

00:21:43: Das

00:21:43: ist überhaupt nicht gut!

00:21:45: Warum

00:21:45: machen das Leute?

00:21:46: Weil sie selber das Gefühl haben Sie sie unterstützen Ihre These

00:21:50: damit?

00:21:50: Ja, wenn man das Gefühl hat ich alleine was ich jetzt sage.

00:21:54: Das hat hier nicht genug Gewicht.

00:21:56: Das hört die andere Person nicht wirklich oder vielleicht will sie es mir wieder ausreden.

00:22:01: Na wieso denn du brauchst doch gar nicht oder so.

00:22:05: Dann kann man natürlich denken Ich hole mir jetzt die Meinung der anderen mit dazu weil das dann mehr Gewicht hat und das geht eigentlich immer nach hinten los Weil dann fühlt sich die Person erst recht angegriffen, wenn da noch andere sind.

00:22:21: Die kriegt es ja auch mit.

00:22:23: Ja?

00:22:23: Die haben über mich geredet und dann gibt's sicherlich noch mehr eine Verhärtung.

00:22:30: Warum fällt es uns denn bei Leuten, die wir eigentlich am meisten lieben, am schwersten Grenzen zu setzen?

00:22:36: Weil die Angst vor Bindungs- oder Beziehungsverlust dann am größten ist.

00:22:41: Also der Einsatz sozusagen am höchsten.

00:22:45: Also wenn wir jetzt mit jemandem reden, ja so ein entfernte Freundin oder ein bekannter der weiter weg ist wo man dann auch denkt naja gut.

00:22:54: Wenn jetzt alles schief geht dann halt nicht.

00:22:58: Na das kann man ja bei einer sehr nahen Beziehung nun wirklich nicht so leicht sagen.

00:23:04: die Liebesbeziehungen, Partnerschafte oder eine sehr nahe Freundin sind einfach so nah dran dass die Angst dann auch größer ist, dass man diejenige Person verlieren könnte.

00:23:17: Also Trennungsangst haben ja nicht umsonst sehr viele Menschen weil das eben so stark schmerzt.

00:23:25: Das verstehe ich.

00:23:25: aber eigentlich müsste man noch denken, dass auf längere Sicht die Wahrheit oder die Bedürfnisse zu kommunizieren immer das Bessere die Grenzen nicht setzt und das einfach mit sich machen lässt.

00:23:42: Da kann ich jetzt wieder über meine Urlaubsgeschichte sprechen, also ich hatte im Endeffekt das Gefühl dass ich vier Wochen... Und es war für was gut!

00:23:51: Ich glaube das Universum hat mir diese Person geschickt damit ich auch lerne wie sich mein Ex-Mann gefühlt hat in unserer Beziehung.

00:23:58: Also andersrum?

00:24:00: Ja und gar nicht weil ich irgendwas Böses gemacht habe.

00:24:06: Mein Urlaubsflörder hat jetzt auch nicht wirklich was Böses gemacht, aber ich glaube er hat einfach Sachen nicht registriert die für mich wichtig waren.

00:24:14: Der Unterschied ist... Ich habe diesmal gesagt hey so bitte nicht mehr.

00:24:21: und er hat es halt trotzdem noch mal gemacht während mein Ex-Mann glaub' ich aus vielleicht aus Angst dass sich die Beziehung auflöst halt gar nichts gesagt hat Und das wurde aber im Endeffekt dann halt auch zu unserem Problem, sage ich jetzt mal.

00:24:38: Ja?

00:24:38: Wir haben es ja nie aufgelöst aber das wäre schön gewesen vielleicht.

00:24:42: Genau also wenn irgendwas rumliegt oder wenn was auf dem Herzen liegt, was man eigentlich besprechen müsste und das dann nicht tut, dann entsteht Distanz ist immer so und andersherum wenn man sie anspricht kann Nähe entstehen beziehungsweise Immerhin Klärung

00:25:04: Genau, und trotzdem glaube ich das für viele Menschen oder dass viele Menschen Angst haben wenn sie sich abgrenzen.

00:25:11: Dass es sich dann wie Liebesentzug anfühlen konnte.

