Stress verstehen: Wie wir besser abschalten können

Shownotes

Du fühlst dich eigentlich gar nicht gestresst – und trotzdem kommt dein Kopf nicht zur Ruhe? Genau darum geht’s in dieser Folge. Jochen Schropp spricht mit Neurowissenschaftler, Arzt und Autor Dr. Volker Busch (@drvolkerbusch) darüber, was Stress wirklich ist – und warum er sich heute oft ganz leise zeigt: als Daueranspannung, Gedankenkreisen und das Gefühl, nur noch zu funktionieren. Dabei wird klar: Stress ist erstmal nichts Schlechtes, sondern eine Fähigkeit unseres Körpers. Problematisch wird es erst, wenn wir verlernt haben, wieder runterzufahren. Und genau das passiert vielen von uns. Es geht um innere Unruhe, hohe Ansprüche und die Frage, warum wir selbst in ruhigen Momenten nicht mehr abschalten können – und was im Alltag wirklich hilft, wieder bei sich anzukommen. Eine Folge, die dich verstehen lässt, warum du dich fühlst, wie du dich fühlst und warum weniger oft mehr ist.


Volkers Podcast: „Gehirn gehört“ https://drvolkerbusch.de/podcast-gehirn-gehoert/ Volkers Buch: „Gute Nacht Gehirn“ https://gutenachtgehirn.de/

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“Happy Life” ist ein Podcast von Podimo und erscheint immer donnerstags.

Folge uns bei Instagram: Jochen Schropp: https://www.instagram.com/jochenschropp/ Happy Life Podcast: https://www.instagram.com/happylife_podcast/

Host: Jochen Schropp Executive Producer: Juliane Rinne Producer: Kiana Lensch Sound: Felix Andorf Marketing: Katharina Witzani Cover-Design: Christoph Brandes und Johanna von Holst

Transkript anzeigen

00:00:00: Viele Menschen sagen heute von sich, ich bin eigentlich gar nicht so gestresst.

00:00:03: Und trotzdem können sie schlecht abschalten, fühlen sich ständig müde oder sie merken dass ihr Kopf einfach nicht mehr ruhig wird.

00:00:11: Der Körper ist angespannt der Schlaf unruhig die Gedanken drehen sich im Kreis Stress fühlt sich heute oft nicht mehr laut an sondern wie ein Dauerzustand und das macht Mürbe.

00:00:23: Am Ende dieser Folge verstehst du besser warum dein Körper und Geist manchmal nicht zur Ruhe kommen welche kleinen Dinge im Alltag helfen, dein Nervensystem

00:00:32: zu beruhigen.

00:00:34: Happy Life mit Jochen Schropp.

00:00:41: Mein Name ist Jochen schropp.

00:00:42: Willkommen zu happy life.

00:00:44: Viele Menschen haben das Gefühl ständig anzusehen Der Kopf arbeitet Die Gedanken hören nicht auf der Körper steht unter Strom.

00:00:53: Was passiert da eigentlich in unserem Gehirn?

00:00:56: Und warum fällt es uns so schwer aus diesem Dauerzustand wieder rauszukommen?

00:01:00: Darüber möchte ich mit jemandem sprechen, der sich seit vielen Jahren genau damit beschäftigt.

00:01:05: Professor Dr.

00:01:06: Volker Busch ist Neurowissenschaftler Arzt-Autor des Buches Gute Nacht Gehirn und Host des Podcasts Gehirne gehört.

00:01:14: Er beschäftigt sich mit der Frage wie unser Gehirnen mit Stress umgeht Und was Menschen tun können Um mental gesund und leistungsfähig zu bleiben.

00:01:22: Volker schön dass du da bist.

00:01:24: Ich freu mich auch!

00:01:25: Ich weiß gar nicht ob das jetzt wirklich so stimmt aber Man hört ja immer wieder, wir leben in einer Zeit die uns stresst.

00:01:33: Weil wir ständig abrufbar sein müssen weil wir stendig abgelenkt werden und weil wir auch die Möglichkeit haben uns ständig Abzulenken.

00:01:40: wie siehst du das?

00:01:42: Ja ich bin ein bisschen ambivalent ganz ehrlich.

00:01:44: Also muss aufpassen.

00:01:46: wir benutzen tatsächlich den Begriff Stress heute so.

00:01:50: also möchte sagen inflationär dass Wir ihn auch für ganz normale Alltags Dinge verwenden Die eigentlich sondern im neurobiologischen Sinne gar kein Stress sind und auch nicht belasten.

00:02:02: Wenn für manche Menschen schon Stress ist, dass sie bei Amazon die falsche Hose bestellt haben und dann zurück schicken müssen... Ich

00:02:08: nenne das Dummheit!

00:02:09: Ja von mir aus doch so.

00:02:10: aber das wäre in jedem Fall dann natürlich kein Stress der jetzt aus pathologischer oder medizinischer Sicht bedrohlich wäre.

00:02:18: Das verbessert die Diskussion.

00:02:19: wir beteilen heute alles im Alltag schnell als Stress.

00:02:23: da muss man sehr vorsichtig sein.

00:02:24: es gibt Stress der überhaupt keine Bewandenes hat, der überhaupt nicht schlimm gefährlich ist und es gibt den Stress, der uns wirklich krank machen kann.

00:02:32: Wenn wir alles mit einem gleichen Begriff verwenden dann macht das die Diskussion schwer.

00:02:38: aber Es ist richtig dass wir eine gewisse bewusstsein für stress entwickelt haben.

00:02:42: auch gut so denn viele menschen leiden natürlich unter echtem gefährlichen stress Und er kann auch krankmachen.

00:02:48: und dass wer da heute mehr hinschauen als vor dreißig jahren Ist natürlich prinzipiell ein großer gewinn

00:02:54: Stress gleich nochmal richtig definieren.

00:02:56: Weil tatsächlich, also wenn ich jetzt das Hosenbeispiel nehme und sagen wir mal Ich hab mir eine Hose bestellt Und ich weiß die kommt Dienstag an Das Fenster zwischen zehn und zwölf und ich muss um vierzehn Uhr in den Zug steigen weil ich auf einer Hochzeit muss und dafür habe ich mich die Hose Bestellt und dann probiere ich diese

00:03:11: Hose an und sie passt nicht

00:03:14: Und das löst in mir Stress aus.

00:03:16: Also ist es dann stress oder ist es

00:03:18: kein Stress?

00:03:18: Das ist schon Stress aber Es ist eben als Begriff dann das gleiche Wort.

00:03:25: und hier reden wir von einem Stress, der mit Sicherheit nicht krank machen wird.

00:03:28: Der allenfalls die Hochzeit verhagelt.

00:03:31: Wobei ich mir das vorstellen könnte es wäre auch eine lustige Geschichte für die Hochzeiten dass man keine Hose hatte und jetzt in Badeklamotten vom Muster.

00:03:38: alles für die Geschichte.

00:03:41: Also Stress ist definiert Zunächst mal als Anpassungsdruck.

00:03:47: So könnte man das sagen, dein Gehirn erkennt hier ist eine herausfordernde Situation, eine Challenge vielleicht auch eine Gefahr und ich muss mich anpassen.

00:03:57: Ich muss diese Situation irgendwie haphaft werden Und es setzt dann eine ganze Reihe an Veränderungen in Gang damit du dir in dieser Situation die dich gerade belastet irgendwie die Situation im Griff bekommst.

00:04:09: Dein Herz schlägt schneller deine Atmung verändert sich deine Muskeln spannen sich an.

00:04:13: Es kommt aus einer Zeit, wo wir mein wegen durch Kälte, durch Hunger oder durch das Bekämpfen von wilden Tieren diesen Herausforderungen ja trotzen mussten.

00:04:24: Und deswegen musste sich unser Organismus auch anpassen können.

