Erfolg neu denken: Warum weniger mehr ist
Shownotes
Was passiert, wenn im Leben eigentlich alles richtig aussieht – und sich trotzdem etwas nicht mehr stimmig anfühlt? In dieser Folge spricht Jochen Schropp mit Carina Teutenberg (@carina_sunnysidefasten) über bewusste Lebensveränderung, innere Zufriedenheit und den Mut, das eigene Leben neu zu hinterfragen. Gemeinsam sprechen sie darüber, warum Erfolg von außen oft ganz anders aussieht als Erfüllung von innen, weshalb echte Veränderung nicht immer mit einem radikalen Cut beginnt und wie kleine Pausen helfen können, wieder klarer zu spüren, was einem wirklich wichtig ist. Es geht um Verzicht, Nüchternheit, neue Routinen und die Frage, wie ein Leben aussehen kann, das sich nicht nur gut anhört, sondern sich auch wirklich gut anfühlt.
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“Happy Life” ist ein Podcast von Podimo und erscheint immer donnerstags.
Folge uns bei Instagram: Jochen Schropp: https://www.instagram.com/jochenschropp/ Happy Life Podcast: https://www.instagram.com/happylife_podcast/
Host: Jochen Schropp Executive Producer: Juliane Rinne Producer: Kiana Lensch Sound: Felix Andorf Marketing: Katharina Witzani Cover-Design: Christoph Brandes und Johanna von Holst
Transkript anzeigen
00:00:03: Manchmal läuft im Leben eigentlich alles richtig.
00:00:06: Der Job stimmt, vielleicht gibt es eine Beziehung, eine Familie ein Zuhause das sich richtig anfühlt.
00:00:12: Von außen sieht alles nach Erfolg aus Die innere Checkliste wirkt irgendwie abgehakt und trotzdem gibt es diesen Moment in dem man merkt so kann's nicht weitergehen Nicht weil etwas nicht mehr funktioniert sondern weil etwas einfach nicht mehr zu uns passt.
00:00:29: Was passiert also, wenn man beginnt das eigene Leben neu zu hinterfragen?
00:00:34: Wenn man Erfolg neu definiert und wenn man merkt dass weniger Tempo manchmal mehr leben bedeutet.
00:00:43: In dieser Folge sprechen wir darüber wie bewusste Pausen unser Leben verändern können und warum verzicht manchmal der Beginn von echter Freiheit ist.
00:00:52: Am Ende dieser Folge weißt du klarer ob dein Leben noch zu dem passt was dir wirklich wichtig ist.
00:01:06: Hi,
00:01:07: ich bin Jochen Schropp.
00:01:08: Willkommen bei Happy Life!
00:01:09: Freu mich sehr dass du da bist.
00:01:11: heute geht es um einen Moment den viele Menschen irgendwann erleben.
00:01:15: man hat sich was aufgebaut im Job in Beziehungen im eigenen Leben und trotzdem kommt immer wieder diese leise Frage hoch möchte ich das eigentlich noch?
00:01:27: Nicht immer, weil irgendwas schiefläuft.
00:01:29: Sondern manchmal genau dann wenn von außen alles richtig aussieht Wie gelingt es uns innen zu halten und das eigene Leben noch einmal bewusst zu betrachten?
00:01:40: Und wie finden wir heraus was wir wirklich wollen.
00:01:44: Ich freue mich wirklich sehr auf mein heutiges Gespräch mit Carina Teutenberg die ich schon eine weile kenne.
00:01:49: Carina war viele Jahre in leitenden Positionen im Medienumfeld tätig unter anderem als Chefredakteurin bei ProSieben.
00:01:55: heute lebt sie deutlich entschleunigt da, bietet Fastenwanderungen in Brandenburg an, lebt sober und vegan.
00:02:02: Und begleitet Menschen dabei, bewusste Pausen in ihr Leben zu integrieren.
00:02:07: Karina schön dass du da bist!
00:02:09: Ich muss ja dazu sagen wir kennen uns schon länger
00:02:12: und
00:02:13: ich habe jetzt natürlich in der Vorbereitung auch wieder viel an meine erste Fastenwoche gedacht, zu den Du mich damals eingeladen hast und die irgendwie auch der Beginn war meiner Veränderung.
00:02:23: Und ich habe tatsächlich vor drei Tagen etwas gefunden, und zwar die Postkarte, die wir damals an uns schreiben mussten.
00:02:30: Oh, ist das schön!
00:02:31: Hast du wirklich?
00:02:31: Die
00:02:31: du dann später...
00:02:33: Genau.
00:02:34: ...an uns geschickt hast.
00:02:34: Also es ist sechs Jahre her.
00:02:36: Tatsächlich lag die immer
00:02:38: noch auf dem... Oh, is' das toll!
00:02:39: Ich hab
00:02:39: sie auch tatsächlich erst vor drei Tage gelesen.
00:02:41: Ich weiß nicht, ich hab sie damals irgendwo abgelegt Und habe sie nie mehr gelesen.
00:02:45: Das ist
00:02:45: ja fantastisch, weil du sagst so schön das war ein Beginn für eine Veränderung von dir und es war ja auch meine Anfangsphase.
00:02:52: Du warst da glaube ich in der zweiten Woche oder sowas du dabei?
00:02:54: Das heißt also auch der Beginn meiner Veränderungen gewesen.
00:02:57: Ich möchte das kurz vorlesen.
00:02:59: Ja bitte!
00:03:01: Ich hab wirklich gedacht so krass... Gut, ich fange mal an.
00:03:05: Lieber Jochen Ich schreibe dir heute, weil ich sehr stolz auf dich bin.
00:03:09: Dass du dich deinen Ängsten gestellt hast und die Fastenwoche mit offenen Armen und einem offenen Herzen angegangen bist.
00:03:15: Du schlägst dich tapfer?
00:03:17: Und ich hab das Gefühl dass sie viel in dir bewegt und noch bewegen wird.
00:03:21: Nimm dir in Zukunft mehr Quality Time für Dich!
00:03:24: Und vielleicht kannst du dieses Fastenritual ja zukünftig einmal im Jahr In Deinen Zeitplan einbauen.
00:03:29: Es tut Dir gut.
00:03:31: Fühl dich umarmt Jochen.
00:03:32: Oh, ist das schön.
00:03:34: Ich
00:03:35: werde auch fast ein bisschen emotional.
00:03:37: Ja und ich muss ja sagen für mich war natürlich dieses Fasten wir werden da später noch ein bisschen mehr drüber sprechen insofern eine Herausforderung dass ich mich generell natürlich auch immer zu dünn
00:03:48: fühle
00:03:49: und eben danach auch das Gefühl hatte es hat schon sehr lange gedauert bis ich mich in meiner Haut dann wieder wohl gefühlt habe.
00:03:55: also nur optisch also die Fastenwoche war ja fantastisch für mich.
00:03:59: ich hab seit dem Jahr nicht mehr mit dir gefastet sondern ich habe eine Art Reset gemacht, wo ich aber Nahrung zu mir genommen
00:04:06: habe.
00:04:06: Wo du gegessen hast?
00:04:07: Und selbst da hatte ich dann immer schon das Gefühl, dass der Gewichtsverlust ein bisschen zu groß war.
00:04:11: Aber da können wir ja später nochmal drauf eingehen.
00:04:12: Aber was es natürlich mental mit mir gemacht hat auch die Freundschaften, die ich damals knüpfen durfte... Ich grüße damit Uli!
00:04:21: Ich auch!