00:25:16: Gerade wenn es sehr nahe sehr harmonisch war die Beziehung bisher und sowas eben gar nicht vorkam.

00:25:23: Und dann ist es wie Ich trenne mich ein Stück weit.

00:25:27: Die Grenzen werden klarer, aber klare Grenzen bedeuten es ist nicht mehr so alles eins sondern es gibt eine gewisse Trennung was aber eigentlich nicht die Beziehung gefährden müsste.

00:25:41: Ganz im Gegenteil kann ja auch stärken weil die Person für sich einsteht und man einfach klare Grenzen eben setzt und dadurch kann ja näher entstehen finde

00:25:51: ich?

00:25:51: Ja und eigentlich nicht auf diesen Erfahrungs-Hintergrund fallen würde, der eben oft Abgrenzung mit Liebesentzug gleichsetzt.

00:26:01: Dann wird es eigentlich bedeuten du bist mir so wichtig dass ich diese auch Mühe Anstrengung Aufregungen auf mich nehme um aufrecht zu bleiben und die anderen Person eben zu sagen was nicht geht.

00:26:17: Und das sage Ich dir weil Du mir so Wichtig Bist Das ist Es Eigentlich und damit Ist es Liebe.

00:26:24: Und wenn es die andere Person auch noch dann so verstehen könnte, dann wäre das für die anderen Personen nicht Liebesentzug.

00:26:31: Aber das ist so schwer.

00:26:33: und gleichzeitig würde ich sagen gerade in nahen Beziehungen wo schon viel gewachsen ist kann man sowas Neues zusammen entwickeln wenn's gut läuft.

00:26:46: Wenn beide grundsätzlich gesprächsbereit sind und vielleicht ist es am Anfang noch holpriger Und dann kann man aber auch vielleicht eine neue Erfahrung entwickeln, wo man immer mal wieder merkt.

00:27:02: Die Person bleibt ja da wenn ich sowas sage die geht hier gar nicht weg.

00:27:06: deswegen die Frage ist wie schwer es ist wirklich oder wie schwer macht man es sich weil man eben andere Erfahrungen gemacht hat und ich weiß auch noch Oder gerade gerade in Beziehung Man hat vielleicht einen Partner mit dem konnte man Nicht offen und ehrlich sprechen weil er mich mit Liebesentzug bestraft hat.

00:27:25: Und dann traue ich mich, das nächste Mal gar nicht mehr anzusprechen.

00:27:28: Dabei kommt man eigentlich mit der Wahrheit oder mit dem Kommunizieren des eigenen Bedürfnises viel weiter.

00:27:33: Weil die Frage ist ja warum bleibt man länger in dieser Überforderung als die Grenze zu riskieren?

00:27:42: Das ist doch eigentlich nur aus Angst oder nicht?

00:27:46: Ich würde auch sagen am Vordergrund steht immer Bindungs... Angst oder Angst vor Trennung.

00:27:53: Das ist der Hauptgrund und Trennung überhaupt ist etwas so Grundlegendes, die Schmerzen gerade in nahen Beziehungen wenn es wirklich zu einer Trenne kommt.

00:28:07: Die Schmerz sind so groß dass dementsprechend auch die Angst davor sehr groß ist.

00:28:14: Der schmerz ist dann halt in dem Moment vielleicht größer aber ich denke mir so möchte ich in der Beziehung bleiben wo ich über Jahre meine Bedürfnisse klein mache, also ich habe es auch schon physisch gemerkt.

00:28:26: Wir müssen diesen Schmerz riskieren.

00:28:30: Also viele gehen so außen rum, bloß nicht an den Schmerzen rankommen und deswegen ist es so wichtig dass wir uns nicht durch die Angst vor diesem Schmerzz sozusagen leiten lassen.

00:28:44: Weil der kommt irgendwann.

00:28:45: Der kommt sowieso irgendwann

00:28:46: und

00:28:47: vielleicht sogar viel eher.

00:28:48: Genau, entweder viel eher oder man zieht das Ganze irgendwie noch ein paar Jahre mit aber glücklich ist man auch nicht und besser macht es das ganze auch nicht.