00:04:27: Denn nur dann können wir kämpfen oder laufen.

00:04:29: Fight or Flight die bekannten Begriffe und dafür muss unser Gehirn diese Herausforderner erkennen, muss die Veränderung in Gang setzen.

00:04:37: dazu gehört mehr Zucker ins Blut zu geben usw.. Damit du in der Situation bestehst, dieser Anpassungsdruck diente dem Überleben und aus dieser Bedeutung heraus kommt der Begriff Stress oder die Physologie von Stress.

00:04:52: Du hast gesagt, der Atem verändert sich?

00:04:56: Was passiert im Körper noch?

00:04:58: Ganz viel!

00:04:59: Atmung, Herzschlag, Muskeln.

00:05:02: Dann wird wie gesagt zuckerbereit gestellt dann wird alles unterdrückt was man nicht braucht.

00:05:08: also im Stress beispielsweise muss man darauf achten wenn du in einem Bus hinterherläuft bist du nicht so fruchtbar in der Sekunde fällt einem im Alltag nicht so auf.

00:05:20: Menschen die unter Stress stehen sind weniger in der Lage, sich zu reproduzieren.

00:05:26: Weil der Körper erkennt über das Gehirn.

00:05:28: okay hier wird Leistung.

00:05:29: jetzt spielt eine große Rolle.

00:05:31: ich muss fliehen kämpfen und die Paarungen gehören möglicherweise in einen anderen Bereich des alter Achs wird unterdrückt.

00:05:37: Welche anderen Nebenwirkungen hat Stress noch?

00:05:40: Ja noch viel mehr.

00:05:41: es kommt auch zu veränderten Gedanken und Gefühlen.

00:05:45: im Stress sind wir beispielsweise viel näher am Wasser gebaut.

00:05:50: Wir sind auch cholerischer dünnhäutiger.

00:05:53: beobachtest du, dass die Zündchen nur so kurz wird.

00:05:55: Das sind nicht belastbar und oft einfach auch unerträglich.

00:06:01: kennen wir von Kollegen beispielsweise oder von uns selber vielleicht auch.

00:06:04: Absolut klar!

00:06:05: Auch die Gedanken verändern sich.

00:06:06: Wir sind oft... das gibt sehr schöne Studien, die zeigen, dass Stress unser Gehirn auch in Richtung beim Denken verändert.

00:06:13: Wir sitzen nicht mehr ganz so präzise und sorgfältig und tief und können nicht mehr ganz so viele Perspektiven berücksichtigen, das ist ja alles was uns gut gelingt wenn es uns gut geht.

00:06:24: Sondern im Stress sind wir eher so... darauf aus die Gefahr möglichst schnell zu bannen.

00:06:29: Wir sind zwar sehr aufmerksam, sehr wach aber nicht sehr perspektivisch und nicht sehr kreativ.

00:06:34: also auch die Art des Denkens verändert sich.

00:06:35: auch das Gedächtnis lässt nach.

00:06:37: übrigens dass zumindest die Fähigkeit Dinge sich lange zu merken lässt dem Stress auch eher nach.

00:06:44: man kann zwar unter Druck als Student bei Prüfungsangst Kurzzeitgedächtnis ganz gut, das funktioniert.

00:06:51: So binge lernen, sich schnell was drauf schaffen damit weil die Prüfung am nächsten Tag besteht.

00:06:55: aber so langfristiges Abspeichern gelingt in einem großen Stress-Situation eher

00:07:00: nicht.

00:07:01: Kann Stress auch für negative Gedanken sorgen?

00:07:04: Ja absolut!

00:07:04: Also dass man dann auch vielleicht eher im depressive Gedanken reinrutscht?

00:07:07: Richtig

00:07:07: also was wir auch beobachten ist dass Menschen die in ständigem Stress sind häufig weniger zuversichtlich sind, sie haben weniger Hoffnungen für die Zukunft.

00:07:18: Und interessanterweise neigen Sie sogar teilweise zu mehr Paranoia und zu mehr Verschwörungsideen.

00:07:26: also auch das kann die Folge von Stress- und Belastung sein.

00:07:29: wenn ich sehr viel Angst habe dass mir etwas verloren geht liebe Menschen oder finanzielle Belastungen da sind die mir Sorgen machen und mich überlegen lassen okay schaffe ich das alles noch hier morgen übermorgen Dann kann das unser Denken eben auch qualitativ verändern.

00:07:45: Wir können zwischen Freund und Feind nicht mehr so sauber unterscheiden, wir glauben eher Dinge... die eigentlich mit sehr viel Sachverstand und Abstand eigentlich unrealistisch sind, aber wir gehen eher andern auf den Leim.

00:07:59: All das ist sehr gut untersucht und wenn Menschen es dann wieder gut geht, wenn sie wieder sicher sind sich geborgen fühlen, dann denken Sie diesbezüglich präziser und fallen auch nicht mehr auf jeden Unsinn rein.

00:08:10: also auch das ist ein Teil von Stress.

00:08:14: Körperlicher Stress kann ja viele Formen haben, kann den Stress positive Eigenschaften haben?

00:08:20: Ja,

00:08:20: ich bin ein großer Verfechter von Stress.

00:08:22: Ich bin sehr froh, dass du drauf zu sprechen kommst weil Stress ist was.

00:08:27: das stört mich auch in der Diskussion wenn er so eingangs schon so ein bisschen des thema dass wir stress heute so als begriff so lachs verwenden für alle mögliche banalitäten und gleichzeitig ihn auch so dämonisieren.

00:08:39: den Begriff also wäre es grundsätzlich etwas was uns krank macht.

00:08:43: dabei bedeutet

00:08:43: stress

00:08:45: Ich sage nochmal, die Definition.

00:08:46: Anpassungsdruck das sehr Gutes Wir können uns anpassen.

00:08:50: Das ist was ganz Tolles.

00:08:52: Dass du die Treppe hochkommst Das ist ja eine große Leistung.

00:08:55: dass dein Herzkreislaufsystem sich umstellt und dein Herz schneller schlägt und mehr Blut pumpt Sonst könntest du die treppe gar nicht hoch.

00:09:01: Dass du im Fitnessstudio ordentlich Scheiben auf die Handelstange legen kannst Und den Biceps trainierst du schon Das ist auch Stress.

00:09:10: Denkt man natürlich nicht drüber nach, aber du hast die

00:09:12: Herausforderung.

00:09:13: Gerade wenn man so eine Stunde macht wo der Kreislauf immer wieder angetrieben wird und so weiter.

00:09:20: Kein

00:09:21: Mensch würde bei dieser Form von Ebelastung von Pathologie sprechen von Krankheit.

00:09:26: das sind aber auch Beispiele davon was im positiven Sinne Stress bedeutet.

00:09:31: also mit einem Wort Stress ist etwas Neutrales.

00:09:34: Das bedeutet, dass wir uns anpassen auf eine herausfordernde Situation mit dem gesamten Organismus.

00:09:40: Und das ist eigentlich was sehr Gutes.

00:09:42: es ermöglicht uns Krankheiten zu bekämpfen Muskelzuwachs Dinge zu lernen Herausforderungen Aufgaben zu bewältigen Feinde zu bekkämpfen und so weiter.

00:09:51: könnten wir das alles nicht?

00:09:52: also sprich hätten wir nicht die Fähigkeit in Stress zu kommen würden wir sofort sterben.

00:09:59: wir werden gar nicht überlebensfähig.

00:10:00: Wenn Stress akut ist, episodisch sagt man und er tritt immer nur kurz auf.

00:10:06: Und dann kommst du zur Ruhe.

00:10:07: Dann passiert gar nichts Negatives.

00:10:08: Im Gegenteil, dann sehen wir sogar dass Du besser wirst.