00:04:22: Die nämlich mit mir sich die Scheune geteilt hat und auch für mich da war.
00:04:28: also man ist sehr intim miteinander und es war eine ganz großartige Zeit.
00:04:35: Und jetzt müssen wir aber erst mal darüber sprechen, wie du überhaupt dazu gekommen bist denn wir kennen uns eigentlich noch aus dem Fernsehumfeld und auch darüber haben wir damals gesprochen weil ich so stolz auf dich war dass du das umgesetzt hast was dein großer Traum war und ich mich damals auch gefragt habe was möchte Ich eigentlich?
00:04:52: und bin ich überhaupt noch mit dem was ich da habe zufrieden?
00:04:56: und ich glaube wenn man als Künstler arbeitet oder in einer künstlerischen Tätigkeit ist, oder einfach vielleicht auch nur selbstständig.
00:05:06: Dann muss man sich erst mal finden.
00:05:07: ja dann ist am Anfang vielleicht der Weg erstmal steinig und man hat das Gefühl hoffentlich komme ich dann irgendwann an so ging es mir in meinen zwanzigeren als Schauspieler dass ich immer wieder auf mein vater fragen musste hast du vielleicht nochmal die Miete für nächsten Monat?
00:05:20: Dann gingen die Karriere los als Moderator.
00:05:24: Das war natürlich toll.
00:05:25: aber auch da hetzt man dann eigentlich immer nur von Gig zu Gig und es geht größer, höher weiter.
00:05:32: Das ist natürlich irgendwie ganz schön!
00:05:34: Und irgendwann setzt dann vielleicht so der Moment ein wo man sich fragt oder wo ich mich dann auch gefragt habe... Ist das eigentlich noch?
00:05:41: Und jetzt dank dir und der tollen Fastenwoche bin ich an einem Punkt wo ich diesen tollen Podcast machen darf und andere Sachen die ich aber sehr ausgewählt aussuche und wo ich mir wohlfühle.
00:05:52: Bei dir muss es ja auch irgendwann einen Moment gegeben haben wo du gesagt hast
00:05:56: Boah,
00:05:57: das möchte ich nicht mehr.
00:05:59: Wann war der?
00:06:00: Ehrlich gesagt war das gar nicht nur ein Moment sondern jetzt gerade so im Nachhinein sechs Jahre später, es war ja gut knapp sieben Jahre vorher dass ich mich entschieden habe das alte Leben aufzugeben in Anführungsstrichen und wirklich viel massiv zu verändern.
00:06:16: zu dem leben was sich jetzt führen darf und wo ich immer noch ganz dankbar bin Das war eine Pause.
00:06:21: Tatsächlich ist es, und das ist auch ein Muster in meinem Leben geworden.
00:06:26: Dass immer wenn ich eine größere Veränderung angehen wollte in meinem leben dass ich erst mal innehalten musste Das war dieser Jobwechsel, die Gründung von der Sunnyside.
00:06:36: Also dieser Retreatfirma.
00:06:38: das war auch meine Entscheidung kein Alkohol mehr zu trinken aus Land zu ziehen einen kleinen Hund in mein Leben zu holen.
00:06:45: also alle größeren Veränderungen haben immer erst mal den Moment gebraucht des Innerhaltens und ich glaube ich brauche diese Momente generell um Die Perspektive mal verändern zu können.
00:06:55: Jetzt müssen wir dazusagen, Karina hat jetzt schon sehr viele Sachen aufgezählt die sie verändert hat.
00:07:00: Wir wollen euch natürlich heute auch an die Hand geben dass es nicht gleich alles sein muss und wir werden wahrscheinlich ja auch noch jetzt darüber sprechen.
00:07:07: das ist eben auch ein bisschen Zeit gebraucht hat.
00:07:11: Ich weiß, du hast dir mit deinem Mann damals auch eine Auszeit mal genommen und ihr seid wie lange war die unterwegs?
00:07:16: Wir waren vierzehn Monate unterwegs und das war die erste große Pause.
00:07:19: Aber selbst diese
00:07:20: Pause machen zu können bedarf ja auch erst einmal eines großen Schrittes.
00:07:24: Wie war dir das damals möglich zu sagen ich höre jetzt einfach mal vierzehnten Monate auf?
00:07:30: Tatsächlich und da dreht sich so ein bisschen der Kreis auch zudem wie Du hier in die Folge eingestiegen bist.
00:07:36: tatsächlich brauchte ich sowas wie ne Fastenwoche.
00:07:39: Also die meisten Veränderungen sind dann auch wirklich entstanden oder Entscheidungen sind gefallen, wenn ich mich mal aus dem Hamsterrad rausgenommen habe.
00:07:47: Aus diesem Laufen und weiterlaufen und da ist ja viel Tolles daran, es gibt hier auch viel Energie und das hat ja auch sehr viel mit Selbstbild zu tun.
00:07:54: aber immer, wenn Ich damals innegehalten habe Dann hatte ich die Chance zu gucken bin ich damit jetzt eigentlich gerade glücklich?
00:08:01: Was sind denn wirklich meine Emotionen?
00:08:03: Was sind wirklich meine Bedürfnisse?
00:08:05: Und dann konnte ich entscheiden was möchte ich denn eigentlich machen?
00:08:09: Und so ist es auch damals schon entstanden mit der Reise, die wir gemacht haben.
00:08:13: Das war auch bei einer fasten Woche und ich habe diese Retreats oftmals als Vehikel gebraucht um diese Ruhe mal einkehren zu lassen und nicht immer weiterzumachen.
00:08:22: Und meine Entscheidung dann den Job aufzugeben und aus dem Fernsehbusiness dann ganz auszusteigen ist eben auch in einer Fastenwoche entstanden.
00:08:32: dieses Innerhalten, das ermöglicht mir den Perspektivwechsel und das gibt mir auch die Chance meine Beziehung zu was auch immer ich dann verändert habe.
00:08:41: Dann auch anders zu betrachten.
00:08:44: Bevor du mit dem Fasben begonnen hast gab es da denn auch Momente in deinem Beruf wo du einfach dachtest so Ich funktioniere und ich gebe meine Höchstleistungen ab aber es tut mir eigentlich
00:08:58: nicht gut total dass da gab es einige.
00:09:01: Wie merkt man das?
00:09:02: Ich glaube, manche Leute haben vielleicht gar nicht so ein Körpergefühl oder gar kein Bewusstsein dafür, wann die Erschöpfung wirklich eintritt.
00:09:08: oder wenn man das Gefühl hat, boah, das wird mir jetzt einfach alles zu viel!
00:09:10: Also wenn wir in so einer Situation sind wo wir im Rennen sind, wo wir vielleicht sogar auf einem Burnout zusteuern wie es in meinem Fall auch war dann sind wir irgendwann nur noch im Kopf und das war ich auch.
00:09:23: Und dann fängt man an nur noch zu analysieren und zu interpretieren, vielleicht Schuldige zu suchen oder sich selbst zum Schuldigen zu
00:09:32: machen.
00:09:33: Ja für das was falsch läuft, dass was nicht gut ist.
00:09:36: Ich bin auch selbst verantwortlich dafür.
00:09:38: andere kriegen doch eine Geschäftsführung von der Fernsehproduktionsfirma ohne Probleme hin.
00:09:42: Warum kann ich denn jetzt nicht mehr schlafen?
00:09:44: Bin ich überfordert damit?
00:09:46: Aber es geht alles nur noch im Kopf!
00:09:48: Das einzige was das unterbrechen kann aus meiner Sicht wieder lebendig zu machen.