00:28:55: was hat denn der Selbstwert damit zu tun dass wir unsere Bedürfnisse vielleicht auch klein reden oder relativieren?

00:29:01: Ja ganz viel also selbst wert ist ein Riesenthema beim Setzen von Grenzen Und das ist ja eine ganz direkte Frage.

00:29:12: Man kann sich direkt fragen, was bin ich mir selbst wert und bin ich mehr nicht wert genug?

00:29:21: Dass ich zum Beispiel, was du auch sagst, man spürts vielleicht schon körperlich oder vielleicht treten sogar richtig Symptome schon auf weil man immer wieder sich irgendwie das klein redet, was man eigentlich braucht oder was für ein wichtiges.

00:29:38: Die direkte Frage, wie viel bin ich mir selbst wert?

00:29:43: Und ich bin mir so viel wert dass ich das nicht weiter tolerieren kann.

00:29:50: Was auch eine Rolle spielen kann ist Gewohnheit.

00:29:54: also wenn man in einer längeren Beziehung zum Beispiel ist dann schleifen sich alle möglichen Gewohnheiten ein Und dann, der eine ist immer ein bisschen beleidigt und reagiert der andere drauf.

00:30:07: Man hat sich so eingespielt.

00:30:10: So'n Muster, so'n

00:30:11: Schema?

00:30:11: Genau!

00:30:12: So'ne Dynamik, die vielleicht auch sehr speziell nur in dieser Beziehung so ist.

00:30:16: Man kann auch nicht immer sagen das es immer so in meinen Beziehungen jede Beziehungsprägt wieder neu... Also jede Beziehung, die wir führen zahlt ein auf unsere Beziehungserfahrungen und das finde ich auch das Schöne.

00:30:30: Man wiederholt nicht immer nur die alten Bindungsmuster.

00:30:33: Das war ja so die frühere Bindungstheorie.

00:30:37: Man hat mal diese und je eine Art von Bindung gelernt und die reproduziert man immer wieder.

00:30:43: Aber so ist es nicht!

00:30:44: Es gibt inzwischen sehr schöne Langzeitstudien, die brauchen halt... Jahrzehnte, aber die gibt's inzwischen.

00:30:50: Und jede Beziehung zahlt wieder neu ein auf unsere Beziehungserfahrungen sozusagen als Konto und dadurch können wir auch immer weiter unsere Möglichkeiten ja eben erweitern.

00:31:05: Das ist schon mal gut zu wissen und dann kann es aber sein, dass sich so was einspielt.

00:31:11: Dann geht das vielleicht über Jahre?

00:31:14: Aber ich erlebe es auch immer wieder, So ein Anstoß kommt.

00:31:19: Man lernt neue Menschen kennen, wo es irgendwie ganz anders ist oder ...

00:31:24: Oder das ist genauso und man bekommt eine

00:31:26: Beziehung

00:31:27: gespielt und man denkt... Ja!

00:31:29: Das fühlt sich ja ganz komisch wie die miteinander reden.

00:31:31: Es können ja auch Freundschaften sein.

00:31:33: Das muss ja nicht unbedingt immer die Beziehungen sein aber auch da glaube ich ... Ich habe sicherlich schon Freundschaftern erlebt vielleicht nicht selber Aber wo ich einfach gesehen habe dass dann Mangel der Respekt herrscht Wo die eine Person über die Grenzen der anderen hinweggeht und wo die andere Personen aber trotzdem immer, wenn ich die Person da drauf angesprochen habe so getan hat als wäre es fast ein Missverständnis.

00:31:58: Also gibt es irgendwelche Tools, irgendwelchen Techniken oder ist das einfach nur ein Gefühl dass man irgendwann merkt?

00:32:05: Das bildet mich nicht ein.

00:32:07: Also gut ist immer, wenn man mit Außenstehenden darüber redet.

00:32:12: Vielleicht auch Feedback gibt, wenn jemand beide kennt oder das auch miterlebt aber auch überhaupt um sein eigenes so zu stärken Dann finde ich sehr hilfreich, immer auf Körperreaktionen zu achten.