00:10:11: also wenn Du Dich immer wieder herausforderst und dich unter Spannung setzt in einem guten Sinne und bewältigst die Aufgabe so erfolgreich, dann lernst Du positiv, bist eher stärker auch das Nervensystem.

00:10:23: Wenn aber Stress ein Ausmaß annimmt, das Dich völlig überfordert Und du in eine Ohnmach-Situation kommst, der du nicht herwirst.

00:10:36: Dann kann es schädigen.

00:10:37: Also im schlimmsten Fall ist immer so ein blödes Beispiel, dass die so traurig ist.

00:10:41: und wenn eine Frau vergewaltigt wird im

00:10:43: Park...

00:10:44: Wenn einen Mann oder eine Frau Kriegserfahrung machen mit schlimmstem Traumata aus einer Situation herauskommt dann kann diese Stress, in der man sich hilflos erlebt hat.

00:10:54: Darum geht das.

00:10:55: Wenn sie Kontrolle komplett verloren hat.

00:11:00: diese Stressfolge so tiefe Spuren hinterlassen, dass das Nervensystem ein Schaden davon trägt.

00:11:09: Das ist sehr komplexes alles zu erklären.

00:11:11: aber dann verändern sich ganz viele Strukturen im Kopf die eine Gedächtnisspur hinterlassen und eine Narbe hinterlässt.

00:11:19: Und das kann dazu führen im schlimmsten Fall diese Trauma folge nie wieder ganz los wird.

00:11:26: Du kennst den Begriff der posttraumatischen Belastungsführung, dass Menschen also immer wieder so albtraumhafte Intrusion sagt man erleben wo sich das so reinszeniert und dann hat es immer wieder... Und dann muss man auch therapeutisch helfen.

00:11:39: aber das sind Gott sei Dank die Ausnahmen beim normalen Alltag Stress und ist mir ganz wichtig sehr froh, dass wir darüber sprechen.

00:11:48: Ist es eben nicht so, Belastungen zu widerstehen und krank macht.

00:11:54: Das ist ein großes Missverständnis!

00:11:56: Also ich bin überzeugt, wir demonisieren den Stress unzurecht.

00:12:01: Stress hat viel Gutes und es wäre keine Lösung dem Stress aus dem Weg zu gehen.

00:12:07: Denn was dann passiert?

00:12:08: Wir werden schlechter.

00:12:10: Wir bauen Konditionen ab und sind dann auch anfälliger für Erkrankung.

00:12:14: Es gibt eine gute Untersuchung die zeigt dass das Herzinfarkte-Risiko beim Menschen, die nichts tun stärker wird, es wird größer.

00:12:24: Weil sie sich gar nicht schützen wenn Sie sich nicht hin und wieder mal verausgaben zum Beispiel beim Sport.

00:12:30: Zum Beispiel durch eine Aufgabe an der Arbeit ab und zu sich sozusagen aktivieren ist das ganz Wichtiges für uns.

00:12:36: Ich glaube warum ich bei dir jetzt nochmal nachgefragt habe ist dass ich eben Menschen in meinem Freundeskreis habe die irgendwann Panikattacken bekommen haben oder die ein Burnout ein klassisches Burn-Out hatten weil sie sich einfach Zu viel aufgeladen haben im Job zusätzlich dann noch mit Dating, zusätzlich eben auch noch mit Sport.

00:12:55: Und irgendwann hat der Körper einfach gesagt oder das war ein System gesagt ich kann einfach nicht mehr.

00:13:00: Das gibt es natürlich.

00:13:01: Das ist die zweite Form der Belastung, also eine weil diese akute Überdosis, wir hatten traurige Beispiele genannt und das andere ist wenn der Stress chronisch ist wie du es bei den Bekannten mit Burnout schon so ein bisschen gesagt hast.

00:13:16: Also wenn wir nie rauskommen aus der Belastung, wir haben einfach keine ruhigen Momente mehr selbst die Wochenenden sind weg und überall wollen wir irgendwie ganz vorne dabei sein.

00:13:26: alles muss perfekt sein.

00:13:28: Wir haben überall hoher Ansprüche an uns Und lassen nirgends wohl die neuen gerade seien und sind auch mal mit Mittelmäßigkeit zufrieden Dann wird Stress chronisch.

00:13:39: Ich glaube man muss dann eben auch gucken lässt man jetzt wirklich fünf gerade sein oder nicht.

00:13:46: Ja, weil wenn ich das abends mit meinen Freunden ausgehe und ich denke ach ich mache ja was Schönes für mich Und trinke aber vielleicht Alkohol verset sich mein Körper auch wieder in Stress.

00:13:55: Oder

00:13:55: eben auch Dating Situation Ich gehe auf drei Dates die Woche Ist ja auch immer wieder stressig Es

00:14:01: gibt keine Zeit sage ich dir ganz ehrlich wo Stress heutzutage so viel Mit inneren Ansprüchen zu tun hat?

00:14:08: wir heute Weil wir an alles, an uns selbst und unser Leben eigentlich sehr, sehr hohe Maßstäbe anlegen.

00:14:14: Es wird uns ja auch so vorgelebt in Social Media.

00:14:16: Es ist ja Erfolge vorgelegt und viele Dinge die wir begehren, die wir wollen – das hat ja nicht nur schlechtes, es hat was Gutes – aber es führt eben dazu dass wir irgendwie so sehr hyper aktiv sind und unheimlich viel an uns arbeiten und auf vielen Bereichen gar nicht wirklich zufrieden mit uns sind.

00:14:39: eine sehr traurige Studie aus den USA.

00:14:41: mal vergegenwärtigen, wo man junge Menschen, Mädchen vor allen Dingen mit elf Jahren also gerade wo die bei uns würde man sagen Grundschule verlassen auf die höheren Schulen gehen.

00:14:53: Gefragt hat was ihre größten Sorgen wären.

00:14:56: eigentlich sollte ein Kind mit elf jahren gar keine Sorgen haben, sage ich ganz ehrlich.

00:14:59: aber man hat sie gefragt ist drei Jahre her und da waren die größte Sorgen dass sich zu dick bin zur doof bin und nicht bedeutend genug.

00:15:08: Das lässt einen schon nachdenken, finde ich.

00:15:10: Absolut!

00:15:11: Also gerade finde ich das letzte also alles natürlich schlimm aber nicht bedeutend genug.

00:15:17: Daran merkt man, welchen Stress man sich selbst heute teilweise macht.

00:15:20: Weil die Welt es so vorlebt ist ja nicht so dass die Eltern das beigebracht haben sondern man guckt sich das so ab von den PS.

00:15:26: Man merkt muss vorne dabei sein und zumindest gleichziehen um gesehen zu werden Nicht nur auf Instagram sondern vielleicht auch im schulhof.

00:15:34: Und Das ist dann eine form von stress Die eigentlich völlig unnatürlich ist weil sie nicht in das leben eines unschuldigen kindes von elf jahren passt.

00:15:44: Jetzt hatte ich hier schon eine tolle Gästin sitzen Karina Teutenberg, die mittlerweile Fastenwanderungen anbietet und die quasi für mich damals so eigentlich den Anstoß gegeben hat mein Leben zu überdenken.

00:15:57: Und vielleicht auch mehr Ruhe in meinen Leben zu bringen.

00:16:00: Ja, ich krieg es nicht immer hin.

00:16:03: Ich werde dir da später noch darüber sprechen wie man vielleicht auf denen den Abend gestalten sollte um gut zu schlafen und eben dann vielleicht auch mit weniger Stress einen Tag zu starten.

00:16:11: aber Seitdem versuche ich mir einmal im Jahr eine Auszeit zu nehmen und da rede ich jetzt eben nicht von einem Urlaub, sondern wirklich ne Art Fastenwanderung zu machen oder Digital Detox.