00:09:54: Und das ist mein großes Glück, Jochen!
00:09:56: Dass ich mir immer so ein paar kleine Inseln gehalten habe wo ich ins Fühlen gekommen bin.
00:10:01: Welche Inselen waren das?
00:10:02: Das ist zum Beispiel die Sauna.
00:10:04: So was banales wie Mein Mann und ich.
00:10:06: Wir gehen wahnsinnig gerne in die Saunas und egal wie stressig es war... Mein Mann hat drauf bestanden dass wir damals haben wir noch im Berlin in einer Wohnung gewohnt.
00:10:14: Da hatten wir noch keine eigene Sauna, dass wir wenigstens wenn's irgendwie möglich ist mal eine Terme gehen in die Sauna gehen.
00:10:20: Und allein dieser Wechsel, es gab ein paar Mal die Situation als ich noch so voll in Druck stand und im Stress war und mir das gar nicht so vorkam.
00:10:28: Das ist ja das Verrückte dabei!
00:10:30: Dass sich in der Sauna war.
00:10:31: dann bin ich ins kalte Wasser gegangen und da sind wir mir schlagartig die Tränen gekommen.
00:10:35: Ich bin mitten in dieser Terme da irgendwo in der Nähe von Berlin, bin ich in Tränen ausgebrochen und war überhaupt nicht mehr einzufangen.
00:10:42: Das war für mich ein Zeichen, ey du bist nur noch im Kopf, du funktionierst nur noch und du fühlst irgendwie gar nichts mehr.
00:10:48: Also offenbar hast du was gefühlt sonst hättest du dich geweint?
00:10:51: Genau!
00:10:51: Aber konntest du deine Träne benennen?
00:10:52: also wusstest du wo die herkann?
00:10:53: Erstmal nicht.
00:10:54: Ich habe nur gemerkt okay das ist ein Signal hier ist irgendwas nicht mehr richtig gut mit dir Und das Gleiche gilt dann für andere physische Reize, also den Körper wieder zu spüren.
00:11:04: Dass ich immer wieder mehr laufen gegangen bin.
00:11:06: Also ganz hat mich der Sport nie verlassen.
00:11:08: Wenn ich auch nicht so viele Ziele hatte dabei, wenn ich nicht gleich wieder das nutzen wollte um irgendwie Leistung zu erbringen sondern einfach mal zielos durch die Gegend gelaufen bin Dann kamen auch mal Gedanken wie irgendwas stimmt hier nicht.
00:11:21: Das finde ich interessant weil ich auch das Gefühl hatte wenn ich so auf mich vor zehn jahren gucke dass ich eigentlich mir auch viel zuviel vorgenommen habe an einem tag weil ich oft nicht nein gesagt hab und aber auch gedacht habe ich muss das alles machen um weiterzukommen nur wohin?
00:11:40: also was ist das weiterkommen?
00:11:41: Ist das wirklich das glück immer weiterzukommen oder ist eben das gluck die ruhe.
00:11:47: Und ich glaube, das haben wir beide jetzt irgendwie erfahren, dass es eher die Ruhe ist.
00:11:50: Ich gehe wahnsinnig gern spazieren.
00:11:51: klar Mache ich das auch, dass ich mir dann ein Podcast auf die Ohren haue oder dass ich Musik höre und mich vielleicht wieder ablenke aber einfach in der Ruhe zu sein?
00:12:01: Oder eben auch Sport zu machen.
00:12:03: Aber ich hatte ja auch sehr viel spirituelle Erfahrungen in den letzten Jahren nach unserer Fastenwoche Und da wurde mir irgendwann auch mal gesagt, dass das ja toll ist, dass ich ins Fitnessstudio gehe.
00:12:16: Aber dass es viel wichtiger für mich wäre eben Yoga zu machen oder Pilates zu machen und Schwimmen zu gehen.
00:12:22: Und das nochmal von außen zu hören hat mich dann eben auch bekräftig... eigentlich mehr Fokus darauf zu legen.
00:12:31: Ich glaube, wir haben alle unsere Probleme mit unserem Körper und dann eben auch Sport zu machen oder irgendetwas zu machen was wir noch nie getan haben ist ja auch schon Überwindung und ich kann einfach nur sagen traut euch und geht vielleicht auch mal in eine Stunde die für euch neu ist.
00:12:45: Pilates- oder Yoga ist ja für viele ganz weit weg.
00:12:49: Was mir auch wichtig ist es geht nicht darum da wieder die nächste Leistung zu erfüllen oder nochmal etwas draufzulegen.
00:12:55: also die Frage ist glaube ich viel weniger.
00:12:58: Was soll ich noch tun?
00:12:59: Als was darf ich denn lassen.
00:13:01: Also mutig auch mal Dinge wegzulassen, weniger zu machen.
00:13:05: Im Grunde genommen machen wir doch alles... Wir machen doch genug!
00:13:08: Wir machen eigentlich zu viel.
00:13:10: Wir essen zu viel, zu häufig.
00:13:12: Wir sind ständig erreichbar.
00:13:14: Wir wollen immer noch perfekter werden in dem, was wir machen und wir wollen immer mehr erreichen.
00:13:20: Wir wollten immer erreichba sein usw.
00:13:24: Bis zu einem bestimmten Punkt.
00:13:25: Und dann wird es ungesund.
00:13:27: Genau und dann ist das Geheimnis doch wirklich mal zu fragen, was darf ich denn weglassen von all dem?
00:13:32: Und bin ich da noch genauso da?
00:13:34: Das war oftmals meine Angst!
00:13:35: Wenn ich jetzt nicht so funktioniere wenn ich das alles nicht mache, wenn ich diese Bestätigung vor allen Dingen von außen nicht permanent kriege... wer bin ich denn dann?
00:13:43: War die Art und Weise wie du erfolgt definiert hast auch wie Leute dich von außend wahrnehmen und sehen?
00:13:50: Absolut.
00:13:51: Ich glaube ich bin ein Stück weit auch so'n Typ wobei gerade dieses eigene Rollenbild loslassen gehört, glaube ich auch zu einem erfüllten Leben dazu.
00:13:59: Aber ich habe mich sehr über das Außendefiniert.
00:14:02: Ich hab mich sehr darüber definiert.
00:14:04: was sagen andere dazu?
00:14:06: Habe eine große Sichtbarkeit.
00:14:08: wird das wahrgenommen als tolle Leistung, was sich da mache völlig egal von wem?
00:14:13: also es sind nicht mal auf Personen bezogen sondern einfach nur ist das etwas was wirklich wahrgenommen wird im außen?
00:14:19: Das war für mich Erfolg.
00:14:20: ja
00:14:21: Also von außen War der Erfolg sichtbar?
00:14:24: Ja.
00:14:25: Wie hast du dich innerlich gefühlt?
00:14:28: Immer unglücklicher, tatsächlich!
00:14:31: Ich war einfach... ich bin so ein fröhliches Gemüt eigentlich und ich war nicht mehr fröhlich oder immer seltener Fröhlich.
00:14:40: Ich muss aber dazusagen, der Leidensdruck war nicht so groß dass das der Auslöser war für meine Veränderung.
00:14:46: Ich habe eher gespürt, dass eine Chance woanders so groß ist, dass mir das richtig gut tut und das mir das Freude macht.
00:14:53: Warum fällt es uns so schwer, glaubst du das wir erfolgreiche Strukturen verändern?
00:14:59: Also erfolgreich jetzt im Sinne von damals.