00:32:27: Also mit dem Verstand kann man ja alles zerdenken und sich wieder ausreden und sagen naja, so wie du sagst, hat er doch nicht extra gemacht oder sie ... Der Körper spricht ja sehr direkt.

00:32:42: wenn ich irgendwie so ein Bauch krummeln kriege oder nach einem Treffen merke, ich bin total verspannt und mir tut alles weh.

00:32:50: Und das ist jedes Mal nach dem Treffen so.

00:32:53: Dann merkt man ja schon, dass tut mir nicht gut versteht sich nicht oder der Lügt nicht.

00:33:01: Haben alle Menschen da so einen guten Draht zu ihrem Körper?

00:33:04: Erst mal viele nicht und viele sind ja sehr im Kopf, also immer im Denken und der Verstand hat da so ein Übergewicht und man kann das aber sehr gut üben.

00:33:16: Also der Einfachste, die Brücke zum Körper oder überhaupt zu einem guten Selbstkontakt ist immer der Atem.

00:33:24: den haben wir immer dabei.

00:33:26: Und man kann einen Atemzug lang auf den eigenen Atem achten, da muss man auch nicht mal eine bestimmte Atemtechnik machen oder besonders tief atmen oder so sondern einfach einmal sich erinnern ah mein Atem und schon ist man besser im Kontakt mit dem eigenen Körper.

00:33:45: und dann könnte man sich kurz mal fragen wie spüre ich gerade meinen Körper?

00:33:51: Und wo spüre?

00:33:53: Das finde ich super, weil das passt auch so ein bisschen... zur letzten Folge mit Werra Strauch, weil da ging es hauptsächlich auch um berufliche Situationen.

00:34:02: Aber selbst auch da, wenn man vielleicht eine Situation mit der Vorgesetzten dem Vorgesetzte hat und man hat das Gefühl hier werden gerade meine Grenzen nicht gewartet ich fühle mich damit nicht wohl.

00:34:13: vom Kopf her denkt man vielleicht aber es ist mein Vorgesetzter, die dürfen das.

00:34:17: Wenn man sich dann aber vielleicht mal zurückzieht und grade eben kurz auf Toilette geht und einfach in sich rein hört und merkt wie sich das gerade anfühlt was da passiert und eben aus dem Kopf so ein bisschen raus geht.

00:34:27: Das ist auf jeden Fall, glaube ich eine sehr gute Ergänzung.

00:34:32: noch mal zusätzlich.

00:34:33: Manchmal gibt es auch Personenfreunde oder andere, die sich sehr gut abgrenzen können, die man sowieso ein inneres Vorbild mit dabei haben kann.

00:34:49: Und wenn man merkt, ah!

00:34:51: Ich mache jetzt hier schon wieder irgendwas mit läuft hier gerade was ganz schief.

00:34:56: Was würde die Person denn sagen oder wie würde sie sich verhalten?

00:35:00: Das kann helfen, dass man sich so mit einer anderen Kraft von außen aufschwingen kann!

00:35:09: Und dann natürlich auch reden mit solchen Menschen, wo man weiß die haben gute klare Grenzen.

00:35:14: Also finde ich selber auch oft hilfreich.

00:35:17: Ja also mein Mann ist da besser drin als ich und dann sagt er mal... also wo ich es vielleicht manchmal noch gar nicht gemerkt habe Moment mal was das denn jetzt?

00:35:27: Und dann ist er so klar und dann kann ich das mitnehmen in den Kontakt.

00:35:31: Ja interessant.

00:35:32: Und es ist ja auch nicht nur, weil du dich mit Psychologie sehr stark auseinandersetzt bist du ja nicht davor gefeiert, dass das mit dir nicht auch passiert.

00:35:42: Wenn man dann merkt, dass so eine Nähe eigentlich ohne Selbstverlust gar nicht möglich ist und man muss aus dieser Freundschaft raus.

00:35:50: Aus der Freundschaft, aus der Beziehung... Dann kommt ihr erstmal ne große Trauer!