00:16:23: Oder ein Darm Reset oder was es nicht alles gibt.

00:16:26: Ich probiere gerne immer alles aus.

00:16:28: Und trotzdem habe ich da dann mit Ärztinnen zu tun die mich angucken und sagen Sie haben eine ganze Menge Stress.

00:16:34: das sehe ich.

00:16:35: Da müssen wir irgendwas tun.

00:16:36: Und ich bin aber in so nem Setting und denke gerade Jetzt hab' ich doch gerade gar keinen Stress.

00:16:41: also Ich habe gar nicht das Gefühl, dass ich gestresst bin.

00:16:45: Moran sehen die dir das denn anbildet?

00:16:46: Das weiß

00:16:47: ich auch nicht!

00:16:47: Das würde ich gerne wissen.

00:16:50: Die Frage ist natürlich... Oder haben die mir schon Blut abgenommen und haben den Cortisolwert festgestellt?

00:16:58: Ja, das darf man auch nicht überbewerten.

00:16:59: Natürlich ist es Cortisol und viele andere Dinge, die man messen kann... Das sind wichtige Srogate sagt man, die Stress auch mithelfend anzuzeigen!

00:17:08: Aber der Stress ist in erster Linie meine subjektive Empfindung.

00:17:11: Und deswegen ist das was du empfindest viel wichtiger als ein Messwert im Labor.

00:17:16: Man kann das alles zur Rate ziehen aber du bist nicht dein Cortisol Wert.

00:17:21: Du bist ein menschempfindlicher, empfindsamer Mensch mit Gefühlen und Gedanken.

00:17:25: Mit einer Leistung, die er bringt, mit einem bestimmten Verhalten.

00:17:27: Und Stress misst man vor allen Dingen an den Gedanken, an den Gefühle, am Verhalten und an der Leistung.

00:17:34: Das sind vier Aspekte, an denen ich Stress messe.

00:17:39: anfängt Paranoid zu denken, Burnout ist auch davon betroffen.

00:17:42: Ich bin für nichts du, ich verliere die Kontrolle und kann gar nicht.

00:17:45: Das wäre schon so ein Hinweis.

00:17:46: Gefühle, die sich verändern haben wir besprochen.

00:17:49: Verhalten man jemand wird unpünktlich Die Leistung singt obwohl er vorher sehr verlässlich war könnten hinweisen Und so weiter.

00:17:56: also das sind Aspekte an denen ich Stress in erster Linie ablesen kann als Arzt oder als Therapeut.

00:18:03: Aber

00:18:03: woran kann ich denn selber erkennen dass ich mich in einem Dauer gestressten Zustand befinde.

00:18:10: Gibt ganz viele Wege, aber es bleibt immer eine subjektive Sinnes-Erfahrung die du mit dir machst.

00:18:15: Du musst in einen Dialog mit dir gehen und ein gutes Gefühl für dich entwickeln.

00:18:20: Das sagt ihr kein Wert!

00:18:21: Kein Fitness Tracker.

00:18:23: Wir verlassen uns auf technische Helferleihen statt auf unser Bauchgefühl.

00:18:28: Die Tagesmütigkeit entscheidet ob du gut geschlafen hast oder nicht.

00:18:32: Nicht ein Wert den der Aura Ring misst.

00:18:35: Man kann das alles zu Hilfe nehmen, aber entscheidend ist wie leistungsfähig bist du.

00:18:39: Wie gut kannst Du Ehefamilie unter einen Hut bringen?

00:18:42: Wie ausgeruht, wie nett und wie locker bist Du?

00:18:45: Was machst Du für Witzchen?

00:18:48: Das sind alles Dinge an denen ich ansehen kann... ...wie gut Du mit Deinem Leben zurechtkommst!

00:18:54: Da müssen wir hinkucken Und das kannst Du spüren lernen.

00:18:57: Also meine Frage wäre dann an Dich wenn Du zu mir kämpst... Wie gut bringst du deine Leistung?

00:19:04: Wie machst du dein Job.

00:19:05: Du hast ja auch verschiedene Baustellen, auf denen du bist.

00:19:08: Wie bereitest du dich vor?

00:19:09: Bist du zuverlässig?

00:19:10: Biste pünktlich?

00:19:10: Mögen dich deine Leute?

00:19:11: Nehmen sie dich entspannt wahr?

00:19:13: Das finde ich ist eben guter Hinweis weil es gibt da viele Menschen die sind High Functioning.

00:19:17: Die kriegen das irgendwie alles unter einem Hut.

00:19:20: aber wenn man sie dann fragt wie's ihnen geht sagen Sie Ich habe schon seit Monaten keine Freude mehr empfunden.

00:19:26: Ja gut also du erledigst alles.

00:19:29: Exakt

00:19:29: Aber bist du glücklich?

00:19:31: Nein Und das ist dann auch oft genau das.

00:19:33: kann dann auch den Weg in eine Stresserkrankung ebnen.

00:19:37: Die müssen nicht krank werden, aber da ist die Wahrscheinlichkeit höher.

00:19:40: Wenn ich irgendwann nicht mehr mit der Freude dabei bin und ich funktioniere noch sagen möchte – ganz viele Menschen vor dem Burnout!

00:19:46: Ich habe am Schluss nur noch funktioniert.

00:19:49: Ich hab das gar nicht mir gespürt.

00:19:51: Ich war gedanklich gar nicht mehr dabei.

00:19:52: Es war so wie ein Roboter, wie ein Automatiker.

00:19:55: Und das meint man eben?

00:19:55: Die Leute merken es nicht oder sie merken... Das

00:19:59: kann man schon merken.

00:20:00: Es ist eher so der Punkt ... Sie gehen dann den nächsten Schritt nicht, suchen keinen Arzt auf oder finden ihn vielleicht noch nicht.

00:20:08: Das ist ja auch manchmal unverschuldet und muss mir auch fähreweise zugeben.

00:20:11: Es ist eigentlich so leicht heute ein Termin zu bekommen oder schämen sich oder fühlen sich doch verpflichtet.

00:20:18: viele drehen ihre Leistungsschraube erst mal hoch wenn sie merken sie bringen die Leistungen nicht mehr weil sie denken sie geben sich Mühe.

00:20:26: also es ist nicht so dass die Menschen die betroffen sind das alles nicht in sich spüren.

00:20:33: Schlussfolger nur oft falsch daraus und nehmen zu selten und zu späht Hilfe in Anspruch.

00:20:40: Wie können wir uns denn einfach kleine Pausen nehmen?

00:20:45: oder welche Pausens sollte man sich nehmen, um Stress zu vermeiden?

00:20:49: Du musst im Alltag ja am besten jeden Tag deine Momente haben wo du ganz du selbst bist.

00:20:54: Wo du nicht funktionierst, wo du trotz deiner Liebe zur deiner Frau deinen Kindern deinem Job deinen Mitarbeitern auch dir deine ich sag Eigenzeit, das klingt so egoistisch.

00:21:05: So ist es gar nicht gemeint.

00:21:06: Einfach eine Wohlfühlmomente dir schenkst wo du ganz du bist, wo Leistungsprinzipien keine Rolle spielen und wo du auftankst.

00:21:14: Das was ganz wichtig ist.

00:21:15: Und es kann auch mal ein Tag dabei sein wo das nicht funktioniert.

00:21:18: Also gut!

00:21:19: Aber es sollte ein Teil des Alltags sein und nicht Digital Detox.

00:21:23: fünf Wochen aufs Handy verzichten und glauben dass man danach Kraft hat für die übrigen Wochen des Jahres.

00:21:29: Du machst ja an einer Woche im Jahr von morgens bis abends Sport.

00:21:34: Sport um dann keinen zu

00:21:35: machen?

00:21:36: Genau, weil es ist ja Albern.