00:15:01: Du warst eine erfolgreich Medienmanagerin einer erfolgreichen Produzentin.
00:15:06: Wovor hat man Angst?
00:15:08: Ich glaube dass hat ganz viele Gründe.
00:15:09: ich kann nur vor mir sprechen.
00:15:11: Also ich hatte Angst davor, auf einmal bedeutungslos zu sein.
00:15:15: Auf eine gewisse Art und Weise.
00:15:16: Bist du vielleicht für manche Leute auch geworden?
00:15:19: Bin nicht auch
00:15:19: geworden!
00:15:20: Aber kann man nicht
00:15:20: auf die verzichten...
00:15:21: Genau.
00:15:22: Auch das kann man.
00:15:22: aber das war mir nicht klar.
00:15:23: Ich war wirklich unsicher.
00:15:25: Guck mal ich habe mit meinem Beruf damals, mit meinem alten Beruf also als Journalistin, Reporterin am Anfang und dann nachher gehöre ich irgendwann im Senior Management beim Fernsehen.
00:15:33: Habe ich mit einundzwanzig angefangen.
00:15:35: Ja.
00:15:36: Ich hab mich immer darüber definiert dass sich da erfolgreich war.
00:15:40: Allein so Momente wie ... es klingt so banal, aber ich möchte hier ehrlich sein.
00:15:45: Ich sitze im Taxi und der Taxifahrer fragt mich was machen Sie denn beruflich?
00:15:49: Wenn ich dann gesagt habe, ich bin Chefredakteurin von ProSiebenSatEins, so wusste ich das.
00:15:53: Finde cool!
00:15:54: Obwohl er ja auch keine Ahnung hatte, was das heißt.
00:15:56: Der hat nur proSieben SatEins gehört... Aber
00:15:57: das klingt erstmal toll.
00:15:59: wenn ich jetzt sage ich gehe mit Menschen die nicht essen durch Brandenburg bei Wind und Regen und Wetter.
00:16:04: Also was ist das denn beklopptes?
00:16:07: Ich bin fast ein Leiderin, ich gebe Menschen die nicht essen durch Brandenburg.
00:16:12: Ist jetzt kein guter Sales-Fold!
00:16:13: Nein
00:16:14: natürlich nicht.
00:16:15: Aber wenn man es auf den Punkt bringt... Das Schöne ist mir nicht mehr wichtig wie die Reaktion ist.
00:16:21: aber damals hatte ich Angst davor.
00:16:23: Ich hatte Angst.
00:16:24: dvor auch bestimmte Kontakte freunde vermeintliche Freunde vielleicht verlieren.
00:16:29: Ich hätte natürlich auch Angst vor einer finanziellen Unsicherheit die auch dazu kommt.
00:16:35: Aber schlussendlich war ja die Lust am neuen so groß und die Hoffnung darauf, und auch das Wissen darauf, dass da auch was tolles wirklich tolles Neues auf mich warten kann, dass ich ja dann auch den Schritt gegangen bin.
00:16:50: Gab es denn eine Lehre nach der Entscheidung?
00:16:53: Naja
00:16:54: also... Ich kann mich jetzt nicht so oder möchte mich auch nicht so darstellen, dass sich immer da am See sitze und völlig in mir ruhe.
00:17:02: Das war ja ein Prozess.
00:17:04: Ich habe mich ganz klar entschieden und sofort in dem Moment, wo ich mich entschieden hatte, habe ich auch noch nicht aufgehört zu arbeiten.
00:17:11: Ich habe dann erst mal meinen Chefs gesagt, dass ich mich so entscheide.
00:17:14: Dass ich keine Geschäftsführerin war, ich damals mehr sein möchte.
00:17:17: Dass sich eine Ausbildung machen möchte zur Fastenleiterin und das ich ganz aufhöre mit dem Fernsehen.
00:17:24: Dann musste ich aber ja noch ne dreiviel Jahre da gearbeitet und hab langsam die Geschäfte übergeben.
00:17:29: Das habe ich auch total sauber gemacht, habe mich darauf fokussiert Und ab dem Tag wo ich mich entschieden hatte konnte ich zum Beispiel wieder gut schlafen.
00:17:37: Also da war der erste Druck, war schon mit der Entscheidung weg.
00:17:40: Obwohl sich mein Lebenswandel erst mal noch gar nicht verändert hatte.
00:17:43: also dann merkt man es hat ganz viel mit dem psychischen den mentalen Druck natürlich auch zu tun.
00:17:48: und Dann war ich erstmal frei dann habe ich selber gefasst zwei Wochen Und dann hab' ich ja weiter erstmal Gas gegeben ist ja nicht so dass Ich dann sofort gesagt hätte jetzt bin ich hier im entspannten Milimodus Sondern.
00:18:03: dann habe Ich die Website aufgebaut ich habe Die Ausbildung gemacht Ich habe die Marke entwickelt, ich habe die Kooperationspartner gesucht.
00:18:11: Ich hab die ersten Gäste akquiriert und überhaupt erst mal was am Start zu haben.
00:18:16: Ich habe das Programm entwickelt.
00:18:17: Ich bin die ganze Zeit noch gerannt, aber ich habe mir immer so kleine Inseln genommen, kleine Pausen
00:18:23: genommen.
00:18:24: Das war ja anders nicht möglich gewesen?
00:18:26: Genau!
00:18:26: Aber so konnte ich natürlich auch die Lehre ganz gut überspielen, die da hätte vermeintlich aufkommen können.
00:18:31: Aber ich habe so kleine Veränderungen eingebaut, immer mal so kleine Sachen anders gemacht.
00:18:37: den Nachmittag einfach frei, wenn ich das Bedürfnis hatte und es ging.
00:18:40: Und ich habe nichts geleistet.
00:18:42: oder ich hab so kleine neue Rituale etabliert in mein Leben die mir ein bisschen mehr Ruhe geschenkt haben weil ich da schon geahnt habe Die Pause ist meine geheime Rezept.
00:18:52: Über die Rituelle reden wir dann in der Bonusfolge?
00:18:54: Ah ja sehr gerne!
00:18:54: Das
00:18:55: finde ich sehr gespannt drauf.
00:18:57: Es gab immer so kleine Inseln und sie haben dafür gesorgt dass dieses Hamsterrad langsam aber sicher immer weiter nach Brandenburg gerollt ist und immer langsamer wurde.
00:19:07: Und ich immer mehr zu Ruhe kommen konnte, so bin ich über diese vermeintliche Lehre ganz gut hinweggekommen.
00:19:15: Also ich habe sie nicht verspürt, ganz im Gegenteil.
00:19:18: Hast du den Identitätsverlust gespürtt?
00:19:21: Wenn ja war das schmerzhaft?
00:19:24: oder guckt man da auch mit einem Lächeln drauf und denkt eigentlich hab' ich mir immer schon gedacht, dass du nur an mir interessiert bist!
00:19:31: Weil ich in der Position bin, in der ich bin.
00:19:33: Ich hab den verspürt aber das ist eher an mir vorbeigegangen weil ich da recht schnell an einem Punkt war dass ich mich darüber nicht mehr identifiziert habe oder mir das nicht mehr wichtig war.
00:19:47: Ich habe erstmal begonnen nicht mich selbst mit anderen Augen zu sehen sondern ich habe erst mal begonnen was es denn Erfolg überhaupt mit anderen augen zu sehen und habe das neu definiert gar nicht so bewusst, aber das kam einfach mit dem Tun.
00:20:01: Und ich habe gemerkt dass Mein Erfolg eben eher in meiner inneren Ruhe.