00:35:56: Weil eigentlich hat man sich ja eingeredet, das kriegen wir hin

00:36:00: Hängt ja oft ein ganzer Lebensentwurf auch daran, wenn es jetzt um eine Partnerschaft geht.

00:36:06: Ja oder auch um vielleicht ne langjährige Freundschaft die in irgendeiner Art und Weise über all die Jahre bei weiß was man miteinander hatte, was man miteinander verhandelt hat, was positiv war und trotzdem gab's diesen einen Aspekt der einen kaputt gemacht hat und irgendwann dominiert dieser Aspekt vielleicht und das andere rückt so'n bisschen nach hinten.

00:36:25: Hast du irgendwelche Tipps wie man mit der Trauer Umgeht oder kann man sich das eigentlich dann nur wirklich mit dem Verstand erklären?

00:36:33: Also wenn die Entscheidung schon da ist, das ist ja schon mal gut.

00:36:38: Das ist immer eine große Erleichterung.

00:36:40: Oft ist diese Zeit davor wo es so unklarer oder diffuser noch ist viel schwieriger.

00:36:47: und dann gehört Trauer und Schmerz sind ja nah beieinander.

00:36:53: Die Trauer gehört dazu, diese Trauergefühle zu durchleben ist der beste Weg um dann auch gehen zu können.

00:37:07: Und die Sehnsucht – oft ist es einfach sehr gemischt!

00:37:12: Immer eine Trennung oder sich anbahnen.

00:37:15: Trennung ist immer mit großen Gefühlsachterbahnen und hin und her verbunden.

00:37:22: Und ich, also der beste Weg ist durchfühlen.

00:37:27: Also nicht davor zurückbeichen auch vor der Sehnsucht nicht.

00:37:32: Ja klar es ist nicht eindeutig und plötzlich ist keinerlei Sehmsucht oder hin wollen zu der anderen Person mehr da sondern alles ist nur noch... Weg!

00:37:43: Das funktioniert nicht.

00:37:45: Meistens ist es gemischt, also eher... Manchmal ist es jemand der dann zumacht, emotional zumacht.

00:37:54: Der hat vielleicht keine Sehnsucht mehr.

00:37:57: aber wenn man offen bleibt und sich seinen eigenen Gefühlen gegenüber öffnet, wird das immer auch eine Weile jedenfalls eine Mischung sein.

00:38:05: Ja, manche Leute müssen vielleicht einfach eine Grenze setzen um aus dieser Trauer rauszukommen.

00:38:11: Um sich zu entwöhnen.

00:38:11: vielleicht, oder?

00:38:12: Irgendwann

00:38:13: dann auch schon ja.

00:38:14: also wenn es jetzt zu lange geht oder wenn vielleicht auch alle im Umfeld sagen sag mal jetzt ist aber auch immer gut da kann man ja auch drauf hören und man kann sich dann auch so rausholen aus einer Trauer.

00:38:27: Also ich weiß noch nach meiner Trennung war eigentlich das schlimmste Nach acht Jahren Beziehung morgens aufzuwachen Und dein Mensch deine Person Den du jetzt über acht Jahre oder mit dem du acht jahrelang dein Leben geteilt hast liegt auf einmal nicht mehr neben dir.

00:38:46: und das war schrecklich.

00:38:47: Und ich bin jeden morgen aufgewacht und dachte so erst nicht mehr da wie traurig Es hat wirklich ganz ganz also.

00:38:53: irgendwann ist es dann halt weg irgendwas morgens auf und denkst Anderes und dann fällt in eine halbe stunde später ein krass Du hast diese trauer gar nicht verspürt.

00:39:03: ja.

00:39:03: und dann War ich irgendwie auch traurige dass diese trauern weg war weil ich dachte oh das ist Ein weiterer Schritt der Abnabelung.

00:39:15: Aber ja, diese emotionale Trauer die ich hatte, konnte ich mir einfach mit meinem Verstand nicht wirklich schön reden

00:39:23: und das ist auch gut so.

00:39:24: Man muss durch den Schmerz glaube ich um auch zu wachsen.

00:39:27: Und du hast gerade noch gesagt, Trauer kann auch eine Funktion haben dass man sich näher verbunden fühlt.