00:21:37: So ein regelmäßig am besten jeden Tag eine Bewegungseinheit und jeden Tag bisschen Gemüse auf die Ernährung zu kommen.

00:21:44: Jeden Tag einigermaßen guten Schlaf und nicht alles am Wochenende nachholen.

00:21:47: Es gilt eigentlich für alle Prinzipien der Mensch reguliert sich tags-und nachts und deswegen muss auch jeden Tag neben der Belastung auch eine Entlastung da sein.

00:21:57: das wäre optimal.

00:21:59: Wie schafft man's denn überhaupt abzuschalten.

00:22:01: Oder wie schalten wir am besten ab?

00:22:03: Weil ich habe in einem Podcast von dir eben auch gehört, dass wir uns abends ja auch oft betäuben und briseln ob das jetzt irgendwie mit Alkohol ist oder mit der Lieblingsserie Und das is für viele Leute die absolute Entspannung.

00:22:16: aber eigentlich ist es auch wieder nur eine Belastung fürs Gehirn.

00:22:19: Ja, ich würde nicht ganz so streng sein.

00:22:22: Fernseherabende können natürlich ganz wunderbar sein.

00:22:24: Ich liebe

00:22:25: es!

00:22:25: Genau und weil du das als positiv empfindest sollst uns auch machen dürfen.

00:22:30: Auch hier wieder auf seinen Körper hören wenn einem das gut tut spannende Serie kann dann ablenken ist was Wunderbares mit dem Menschen seines Vertrauens oder den Menschen immer liebt.

00:22:39: und da tüte Chips also das gibt's besseres völlig in Ordnung.

00:22:42: Es ist nur etwas zu wenig wenn sich die gesamte Erholung vollständig daran erschöpft.

00:22:49: Das ist nicht bei allen Menschen so, aber wir erleben eine Tendenz zu immer mehr Passivität und zu Konsum.

00:22:59: Welt, in der wir eigentlich immer mehr unseren Kopf anstrengen müssen auf die Dauer dann zu wenig.

00:23:04: Da geht etwas verloren.

00:23:05: Also hier die Dosis macht das Gift hat Paracelsus mal gesagt.

00:23:08: So ist ja auch irgendwas für Rotwein und Schokolade gilt.

00:23:11: Das gilt auch für Fernsehen ein bisschen des schönes aber zu viel ist schädlich Und so ist es hier.

00:23:16: Es ist denn zuviel?

00:23:18: Ja!

00:23:20: Ja, verstehe.

00:23:21: Ich kann dir keine Stundenanzahl nennen ich weiß ich kann dir nur sagen wir gucken momentan hundert und seventy Minuten pro Tag fern ohne Handy.

00:23:30: also Grunde drei Stunden das ist schon eine ganze Menge.

00:23:33: Das habe ich schon lange nicht mehr gemacht.

00:23:34: Ja und die Sporturschule Köln hat gezeigt dass wird.

00:23:38: derzeit müsste man nachschauen knapp elf Stunden pro tag sitzen auf Popo.

00:23:44: und was da verloren geht es klar wenn wir sehr viel sitzen am Computerattachs über und abends auf der Couch, dann gehen soziale Kontakte und Bewegungen verloren.

00:23:53: Und das sind beides eigentlich Dinge die uns extrem gut

00:23:56: tun

00:23:57: nicht nur für Stressbewältigung oder insgesamt auch fürs Wohlbefinden.

00:24:05: Da verrutscht etwas so ganz langsam.

00:24:07: Achtzig Prozent der Menschen, auch dass ist untersucht worden, die während der Corona-Pandemie in den Lockdowns saßen Ich wusste, was mache ich jetzt?

00:24:17: Haben diese freigewordene Zeit nur in Konsum gesteckt.

00:24:20: Also nicht im Musikinstrument!

00:24:23: Nicht da in die Gartenarbeit... ...nicht in den Handwerk wäre alles möglich und erlaubt gewesen.

00:24:28: So schlimm war der Lockdown ja nicht.

00:24:31: Das ist nur in Consum geflossen.

00:24:33: Wenn man sich die Zugriffszahlen auf Netflix anguckt oder auf irgendwelchen Internetseiten das hat uns fassbar zugenommen.

00:24:40: D.h.,

00:24:40: der Mensch hat sowieso eine Tendenz Freiräume, freie Zeit sehr schnell mit Konsum zu beantworten und diese Tendenz nimmt zu.

00:24:49: Und das ist das was man einfach so vorsichtig ansprechen sollte.

00:24:54: nicht dass Fernsehen schlecht ist es etwas ganz wunderbar sonst kann ein Menschen ganz toll erholen und entspannen.

00:24:59: aber wenn sich das alles darin erschöpft ist es bleibt etwas auf der Strecke und Was ich empfehlen würde auszuprobieren wenn man das mag ist zwei.

00:25:11: dann frage um hier auch so bisschen runterzukommen ... ist was Handwerkliches tun.

00:25:16: Also ihr beobachtet das bei meinen Patienten, wenn die grübeln zum Beispiel und machen sich Sorgen, denken viel... Und in dem Moment was Handwerkliches machen.

00:25:26: Basteln, malen, handen über Motorrad rumschrauben irgendwas,... dann kommen sie total runter.

00:25:31: Kennst du das?

00:25:32: Du kannst gar nicht grübeln!

00:25:33: Du bist völlig im Tunnel in so einem Flow.

00:25:36: Das ist viel mehr eindringt Tiefe als ein Netflix-Serie hat.

00:25:39: Du bist vielmehr raus aus der Nummer.

00:25:42: Und das ist so heilsam.

00:25:43: Etwas mit den Händen zu tun, was einfach so Gedankenenergie abzieht aus dem Kopf... Das ist sehr wohltuend!

00:25:50: Du spielst abends Schlagzeug?

00:25:52: Woher weißt du das?

00:25:53: Weil ich mich mit dir auseinander gesehen

00:25:55: habe.

00:25:56: Mega!

00:25:58: Ich hab es nicht auf die Homepage gespielt.

00:26:00: Also da musst du schon tief ins Internet... Aber das stimmt ja.

00:26:04: Ich hab mal Schlagzeig gespielt längere Zeit und auch ein bisschen Unterricht gegeben also... Das heißt auch das?

00:26:12: Einem Niveau, aber genau.

00:26:13: Und das ist dann verloren gegangen und genau.

00:26:15: Das habe ich wieder entdeckt vor einiger Zeit und mir tut das momentan gut Musik zu machen.

00:26:19: Ich spiele total schlecht also man kann das keinem vorspielen.

00:26:22: Aber es macht mir Freude ja und darum geht's eben auch ne.

00:26:25: Es geht nicht darum irgendwie in Number one Jesus Man jetzt so werden und irgendwie das Gut zu machen, es geht eben nicht um die Leistungsprinzipien die sonst eine Rolle spielen sondern einfach weil es in dem Moment guttut was Handwerkliches Musikinstruments auch was handwerklich

00:26:42: ist

00:26:43: und mit den Händen etwas zu tun, zu merken.

00:26:46: ah das tut mir gut.

00:26:47: Das kann ich und nicht mehr nachdenken zu müssen dann hat es einen Erholungseffekt.

00:26:51: Ich kann beim Kochen beispielsweise auch gut entspannen wenn ich natürlich nicht unter Druck bin und jetzt irgendwie in der Dreiviertelstunde fertig sein muss und ich sieben Leute oder acht Leute bekochen muss.

00:27:01: ja trotzdem und das hatte ich zum Beispiel letzte Nacht.

00:27:07: Hätte ich eigentlich Hochzeits-Tag gehabt, mein Mann.

00:27:09: Ich sind aber nicht mehr zusammen,

00:27:13: macht nichts voll gar zu schnell.