00:20:08: Du hast es eben auch schon mal angesprochen, also ich habe mein Erfolg eher in meine inneren Ruh gefunden und in einer Zufriedenheit war ein Wort was sich früher total unsexy fand.
00:20:17: Also ich weiß noch dass ich früher immer gesagt war, wenn jemand so unzufrieden ist.
00:20:20: Das größte Wort für mich gerade
00:20:21: ist die Liebe einfach zu Friedenheit!
00:20:22: Ist das nicht wunderschön?
00:20:23: Weil
00:20:23: man halt auch ganz oft über Glück redet ja... Und Glück finde ich ist so.. Es ist nicht wirklich greifbar oder Glück empfindet einen Mann Ab und an, vielleicht wenn man was Neues erlebt.
00:20:33: Genau
00:20:34: das ist wieder so etwas Großes.
00:20:36: Und Zufriedenheit ein zufriedenes Leben zu führen und deswegen war es mir auch schon Anliegen diesen Podcasts zu machen.
00:20:41: Ein zufriedendes Leben ist all das was wir eigentlich eranstreben sollten und mehr
00:20:47: braucht's gar nicht.
00:20:48: Ich kriege eine Gänsehaut wo du es gerade sagst weil genau das ist es.
00:20:51: ich habe ganz schnell ne große Zufredenheit gespürt in diesem neuen Tun also Menschen zu begleiten entweder körperlich oder mental, beides im besten Fall kleine Inspirationen zu bekommen auf der Sunny Side beim Fasten.
00:21:07: Oder in den Retreats oder bei meiner Arbeit ihr Leben ein klein bisschen besser zu machen.
00:21:12: und das hat mich so glücklich gemacht von Anfang an oder zufrieden gemacht du hast recht!
00:21:16: Das ist das richtige Wort dass ich da gar nicht mehr so viele Gedanken verschwendet habe darüber ob jetzt bestimmte Personen mehr oder weniger eine Rolle in meinem Leben spielen.
00:21:27: Ich merke das ja selber auch, mein berufliches Umfeld hat sich ja auch geändert.
00:21:31: Also früher habe ich teilweise drei vier Shows moderiert gleichzeitig und es war natürlich toll.
00:21:37: man hat viel Geld verdient, man wird auf der Straße erkannt wo toll was du alles machst.
00:21:41: dann macht man auf einmal Sachen für sich die vielleicht etwas weniger wahrgenommen werden.
00:21:48: Was moderierst du eigentlich?
00:21:49: Also ich hab das ja auch ständig, ne Leute erkennen mich auf der Straße wissen aber nicht genau wie ordnen sie dich ein und fragen dich dann was moderierest du eigentlich so.
00:21:57: Und dann naja spätestens wenn du Promi Big Brother sagst dann hörst du ach so was gucke ich ja eh nicht.
00:22:01: oder wie auch immer und ich habe mich auch so... Gucken
00:22:03: wir mal alle nur Arte.
00:22:04: Die müssen eigentlich... Wir haben gar kein Fernseher mehr!
00:22:09: Aber davon abgesehen, man kann es auch auf das freundschaftliche Münzen Wochen und Monaten einfach auch gemerkt, dass ich mich verändert habe.
00:22:18: Dass mir Sachen oder bestimmte hedonistischen... Ausflüge nicht mehr so wichtig sind.
00:22:27: Also natürlich liebe ich meine Freunde, wenn es aber nur in Verbindung beispielsweise mit Alkohol und oberflächlichen Gesprächen geht dann möchte ich das nicht mehr.
00:22:38: Und da merke ich immer mehr dass sich vielleicht auch auf Leute verzichten kann was mir letztes Jahr noch so eine Angst gemacht hat.
00:22:45: Das lag natürlich auch an der Trennung ja, dass ich da gedacht habe so wer bin ich eigentlich?
00:22:48: Und zu wem gehöre ich?
00:22:51: Wer bin ich denn ohne mein Mann?
00:22:54: Kann ich ein selbstständiges Wesen sein oder brauche ich jetzt noch vermehrt meine Freunde, damit ich irgendwo Anschluss finde.
00:23:01: Und auch da ist es okay wenn man sich mal verliert und wenn man eine Zeit lang vielleicht was macht um sich einfach abzulenken so.
00:23:12: aber Ich bin froh dass ich nach fast einem Jahr nach der Trennung in einer Ruhe gefunden habe und mit mir zufrieden bin gedauert.
00:23:20: Und ich habe mich teilweise letztes Jahr auch gehasst dafür, dass ich dann am Wochenende Gas gegeben hab und dann Montag bis Mittwoch einfach schlechte Laune und Gelittenen habe weil ich mich natürlich nicht erholt habe an dem Wochenende so.
00:23:34: aber das kann halt alles mal sein.
00:23:35: und ich glaube da kommen wir vielleicht zu deinem Verzicht, zu deiner Nüchternheit denn Davon abgesehen, dass ich dich natürlich auch schon lange kenne.
00:23:46: Aber ich hab' auch im Podcast zur Vorbereitung hier gehört wo du drüber gesprochen hast Dass Du mit dem Alkohol auf viel betäubt hast.
00:23:55: Was hast Du betäupte und warum?
00:23:57: Also vielleicht Weil sie mir so am Herzen liegt eine steile These Mit der Ich mich sicher nicht bei allen Zuhörenden Hier beliebt mache aber ich bin davon überzeugt das ein wirklich zufriedenes Leben nur geht Weil man nicht dann lebt.
00:24:17: Vielleicht nicht immer, aber weitestgehend.
00:24:21: Du weißt du noch nicht in dem Podcast wie ich gehört habe, weil der ist glaube ich auch von vier Jahren aufgenommen und da hast du auch gesagt Ich befinde mich noch komplett in der Fündungsphase Und ich denke auch immer noch drüber nach.
00:24:33: Also du hast schon nicht mehr getrunken Aber du sagtest du hattest noch so Momente wo du dachtest ach jetzt hätte ich gerne ein Glas.
00:24:39: Das hast du offenbar nicht mehr.
00:24:41: Doch, das habe ich immer wieder noch.
00:24:43: Aber das ist nicht so als dass sich das was ich dadurch erfahre und erlebe jetzt Und ich sage dir wirklich das Leben was ich jetzt führe mit dem ich wirklich so zufrieden bin Das würde ich nicht führen hätte ich auch die Entscheidung getroffen kein Alkohol mehr zu trinken.
00:24:57: Ich für meinen Fall Bin hundertprozentig sicher dass das die wichtigste Entscheidung Mit in meinem leben war.
00:25:04: ganz ehrlich würdest
00:25:05: du sagen dass du alkoholabhängig warst.
00:25:08: Ja, ich war auf eine gewisse Art und Weise alkoholabhängig.
00:25:12: Ich habe das aber erst so eingeschätzt oder kann es erst so einschätzen nachdem ich mich jetzt solange mit dem Thema Alkohol- und Alkuhilkonsum auch wirklich auseinandergesetzt habe?
00:25:22: Ich mache ja auch die Subriety Wochen also so Retreat Wochen wo es genau um das Thema geht und wo mir auch so am Herzen liegt dass wir alle mal verstehen Alkoholiker, Alkuholikerinnen und Nüchtern gibt oder kein Problem mit Alkohl gibt.
00:25:38: Sondern dass es dazwischen alle Graustufen gibt.
00:25:41: Genauso wie beim Sportler.
00:25:42: Es gibt nicht nur Couchpotato- und Olympiasieger... ...es gibt alles dazWischen!