00:39:35: aber Beim Durchfühlen von Starken und auch schmerzhaften Emotionen ist es nie so, dass die immer gleich bleiben.

00:39:44: Also Trauer geht auch irgendwann... also ich will nicht sagen, gerade wenn jemand einen Verlust gibt und jemand ist vielleicht gestorben dann kann die auch immer wieder kommen.

00:39:56: aber letztlich Zeit heilt viele Wunden ja auch nicht vollständig darauf an, wie die Situation ist.

00:40:06: Aber Zeit drüber schlafen im Traumschlaf passiert ganz viel Verarbeitung das heilt letztlich und dadurch verändern sich Gefühle.

00:40:19: Jetzt sind wir schon in der Trennungsphase.

00:40:20: ich würde aber gerne nochmal kurz zurückgehen.

00:40:22: wenn man in einer Beziehung ist und eine Person hat gelernt sich abzugrenzen und die andere hat es nicht gelernt Wie stabil kann so ne Beziehungen sein?

00:40:31: Also im Idealfall lernen beide voneinander und ja, also manchmal geht es.

00:40:42: Es ist ja auch manchmal in Beziehungen so dass eine sehr bindungsfähige Person mit einer bindungso unsicheren Person zusammen ist die Person nachlernen kann.

00:40:54: Idealerweise wäre es so, dass die andere Person lernt und merkt, oh, geht ja!

00:41:00: Die andere Person grenzt sich ab ist für mich gar nicht so schlimm wie ich dachte.

00:41:05: Dann kann ich das auch mal machen.

00:41:07: Eine andere Möglichkeit wäre, dass sie sich nicht abgrenzt ... Die Person, die sich mehr abgrenzt vielleicht so einen guten Sinn hat dass sie merkt wo die andere Person Grenzen braucht und ihr die lässt.

00:41:26: Na also das könnte sein wenn natürlich die Person die sich gut abgrenzen kann bei der anderen immer über alle Grenzen rüber latscht und da gar nicht sensibel ist dann wird es sicherlich schwierig werden in einer Beziehung.

00:41:41: Also ich habe für mich heute gelernt dass es definitiv wichtig ist seine Bedürfnisse zu kommunizieren, dass man die Angst frei kommuniziert sollte.

00:41:51: Ob die Angst hochkommt oder nicht das habe ich dann vielleicht nicht im Griff.

00:41:54: aber ich glaube wenn man eben nicht zu sich steht und nicht das kommuniziert was man eigentlich möchte dass es auf längere Sicht nur noch hinten losgehen kann absolut

00:42:04: ja und angstfrei ist vielleicht zu viel erwartet von sich selber.

00:42:10: aber man kann ja auch mit der angst Die Sachen machen, die für einen wichtig sind.

00:42:14: und wo man merkt dann stehe ich zu mir.

00:42:23: Wir sprechen auch gleich in der Bundesfolge noch ein bisschen konkreter vielleicht und werden unseren Hörerinnen und Hörern Tipps an die Hand geben, wie man vielleicht auch schnelle Entscheidungen treffen kann oder wie man eben auch mutig diese Abgrenzung formulieren kann.

00:42:37: Vorher würde ich dich aber gerne einmal ins Happy Char greifen lassen.

00:42:40: da sind Fragen drin, die jetzt vielleicht gar nicht unbedingt was mit unserer Folge zu tun haben.

00:42:44: Aber große Lebensfragen, die wir gemeinsam beantworten können nach

00:42:47: unserem

00:42:49: nach bestem Wissen und Gewissen und vielleicht damit auch Leuten nochmal ein Perspektivwechsel geben können.

00:42:58: Interessante Frage.

00:43:00: Welche Rolle hattest du in deiner Familie und hast du die heute

00:43:04: noch?

00:43:05: Ah, das ist interessant weil wir auch noch über Familienaufstellungen sprechen werden in einer der Folgen Und Menschen ganz oft gar kein Bild davon haben wer sie eigentlich in ihrer Familie sind und was für eine Verantwortung sie vielleicht auch tragen.