00:27:14: Nein total in Ordnung.

00:27:15: und dann bin ich letzte Nacht aufgewacht Und dann ging das Gedankenkarussell los und ich habe irgendwie über alles nochmal nachgedacht und dann konnte ich irgendwie nicht so richtig einschlafen.

00:27:25: Warum fängt unser Kopf immer?

00:27:27: genau dann anzuarbeiten, wenn wir eigentlich zur Ruhe kommen sollten.

00:27:31: Also das hat man ja auch gerne bevor man irgendwie ins Bett geht, dass dann nochmal das Gedankenkarussell anfängt.

00:27:36: Ja weil ein Netzwerk hochfährt im Gehirn, das sogenannte selbst referenzielle Netzwerkschrecklicher Begriff heißt was ganz Einfaches immer dann, wenn du dich weniger mit der Welt beschäftigst, beschäftigest du dich mehr mit dir selbst.

00:27:52: und genau das passiert da am Abend der Fernsehs aus und irgendwann zumindest das Handy liegt irgendwann abgeschaltet irgendwo.

00:28:00: Du liest keine Zeitung mehr, Radio ist vielleicht auch aus die Arbeit ist getan, Schreibtisch ist verlassen.

00:28:07: Alles ist erledigt dass Tagwerk ist geschafft dann lässt der Input nach erst recht wenn du Bett liegst es Licht löscht und dann fährt dieses Netzwerk hoch beschäftigt sich mit sich selbst.

00:28:20: Und dann kann es dazu führen, dass du einerseits das wär die positive Form anfängst zu träumen vom nächsten Urlaub was man ja Wochenende oder eben auch ein bisschen reuevoll zurückblickst überlegst scheiß was habe ich damals gemacht?

00:28:33: und blöd und vermissig und so.

00:28:37: Das passiert kann dir auch beim Waldspaziergang passieren oder bei der Wanderung in den Bergen immer dann wenn du

00:28:41: gar lieb ist.

00:28:42: ja Da habe ich ja dann auf die Zeit, mich mit mir auseinanderzusetzen.

00:28:47: Aber das möchte ich natürlich nicht

00:28:48: erleiden.

00:28:48: Weniger leidvoll?

00:28:49: sind die Gedanken vielleicht deswegen nicht unbedingt?

00:28:51: Nee aber sie halten mich nicht vom Schlaf

00:28:53: ab.

00:28:53: Ja genau!

00:28:53: Das ist der Unterschied.

00:28:55: Darauf halte ich hinaus.

00:28:55: wenn die Tageszeit eine andere ist und die irgendwann eigentlich auch einfach schlafen möchtest gelingt es da nicht und dann stört dich diese Gedankenkreisen stärker als bei einer Wanderung wo du ja so brühen wanderst.

00:29:07: Es ist egal was da passiert.

00:29:11: Es passiert immer dann, wenn dein Gehirn sich weniger mit der Welt beschäftigt und die digitale Nabelschnur durchtrennt ist.

00:29:19: Das kann man nicht verhindern.

00:29:23: Was ich empfehlen würde bei betroffenen Menschen ist, sich tagsüber bereits ein paar solcher Phasen zu schenken.

00:29:31: Denn das nimmst du dann weniger mit in die Nacht was du am Tag schon durchdacht hast... Zarmat hat ihr dann weniger den Schädel abends im Bett.

00:29:41: Wenn du aber alles mitnimmst, weil du den Tag durchgetaktet hast

00:29:46: und du hast

00:29:46: keine Sekunde mal wo du zum Nachdenken kommst, zum Spüren so in sich gehen das muss dann alles in der Nacht passieren.

00:29:55: ja da ist kein Wunder dass dann gehören das alles nachholen muss.

00:29:58: Aber schenk dir vielleicht am Morgen ein Jogging einen Spaziergang mit dem Hund wenn du hast Oder abends am Abend auch bevor du ins Bett gehst vielleicht ein paar Ruhermomente bei einer Tasse Tee, bei einem Pfeife was ich weiß nicht was du brauchst.

00:30:11: Am Kaminfeuer irgendwas Schönes das dir gut tut aber wo du so bisschen ins freie zerstreuende Denken kommst Das nimmst du dann weniger in die Nacht und wirst wahrscheinlich schneller einschlafen.

00:30:22: Das hätte ich nicht nämlich jetzt gefragt, weil du... Jetzt hast du zwar auch gerade den Morgenlauf angesprochen oder so.

00:30:27: Ich hatte hier auch schon Menschen sitzen die gesagt haben beschreiben Tagebuch oder Journaling wie man es ja jetzt heutzutage nennt und die schreiben aber dann morgens ihre Morning Pages.

00:30:36: Schreiben keine Ahnung.

00:30:38: Da frage ich das nicht clever!

00:30:40: Also es gibt eine ganz tolle Untersuchung.

00:30:43: Ich glaube von der Virginia University weiß ich nicht ganz genau Aber ganz toll.

00:30:47: untersuchungen hat folgendes gemacht Die Arbeitsgruppe Abends vor den zu Bett gehen ein solches Tagebuch gegeben.

00:30:55: Jetzt pass auf, die eine Gruppe hat eine Dann-Liste geführt also was bereits getan wurde.

00:31:01: von Englisch stammt Was sie erlebt haben wen sie getroffen haben was sie für Aufgaben verrichtet also rückwärts gerichtet in Vergangenheit des Tages.

00:31:11: und Die andere gruppe hat eine to do Liste geschrieben was am nächsten tag nötig wäre was man machen müsste was einem wichtig ist, worauf man achten muss.

00:31:20: Dann versus to do!

00:31:21: Beide haben – ich muss nachschauen, ich glaube zehn Minuten an dieser Liste geschrieben und siehe da die Leute, die nach vorne geblickt haben und damit Gedanken an den nächsten Tag sich rausgeschrieben haben weil sie die Planungen bereits vorweggenommen haben sind habe nur die Hälfte der Zeit gebraucht um einzuschlafen.

00:31:42: Ist das nicht spannend?

00:31:43: Die Leute, die die To-Do Liste gemacht haben.

00:31:46: Ich hätte gedacht es ist genau das andere.

00:31:47: Das ist das was auch immer falsch ist?

00:31:48: Aber warum?

00:31:49: Ja weil dein Gehirn ist ja ständig am Planen.

00:31:52: Wir denken permanent an die Zukunft.

00:31:55: Ungefähr ne Viertelstunde denken wir fünfmal auf die Zukunft Auch während meinem, du hast mir sehr aufmerksam zugehört.

00:32:01: Aber während unserer Podcast hast du wahrscheinlich gedacht was esse ich heute?

00:32:04: Wo steht mein Auto?

00:32:05: Ah nee, du bist ja gar nicht

00:32:06: mehr ein Auto.

00:32:06: Noch gelaufen.

00:32:07: Gut

00:32:08: und wann sind wir endlich... Wann schreibe

00:32:10: ich heute noch Tagebuchabwege?

00:32:11: Genau,

00:32:12: aber ich auch.

00:32:13: Wir denken permanent an die Zukunft.

00:32:14: das ist immer so gewesen bei uns und das tun wir auch heutzutage noch.

00:32:18: Und dass führt dazu, dass du oft nachts dann wach liegst überlegst wie mache ich das und was is wenn usw.. Und wenn man das für eine To-do-Liste etwas vorwegnimmt, sich den Gedanken klarmacht.

00:32:32: Okay, das wird morgen wichtig und so machst du das!

00:32:35: Dann nimmst du dem Gehirn den Druck sozusagen, so sorgenvoll nach vorne zu blicken.

00:32:42: Du nimmest es vorweg in diesem Reselbst referenziellen Netzwerk.

00:32:47: Das ist beim Blick zurück nicht so entscheidend, denn das ist ja schon geschehen.