00:25:46: Und so ist das auch mit der Alkiholabhängigkeit.
00:25:49: Wie auch immer man die definieren möchte.
00:25:51: Ich weiß dieser Begriff ist zu hart und den will man eigentlich nicht wahrhaben.
00:25:54: Weil er wahnsinnig negativ konnotiert
00:25:56: ist?
00:25:56: Total negativ komnotiert isst.
00:25:58: aber sind wir mal ehrlich.
00:25:59: also ich bin sicher dass ich viel getrunken habe.
00:26:02: Und vor allen Dingen, es geht gar nicht so um die Menge sondern das ich viele Gefühle und Emotionen mit Alkohol verknüpft habe.
00:26:08: Ich bin mir sehr sicher, dass das ganz viele andere Menschen auch tun.
00:26:13: Dass sie irgendwo in dieser Grauzone sind vor einer körperlichen Abhängigkeit aber definitiv auch mit einer psychischen Abhängigkeiten.
00:26:21: Der Alkohl verändert das Dopamin- und Belohnungssystem der verwässert unsere emotionale Wahrheit Sorgt dafür, dass wir zwar kurzfristig vielleicht eine Veränderung erleben.
00:26:34: Aber was nicht passiert ist echte Entwicklung.
00:26:37: Weil zumindest ich und ich denke viele fühlen sich da vielleicht auch angesprochen wenn sie es zugeben oftmals an einem emotional schwierigen Punkt zum Alkoholgreifen.
00:26:47: Hast du jeden Tag getrunken?
00:26:49: Nee!
00:26:49: überhaupt
00:26:50: nicht.
00:26:50: Ja,
00:26:50: ich glaube das ist eben auch wichtig zu sagen dass das Alkoholabhängigkeit weil man oft keine Ahnung sieht.
00:26:57: man dann mal bei Instagram irgendeine Tafel oder sowas und da steht wenn du jeden Tag Alkohl trinkst, dann bist du alkohol abhängig.
00:27:03: Auch wenn es nur Wein ist oder irgendwie sowas.
00:27:09: Aber Alkoholabhängigkeit kann natürlich auch bedeutend nicht trinken unter der Woche gar nicht und am Wochenende schieße ich mich aber ins Aus.
00:27:15: Genau!
00:27:16: Und bei mir war es so, ich hatte so zwei drei verschiedene Wege mit Alkohl umzugehen.
00:27:22: Manchmal habe ich die Kontrolle nicht mehr gehabt.
00:27:24: also wenn ich getrunken habe... Ich glaube du hast mich ja ein paar mal betrunken erlebt.
00:27:28: Wenn ich erstmal getrunke habe, habe ich schlechten Ende gefunden.
00:27:30: Ich war immer die Letzte auf der Party.
00:27:33: Wir haben uns wahrscheinlich beide betrunken sind.
00:27:35: Also es ist halt immer, wenn der eine ein bisschen nüchterner ist als die andere Person und man erschrickt aber auch vor sich selbst dann manchmal beziehungsweise ich bin ein Blackout Trinker also wenn ich zu viel Alkohol trinke dann kann ich mich am nächsten Tag nicht mehr erinnern.
00:27:51: lustiger Weise ist bei meinem Gegenüber gar nicht unbedingt das Bild dass ich soviel gesoffen habe weil ich mich noch einigermaßen unter Kontroll.
00:27:59: also so Ich wirke da nicht so betrunken
00:28:03: Aber ich
00:28:04: kann mich am nächsten Tag kaum erinnern.
00:28:05: Und ich hab da nicht gedacht, dass ich als Einzige so betrunken war.
00:28:08: Im Nachhinein merke ich, oh Gott!
00:28:10: Ich habe echt viel mehr getrunken und ich war viel häufiger auch betrunkem als andere.
00:28:14: Das war weniger das Problem, als dass ich eben fast alle Emotionen irgendwie mit Alkohol verknüpft habe weißt du?
00:28:21: Ich war traurig also ich war es getrunkem.
00:28:24: Ich war fröhlich also wollte ich das feiern mit Alko.
00:28:27: Ich was unter Stress.
00:28:28: also habe ich Entspannung gesucht durch Alkuhol.
00:28:31: Also fast jede Emotion ist irgendwie damit verknüpft gewesen.
00:28:34: Aber
00:28:34: das ist ja auch in unserer Gesellschaft und gerade auch im Medien, also so ein gängiges Ding!
00:28:41: Man trinkt, wenn man eine gute Quote hat.
00:28:43: Man tringt, wenn wir die erste Sendung im Kasten hatten.
00:28:45: Man dringt vielleicht auch nach jeder erfolgreichen oder nach jeder Sendung... Richtig!
00:28:49: Oder
00:28:49: wenn sie schlecht gelaufen ist, trinkte man auch, weil man den Frust irgendwie betäuben möchte.
00:28:53: Aber so betäubt man eben die echten Emotionen.
00:28:56: und erst wenn man wirklich aufhört mit dem Alkohol?
00:28:58: Die Erfahrung habe ich nur gemacht nicht, wenn mal ein paar Tage nichts trinkts.
00:29:02: Also oder einen Dry Generary macht das ist ein schöner Einstieg.
00:29:05: aber erst wenn mein wirklich nicht mehr trinktes Und alle Situationen, die auch emotional schwierig sind ohne diesen Schmierstorff und dieses Betäubungsmittel-Alkohol mal durchgestanden hat und erlebt hat.
00:29:18: Dann kommt man echt an den Punkt der
00:29:20: Veränderung.".
00:29:29: Das funktioniert
00:29:40: auch
00:29:40: gerade alles nur, weil alle betrunken sind.
00:29:44: Die Gespräche der Austausch und es hat mich richtig traurig gemacht und andererseits aber auch irgendwie total bestärkt mir die Frage zu stellen Sind das eigentlich noch Leute, die gut für mich sind.
00:30:00: Die wichtig für mich!
00:30:01: Sind das eigentlich Freunde?
00:30:04: Also haben wir einen Austausch?
00:30:05: Fragen wir uns wie geht es dir wirklich und hören wir einander zu oder ist es nur Druckbetanken Blödsinnreden und Spaß haben?
00:30:16: Ich habe früher auch oft gedacht Es gehört zu einem intensiven Abend mit Freunden gehört Alkohol dazu.
00:30:23: Jetzt hab ich die Erfahrung gemacht dass es sind neue Menschen in mein Leben gekommen Und da findet der Alkohol überhaupt nicht statt?
00:30:30: Das war für mich unvorstellbar früher.
00:30:32: Ich hab wirklich gedacht, ein tiefes Gespräch ... das ist ja nur ein vermeintlich tiefes Gespräch!
00:30:37: Ich will nicht alle Gespräche abwerten die ich unter Alkohl geführt habe, das werden zu viele... Aber tiefe Gespräche brauchen irgendwie so diesen Alkuhol, so ein gewisses Alkogelfühl dabei.
00:30:48: aber das ist überhaupt nicht der Fall.
00:30:51: und also noch mal weil es mir so am Herzen liegt Eben, als ich gesagt habe ein wirklich erfülltes Leben geht nur ohne Alkohol.
00:31:00: Wer da gezuckt hat der sollte sich Gedanken über seinen Alkohlkonsum machen.
00:31:05: das heißt nicht dass da unbedingt ein Problem ist.