00:43:18: Also kann ich gerne etwas zu sagen.

00:43:19: Ich war in meiner Familie immer die der Sonnenschein ja hatte war so ein bisschen aufgeteilt mit meiner Schwester und mir.

00:43:31: Sie eher auch oft schwierig, und ich war dann... Also meine Mutter hat immer zu mir gesagt wenn ich dich nicht hätte was ein ziemlich heftiger Auftrag ist.

00:43:42: Wow aber absolut!

00:43:45: Und heute würde ich sagen also was sich positiv sozusagen damit genommen habe So einen Strahlen auch hab, was sich auch so anderen mitgeben kann und sehr ... Früher war's die Familie zusammenhalten jetzt in Gruppen.

00:44:04: Ich arbeite viel auch mit Gruppen, Seminargruppen, wo eigentlich alle sehr profitieren davon.

00:44:12: Dieses Sehr-Liebe das habe ich... Also ich würde immer noch sagen, ich bin sehr freundlich und bin gerne in einem freundlichen liebevollen auch Kontakt mit anderen Menschen.

00:44:25: Aber ich weiß, ich kann auch anders wenn es sein muss.

00:44:29: Es ist gar nicht so oft aber ich kann mich auch anders abgrenzen und das ist eher neu dazugekommen.

00:44:36: Das gab's früher nicht.

00:44:38: Ja

00:44:38: also das kam einfach nicht vor sicherlich auch weils sanktioniert war oder bestraft wurde auf verschiedenen Arten.

00:44:48: Also ich bin definitiv auch harmoniebedürftig, glaube ich und möchte auch dass es immer allen Leuten gut geht und schön ist.

00:44:53: Ich glaube ich konnte mich in unserer Familie schon früher abgrenzen als du das vielleicht konntest aber ich bin da vielleicht noch manchmal ein bisschen übers Zielen ausgeschossen.

00:45:06: Das gehört dann auch dazu.

00:45:11: Und jetzt bin ich immer noch derjenige, der versucht die Familie so ein bisschen zusammenzuhalten.

00:45:15: Ja und das ist aber auch oft schwierig weil ich immer wieder optimistisch bin und die Hoffnung habe dass sich irgendwas ändert und so viel ändert sich in einem Familiensystem dann halt auch oft nicht mehr.

00:45:28: Das müssen dann schon alle wollen!

00:45:31: Ihr bleibt jetzt auf jeden Fall noch kurz da.

00:45:33: Wir machen gleich noch einen kleinen Reflektionsmoment in der heutigen Mindful Minute, aber von Ulrike verabschiede ich mich.

00:45:39: Wir hören uns gleich nochmal an der Bonusfolge.

00:45:41: Da könnt ihr natürlich auch noch mal hören und ich bedanke mich dass du heute mein Gast warst.

00:45:45: Vielen vielen Dank!

00:45:46: Ich danke dir auch ganz herzlich!

00:45:48: Danke!

00:45:55: Für die heutige Mindful minute habe ich ein Moment der Reflexion, eine sogenannten Reflexionsmomente für euch.

00:46:02: Fragt euch diese Woche doch mal Wo vermeide ich eine Grenze?

00:46:07: Und zwar nicht aus Höflichkeit, sondern aus Angst Nähe zu verlieren.

00:46:13: Wir kennen das sicherlich alle ob das unsere Freunde sind oder vielleicht auch der Partner.

00:46:18: Manchmal sagen wir nicht nein weil wir Angst vor dem Risiko haben.

00:46:24: also wo vermeide Ich eine Grenz?

00:46:26: nicht aus höflichkeit Sondern aus angst nähe zu verliehen.

00:46:31: Das gebe ich euch mit!

00:46:32: Wir hören uns dann nächste Woche wieder Beziehungsweise alle von euch, die vielleicht noch ein bisschen tiefer ins Thema reingehen wollen.

00:46:40: Die gehen jetzt rüber zu Podimo in die Bonusfolge mit Ulrike und mir bis nächste Woche.

00:46:56: Tschüss!

00:47:09: Coverdesign, Christoph Brandes und Johanna von Holst.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.