00:32:51: Aber warum würde uns das stressen?

00:32:54: Naja, es gibt natürlich schon auch Menschen die beim Blick zurück manchmal gestresst sind.

00:32:58: Je nachdem natürlich.

00:32:59: Genau das gibt's ja auch.

00:33:00: Aber deswegen ist es noch nichts dagegen zu sagen ein Dankbarkeits-Tagebuch zu führen indem man zurückblickt was alles schön war am Tag.

00:33:07: Das ist hier eine ganz andere Nummer.

00:33:09: Das ist absolut gut aber es ändert nichts am grübeln über die Zukunft.

00:33:14: Das ist der Punkt.

00:33:15: Menschen, die heutzutage erlebe ich das sehr viel sich angesichts dessen was da draußen passiert siehst du ja selber Sorgen machen oh Gott oh Gott was wird nur werden?

00:33:24: Was macht die KI mit meinem Arbeitsplatz?

00:33:26: Was passiert mit den Kriegen in dieser Welt?

00:33:29: Was passiert mit einer Gesellschaft wo wir gar keine Ahnung davon haben wie wir das mit Rentenpolitik machen?

00:33:35: Das sind alles Dinge die treiben Menschen um.

00:33:37: Was wird aus mir?

00:33:38: und das ist ja drin in den Köpfen?

00:33:39: Und dann kommen die persönlichen privaten Probleme hier dazu.

00:33:44: Kindern, wenn du das ein bisschen vorweck nimmst und abends schon einmal durchsprichst mit einem Partner oder eben aufschreibst.

00:33:53: Oder mit einer KI?

00:33:57: Aber ich wünsche dir doch, dass du wieder bald einen Partner

00:33:59: hast!

00:33:59: Achso,

00:34:01: es geht doch um den Freund.

00:34:03: Ja, verstehe.

00:34:04: Aber wenn wir das rauskriegen aus dem Kopf, dadurch dass wir drüber sprechen und unterschreiben.

00:34:09: Dann nehmen wir uns den Druck, dass wir das in der Nacht

00:34:12: alles durch, ganz

00:34:13: genau!

00:34:14: Und ich glaube sogar... Ich lehne mich halt mal weit aus einem Fenster.

00:34:16: Wir haben sicherlich auch christliche Menschen die uns zuhören und die werden wahrscheinlich bestätigen, dass ihnen ein Gebet hilft bevor sie schlafen.

00:34:26: Und die Frage ist warum?

00:34:28: Es gibt Menschen, die vermuten, dass genau das der Grund ist weil du nämlich im Gespräch mit Gott Einerseits dankbar bist für das, was er dir schenkt und andererseits aber auch so paar Gedanken klar wirst für den nächsten Tag.

00:34:42: Das tut einfach gut!

00:34:44: Also die Studie hat eigentlich mit dieser halben Einschlafzeit nichts gezeigt dass wir wenn wir ehrlich sind nicht aus dem Alltag eigentlich alle kennen.

00:34:52: Wenn wird die Gedankenordnen vorher?

00:34:54: Was wird morgen wichtig?

00:34:55: eine kurze... Dann ist es aus einem Kopf raus man geht viel entspannter ins Bett.

00:34:59: Aber ich finde schön, dass du die Dankbarkeit gerade nochmal angesprochen hast weil ich Hab mir angewöhnt, dass ich mir abends... Ich hab das hier auch schon mal erzählt.

00:35:07: Mir abends immer klar mache.

00:35:09: wofür bin ich dankbar?

00:35:10: was an diesem tag passiert

00:35:12: das ist deswegen weniger wichtig.

00:35:13: ja genau und ich finde auch damit kannst du halt eben wieder negative gedanken in was positive umwandeln weil selbst wenn irgendwas schlecht war du es aber beispielsweise gelöst hast oder es eben auch überwunden hast absolut kannst du auch dafür dankbar sein.

00:35:25: aber ich glaube diese dieses zwiegespräch und auch wenn du nicht christlich bist ob ich mit meinem verstorbenen vaterspreche oder vielleicht auch mit mir selbst es ist eben dieses bewusst machen ja

00:35:37: bewusst machen

00:35:38: Bevor wir in der Bonusfolge ja gleich weitersprechen, habe ich eine Frage an dich.

00:35:43: Denn darum wird es auch so ein bisschen gehen um Gewohnheiten vielleicht auch zu verändern im Alltag, um den Stress ein bisschen loszulassen.

00:35:53: wenn du ne einzige Gewohnheit nennen müsstest und ich weiß du hast wahrscheinlich mehrere die anderen hebst du dir dann bitte auf, die das Nervensystem entlasten können.

00:36:03: was für Ne Gewohnkeit wäre das?

00:36:09: Etwas, was ich glaube jetzt gerade gemacht habe tief geatmet.

00:36:12: Ich hab ein bisschen geforscht zur Atmung, etwas publiziert nicht besonders viel aber wir haben mal Zeit lang in einem neurologischen Lebensmal eine interessante Betätigungsfeld.

00:36:22: Wir haben geguckt wie Atmungen unser Nervenkostüm verändert und festgestellt dass das Menschen die gestressen unwahrscheinlich runterbringen kann.

00:36:33: Sehr nicht umsonst ist die Atmung ja auch Teil ganz, ganz vieler fernöstlicher Meditationstechniken oder Bewegungstechnikigungen, Pilates, Yoga.

00:36:44: Überall da spielt Atmungen eine große Rolle und wir haben untersucht unter welchen Bedingungen die Atmos den besonders dazu beiträgt das vegetative Nervensystem zu beruhigen.

00:36:55: Wir haben festgestellt es ist die atmung über den Bauch Nicht über die Schultern.

00:36:59: Ich atme viel zu flach auch, wie

00:37:00: alle ich auch.

00:37:02: Im Gegenteil, im Stress sogar immer mehr und wir konnten sehen dass die Atmung über den Bauch einen ganz anderen Effekt hat.

00:37:10: und wenn man doppelt so lange ausatmet wie einatmet Dann ist dieser Effekt besonders stark, also eine sehr gute Frequenz ist vier Sekunden ein.

00:37:19: Acht Sekunden aus!

00:37:21: Das sind dann zwölf Sekunden das schon ganz schön langsam.

00:37:23: Das heißt du gehst ja nur fünf Atemzüge in so ne Minute rein aber dann hat es einen unglaublich tollen Effekt auf unser Nervensystem beruhigtes.

00:37:34: Und es gibt, dass man sagen darf eine ganz tolle Arbeitsgruppe.

00:37:37: Die verdient hier die Lorbeeren nicht ich aus München, die gezeigt haben das Menschen, die auf der Couch beim Fernsehen durch negative Nachrichten so aufgewühlt waren, zum Beispiel Talkshows und bestimmte Gefühlszentren hochfuhren.

00:37:52: dadurch, die aktiv wurden konnten sie durch diese Atmung für wenige Minuten komplett senken.

00:37:58: Wahnsinn!

00:37:59: Super ne?

00:38:00: Ja Alles ohne Medikament und Nebenwirkungen.

00:38:03: Wir müssen irgendwann hier noch mal eine Folge machen, wo es nur um Atmung geht.

00:38:06: Ja weil wirklich ist das ja mittlerweile Breathwork in aller Munde jedenfalls in den Großstädten.

00:38:15: Ich liebe es bewusst zu atmen.

00:38:16: Und ich habe das natürlich damals auch an der Schauspielschule immer wieder gelernt,

00:38:20: um sich

00:38:21: zu regulieren natürlich auch wenn man Lampenfieber hat.

00:38:24: aber so richtig hab' ich's damals nicht verstanden.

00:38:25: Stimmt doch den Schauspilschulen da wird das gelehrt.