00:31:08: aber das heißt dass da eins sein könnte hätte ich nämlich gesagt Ein wirklich erfülltes leben geht nur wenn man nie wieder ne Mandarine ist Hätte niemand drauf reagiert Hätte Niemand drauf reagieren weil keiner von uns hatten ungesundes verhältnis zur mandarin.
00:31:24: Aber beim Alkohol ist es was anderes.
00:31:26: Schreibt
00:31:26: uns, wenn ihr ein schwieriges Verhältnis zu Mandarin habt!
00:31:30: Du hast gesagt dass du das Leben so nicht führen könntest.
00:31:33: Was hat sich körperlich und auch mental verändert?
00:31:37: Unglaublich viel wirklich unglaublich viel.
00:31:39: Körperlich ich habe noch mehr gute positive Energie.
00:31:44: Es gibt kein Morgen mehr wo ich nicht fröhlich aufwache Das kann ich wirklich so sagen.
00:31:50: Und ich hab ganz viel Selbstvertrauen innere Selbstsicherheit dadurch gewonnen, dass ich nichts von außen brauche damit es mir gut geht oder ich in Situationen klarkomme.
00:32:02: Und ich glaube wir vergessen manchmal das ganz viel mit dem Alkohol-Konsum gekoppelt ist.
00:32:08: ja also wenn ich morgens aufstehe und habe schlechte Laune... Ich hab gestern Abend weil ich auf einer Buchpremiere einer Freundin war ein bisschen getrunken und ich bin heute morgen aufgewacht und ich hatte das Gefühl, dass sich nicht so gut drauf bin wie gestern
00:32:25: mit
00:32:27: drei Wochen gar nicht getrunken.
00:32:28: Und mir ging es einfach richtig, richtig gut!
00:32:30: Ich bin jeden Morgen aufgewacht wie du sagst und dachte ach ist das schön... Es ist wirklich anders.
00:32:34: ...und heute
00:32:35: morgen,
00:32:35: wir gingen's jetzt auch nicht schlecht.
00:32:37: Aber trotzdem dachte ich irgendwie so, als würde jemand ein bisschen die Sonne abdecken und es ist einfach schade.
00:32:44: Und da frage ich mich, warum habe ich jetzt gestern diese drei Kosmopoliten getrunken?
00:32:48: Das ist genau wie du sagst.
00:32:49: Ich spreche nicht davon.
00:32:50: Ich war ja nicht jeden Morgen verkatert überhaupt nicht!
00:32:53: Es ist ein ganz anderes Energielevel.
00:32:55: es ist so als würde sonst Schleier irgendwann abfallen
00:32:58: und man macht das
00:32:58: sich nicht bewusst
00:33:00: dass der Alkohol... Man
00:33:00: denkt ja, das ist normal.
00:33:01: Ich trinke aber Alkohlgetrunken seit ich vierzehnt bin.
00:33:04: Ich komme aus dem Emsland.
00:33:05: Ja, es wurde genaues Hormonel.
00:33:07: Ist irgendwas anderes, der gut.
00:33:09: Da ist übrigens auch ... Ich hab jetzt noch eine Weiterbildung gemacht zum Thema Schlaf, Schlafcoach.
00:33:15: Also ich bin jetzt Somnifit-Trainerin, nennt man das.
00:33:18: Und da wurde auch oft die Frage gestellt in dem Zusammenhang und in meinem Recherchendrum herum bei Menschen, die nicht gut schlafen können woran glauben sie denn liegt es?
00:33:28: Bis jemand sich eingesteht dass es daran liegen könnte, dass sie viel zuviel oder zu spät zu viel Alkohol konsumieren?
00:33:36: Das ist das allerletzte was Sie aufgeben würden.
00:33:39: also du hast gesagt Du bist besser drauf Du schläfst besser, was noch?
00:33:45: Ich bin in der Lage Beziehungen wirklich an Konflikte in Beziehung viel besser zu lösen.
00:33:52: Alkohol finde ich hat mich schon auch selbstgefällig gemacht und so ein bisschen in diese Opferrolle auch getrieben.
00:34:00: Ich habe mich oft gestritten mit meinem Mann zum Beispiel wenn ich Alkoele getrunken hatte Zum einen, weil er der Einzige war, der mein Alkohol-Konsum auch ehrlich kritisiert hat.
00:34:10: Offen, mir gegenüber kritisiertert.
00:34:12: Dafür bin ich ihm heute total dankbar.
00:34:14: Das ist damals oft ein Streitpunkt gewesen aber auch generelle kleine Beziehungsstreitigkeiten.
00:34:19: Weißt du wenn ich dann was getrunken hatte?
00:34:21: Dann sind die oftmals eskaliert.
00:34:23: und da Alkoholeinfluss war ja gar nicht in der Lage und ich war nicht sturzbetrunken!
00:34:27: Ich war nur leicht angetrunken war ich gar nicht in der Lage, diese Konflikte in der Beziehung wirklich auf eine gute empathische Art und Weise zu lösen.
00:34:36: Und das gelingt mir jetzt!
00:34:38: Meine Mama ist vor zwei Wochen gestorben...
00:34:39: Oh, das tut mir leid.
00:34:40: ...und das war immer so ne Situation.
00:34:43: Das war sowas ganz was.
00:34:45: natürlich ist meine Mama wie so ein Ja, wie so eine ganz große Bedrohung in meinem Leben vor mir stand.
00:34:53: Wir haben die letzten zwei Monate meine wunderbaren Schwestern und ich haben wir ihren letzten Weg begleitet.
00:35:00: Und ich bin auch die letzten Zwei Nächte bei meiner Mama gewesen.
00:35:04: Also beim Sterbeprozess wirklich dabei gewesen.
00:35:07: Ich hab immer gedacht wenn so eine Ausnahmesituation kommt dann würde ich vielleicht wieder was trinken.
00:35:13: Ich wollte das nie ausschließen weil ich dachte ... Wenn ich in einer so extremen Situation bin dann brauche ich irgendeinen Helfer von außen.
00:35:22: Ich habe den überhaupt nicht gebraucht, im Gegenteil.
00:35:24: Das hat mir so viel Sicherheit gegeben zu wissen.
00:35:27: Ich bin mit meinen Emotionen ganz da.
00:35:30: Ich will mit meiner Kraft total dar.
00:35:32: Ich hab zwei Nächte neben meiner sterbenden Mama verbracht und war trotzdem irgendwie in meiner Energie und konnte die Situation auch mit meinen Schwestern irgendwo tragen für mich tragen.
00:35:43: Und das gibt mir auch im Nachhinein eine Sicherheit ... So was wie Alkohol oder irgendwas von Außen in der Form nicht mehr brauche.
00:35:52: Schön!
00:35:53: Und das ist Frieden, dass es wirklich zur Friedenheit.
00:35:57: Bevor wir uns dann gleich in der Bonusfolge noch tiefer deinen Veränderungen und deinen Ritualen widmen möchte ich trotzdem nochmal kurz über die Natur sprechen und das Fassten wandern.
00:36:06: du hast auch ein Buch geschrieben Fasten Wie?
00:36:09: Oder beziehungsweise fast klar mal aufend Fasten wie von selbst kleine Pausen für mehr Energie- und Lebensfreude.
00:36:17: Was passiert für dich oder für uns Menschen, wenn wir in die Natur gehen?
00:36:23: Ich hatte gestern so ein schönes Erlebnis und solche Erlebnisse waren auch der Grund warum ich dann dieses Buch auch geschrieben habe.
00:36:31: Und wir gehen natürlich jeden Tag einmal raus.