00:38:27: und auch gestern Nachtfolger als wieder das Gedankenkarussell anging habe ich ...geatmet.

00:38:33: Ja, das ist so!

00:38:34: Und

00:38:34: alleine, ne?

00:38:36: Ich glaube es hat auch hier meine Gäste erzählt... Es ist ja eigentlich ein bisschen wie Schäfchenzählen und so zählt man dann halt den Atemrhythmus.

00:38:42: Man tut nicht nur seinem Nervensystem was Gutes sondern lenkt sich eben auch ab und wenn man zählt kann man nicht mehr ganz so viele negative Gedanken.

00:38:48: Das

00:38:49: stimmt gleichzeitig.

00:38:49: Das hat doch sehr achtsam es auch.

00:38:51: Aber unabhängig davon eben auch physiologisch etwas sehr vegetativ beruhigend ist.

00:38:56: Und das ist toll, weil dass Menschen die vielleicht mit Achtsamkeit nicht so viel zu tun haben und auch so mit fernöstlichen Heilkunstmethoden, Klangschalen

00:39:05: usw.,

00:39:06: nicht viel anfangen können muss man auch respektieren kann man über so eine Technik jetzt bewusstso auf den physiologischen Ebene sehr schön abholen.

00:39:20: Wir haben hier das Happy Jar.

00:39:22: Ich würde dich bitten, dass du einen Zettel ziehst.

00:39:24: Da könnte eine große oder kleine Lebensfrage drauf sein.

00:39:28: Die hat jetzt vielleicht nicht unbedingt was mit unserem Thema zu tun

00:39:31: aber

00:39:32: es wäre spannend deine Tests vorlesen.

00:39:36: Also hier steht ich schwöre.

00:39:39: Welche Eigenschaft an dir würdest du nie wieder kleinreden?

00:39:46: Das haben wir nicht abgesprochen.

00:39:48: Wir hatten

00:39:49: keine Frage abgesprochen, das

00:39:51: finde

00:39:52: ich

00:39:53: toll ist kein Interviews.

00:39:54: ein richtig schönes Gespräch mit dir schätzt es sehr ja klein reden also.

00:40:01: Ich habe mal als ich Schon junge Assistenzarzt war und sehr viel geforscht hab damals noch Mal gesagt bekommen auf eine meiner allerersten Vorträge die ich gehalten habe wahrscheinlich die super schlecht gemacht.

00:40:14: auch hat mir mal ein Professor gesagt, Herr Busch.

00:40:18: Sie sind zu banal also auf der Bühne so dass sie müssen das muss viel jetzt mit meinen Worten das meinte er viel komplexer detaillierter wissenschaftlich akademischer sein und das habe ich geglaubt.

00:40:33: Ich hatte einen Bauch gefühlt es ist einfach sein muss damit Menschen das verstehen.

00:40:39: aber ich hab ihm dann letztlich geglaubт und das führte dazu Dass meine Vorträge danach Jahre lang viel zu kompliziert waren und ich glaube, dass das an Menschen vorbeigehen.

00:40:48: Es war sachlich korrekt aber sehr detailverliebt.

00:40:52: Furchtbar kardäisch!

00:40:53: Was habe ich vorhin zu dir gesagt als wir uns kennengelernt haben?

00:40:56: Dass ich dir so gerne zuhöre weil ich finde, dass du es ganz einfach erklärst ohne hochkomplexe Wörter oder Therapie-Sprech zu benutzen und man die deswegen folgen kann.

00:41:06: Weil ich finde ganz oft wenn man sich Podcasts anhört oder auch Artikel durchliest... In Magazinen und Zeitschriften, die eigentlich für jeden Menschen zugänglich sind oder sein sollten.

00:41:18: Bin ich viel zu sehr damit beschäftigt mir Gedanken darüber zu machen was meint er oder sie jetzt gerade damit?

00:41:23: Oder überhaupt nicht zu begreifen Was diese Wörter jetzt alle bedeuten.

00:41:28: und das machst du nicht.

00:41:30: Aber das musste ich eben wirklich lernen, ich hatte eben diesen Umweg hat es genau in die falsche Richtung.

00:41:34: zunächst weil ich so geprägt war durch dieses fiese Kommentar ist mich sehr

00:41:40: gemäht.

00:41:40: Ja

00:41:41: genau aber das hat sich bei mir festgesetzt und ich habe das geglaubt jahrelang war das.

00:41:45: dann hab ich das dann echt schlecht und falsch gemacht dann aber langsam immer mehr davon abgekommen bin wieder zurück zu meiner ursprünglichen Art, Wissenschaft für den Alltag runterzubrechen und ich freue mich total dass du das bestätigst.

00:41:58: Ich habe in dem meinem Podcast Gehirn gehört bemühe ich mich da auch ganz sehr bis immer schaffe weiß ich nicht ganz alltags nah zu sprechen und Menschen abzuholen.

00:42:08: Und die neue Wissenschaft so attraktiv zu machen, dass jeder da einfach Lust hat aus der Welt von Geist und Gehirn was zu hören.

00:42:15: Das würde ich mir nicht mehr kleinrede lassen das war ja die Frage.

00:42:18: Ja sehr schön

00:42:19: vielen Dank für deine Offenheit.

00:42:20: wir besprechen dann gleich noch ein bisschen mehr wie man Stress im Alltag besser regulieren kann.

00:42:25: gerne Was uns wirklich hilft, den Geist zu beruhigen auf was wir achten können und wo wir vielleicht auch nicht ganz so hart mit uns ins Gericht gehen sollen.

00:42:33: Weil auch dafür liebe ich dich dass du da sehr ein sehr wohlwollenden Blick drauf hast.

00:42:38: Ich versuche es ja danke!

00:42:39: Ja

00:42:40: deswegen verabschiede mich jetzt erstmal von dir Volker.

00:42:42: für euch habe ich noch eine kleine Kleinigkeit und wir hören uns dann gleich in der Beunsfolge.

00:42:52: In der Mindful Minute hab' ich heute einen Reflexionsmoment für euch.

00:42:56: Vielleicht kennst Du diesen Moment Du sitzt ruhig da und merkst plötzlich, wie angespannt dein Körper ist.

00:43:04: Die Schultern sind hochgezogen – der Atem flach!

00:43:07: Der Kopf voller Gedanken.

00:43:09: Mach heute mal einen kurzen Check-in.

00:43:11: Frag dich wo in meinem Körper spür ich gerade Spannung?

00:43:16: Im Nacken?

00:43:17: Im Kiefer?

00:43:18: In den Schultern?

00:43:20: Unser Körper merkt oft früher als unser Kopf wenn etwas zu viel wird.

00:43:24: Versuche deshalb heute immer mal wieder mit deinem Körper einzudecken und den Teil des Körpers zu entspannen, der gerade besonders angespannt ist.

00:43:32: Ich

00:43:33: streck mich zum Beispiel mehrmals am Tag, strecke also die Arme in die Luft und lasse dann kreisförmig an der Seite die Arbe ab um meine Schultern zu entsperren.

00:43:43: Manchmal beginnt Veränderung einfach damit immer mal hineinzuspüren!

00:43:49: Vielen lieben Dank, dass ihr heute dabei wart.

00:43:52: Nicht vergessen Liken teilen bewerten.

00:43:55: ich freue mich drüber und mein team auch denn wir wollen noch ganz viele neue folgen von happy life für euch produzieren bis nächste woche.

00:44:02: Ich freu mich drauf.

00:44:02: Tschüss

00:44:11: Happy Life ist ein podcast von Podimo

00:44:13: Host

00:44:14: Jochen Schropp Executive Producer Juliane Rinne Producer Kiana Lynch und Jochen schropp Sound Felix Andorff Marketing Katharina Witzani Coverdesign, Christoph Brandes und Johanna von Holst.

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