00:36:37: Und gestern habe ich mich einfach auf ein Stein gesetzt, wir wohnen da draußen auf dem Land, hab mich auf diesen Stein gesetzt und in die Sonne gesetzt.
00:36:43: Frau Fiete daneben braucht auch immer mal, dass sie ein bisschen runter fährt und entspannt ist.
00:36:48: Ich hab nichts gemacht!
00:36:49: Ich habe einfach in der Gegend rumgeguckt und da kam unglaublich viele gute Energien, da kamen gute Ideen... Innerlich ein bisschen vorbereitet und dann habe ich mal recherchiert.
00:37:03: Und hab herausgefunden, dass man diesen Zustand Default Mode Network nennt.
00:37:10: Also das ist einen Zustand in den wir kommen wo sich unsere verschiedenen Gehirnregionen miteinander verknüpfen und dann kreativ werden kreative Ideen entwickeln, Lösungsansätze für Konflikte oder Problemsituationen entwickeln.
00:37:28: Sich mit sich selbst und den eigenen Bedürfnissen auseinandersetzen.
00:37:32: Und dieser Zustand passiert nur wenn wir inhalten.
00:37:36: Wenn wir gerade gar nichts
00:37:37: tun!
00:37:38: In der Stille.
00:37:39: in der Stille zum Beispiel oder wenn wir so Tag träumen, wenn wir einfach mal vor uns hin gucken.
00:37:44: Vielleicht auch bei Nagarans sanften Joggingrunde.
00:37:48: Wenn wir spazieren gehen natürlich... ...wenn wir vielleicht jemanden unter den Hund streicheln oder so.
00:37:54: also in diesen Lehrphasen wo man gar nichts macht und wenn die gerade noch in der Natur sind dann koppt man da besonders
00:38:01: gut rein.
00:38:02: Da hat man natürlich wenig Ablenkung nicht unbedingt direkt wieder sein Handy zückt oder
00:38:07: ein Buch mit
00:38:08: hat, dann muss man sich mit sich auseinandersetzen.
00:38:11: Vielleicht noch einmal für alle Menschen die uns jetzt zuhören, die das Gefühl haben wow ich bin jetzt inspiriert.
00:38:18: Ich möchte auch was verändern.
00:38:20: Das brodelt schon länger in mir und vielleicht hat das Gespräch mit dir jetzt genau diesen Impuls gegeben was zu verändern.
00:38:28: Wie kann man sich erlauben für diese Frage?
00:38:29: Auch sich mehr Zeit zu nehmen?
00:38:32: Also auch was kannst du den Menschen noch mitgeben, die vielleicht eine gewisse Angst davor haben?
00:38:39: Ich glaube dass so kleine Veränderungen ganz entscheidend sind.
00:38:43: Weil jedes Mal wenn dann etwas geklappt hat, wenn es klein ist macht das Lust auf mehr und es macht einfach Mut auf mehr.
00:38:50: Das stimmt!
00:38:50: Also nicht sofort zu sagen, das muss jetzt der Riesen-Change sein, der alles verändert wo ich auch Angst habe vielleicht zu viel aufzugeben sondern die kleinen Schritte zu machen Das ist, glaube ich wirklich ein ganz wertvoller Tipp.
00:39:05: Und das nächste ist Perfection Sucks.
00:39:07: Also dieser Begriff Perfektion wirklich mal beiseite zu schieben... Ich glaub' dass es eigentlich nur einen Ausdruck von der Angst vorm Scheitern.
00:39:16: Dass die Perfekzion immer wieder gefüttert wird mit der Angst dass man scheitern könnte vor etwas und eigentlich ist das die größte Bremse
00:39:25: Und durch Fehler, also ich will gar nicht sagen dass es da auch ein Fehler ist aber wenn man etwas mal anders macht und das vielleicht das erste Mal nicht funktioniert.
00:39:31: dadurch lernt man ja auch.
00:39:31: Anders lernt Man Ja Gar Nicht.
00:39:33: Anders Lernt Man Nicht und Es Ist Ja Auch Total Verrückt Zu Glauben In Etwas Perfekt Sein Zu Können Was Man Ja So Vielleicht Noch Nie gemacht
00:39:39: Hat.
00:39:40: Also Wie Sollte Dann Der Anspruch Auf Perfekzion Überhaupt Erfüllt Werden Können?
00:39:45: Da erinnere Ich mich auch Wieder an Anwärra Strauch und Das Gespräch Mit Ihren Folge Eins Die die eben Sagt Wir sind ja immer in einem System.
00:39:53: Wir sind im Job, wir sind mit einem Freundeskreis und so weiter.
00:39:58: Sobald du in deinem System etwas veränderst, gehen die Zahnräder mit und alles wird sich verändern.
00:40:05: Ich weiß noch, dass ich vor ein paar Jahren zu meinem Team gesagt habe, bitte ruft mich nicht vor halb elf an!
00:40:15: Weil mein Wecker wurde für halb zehn gestellt und dann hatte ich eine Stunde für mich Und mittlerweile stehe ich morgens um sieben auf und das ist für mich wirklich eine Herausforderung, weil das bedeutet auch dass ich eigentlich, weil ich brauche meine neun Stunden spätestens um zehn ins Bett muss oder es wird dann eben mal elf.
00:40:30: Aber es sollte auf jeden Fall nicht später werden, weil sonst ist der ganze nächste Tag für mich auch schwierig.
00:40:35: aber dadurch, dass ich um siebem aufstehe und quasi meine Stunde auch mit vielleicht einer Meditation oder etwas... Mit der Affirmation oder mit irgendeinem Thema, mit dem ich mich gerade auseinandersetze und wenn es Tagebuch schreiben ist oder sonst irgendwas.
00:40:50: Das ist um acht schon abgeschlossen.
00:40:53: Dann mache ich meinen Sport dann ist es neun halb zehn Und dann fängt der arbeitsalltag so langsam an und Menschen melden sich wieder und du hast so viel schon geschafft.
00:41:03: Ich weiß das ist so blöd weil es ist so einfach Aber es ist... ich meine ich habe siebenundvierzig Jahre dafür gebraucht um das zu verstehen Und deswegen ist es auch nie zu spät.
00:41:12: und wenn ihr siebenundfünfzig seid oder siebenhundsechzig, dann steht er sicherlich früh auf.
00:41:17: Aber
00:41:18: das spricht mir total aus dem Herzen dass wir eigentlich der nächste Punkt den ich noch wichtig finde aus der Rolle zu fallen Bei so vielen Dingen, ich hab auch immer gedacht.
00:41:27: Ich bin eine Nachtäule, weißt du?
00:41:29: Wenn ich irgendwas gestalten wollte, habe ich das nachts gemacht!
00:41:31: Ich stehe wahnsinnig gerne früh auf.
00:41:34: Und da kann ich viel besser gestalten weil dann habe
00:41:35: ich ja noch einen viel klarer Geist.
00:41:38: Genau bei meinen Teilnehmenden höre ich immer wieder, ich kann nicht ohne Essen.
00:41:42: Also wenn ich nichts esse, da kriege ich schlechte Laune.
00:41:44: Da werde ich gleich zittrig und so.
00:41:46: das kann nicht.
00:41:47: Auch damals aus der Rolle rauszutreten und die Erfahrung zu machen dass es doch geht.
00:41:51: Dass man nicht nur guckt wer war ich denn?
00:41:54: sondern wirklich guckt Wer könnte ich dann sein?
00:41:56: oder wer möchte ich denn irgendwie sein?
00:41:59: Das glaube ich ist auch nochmal ein ganz wichtiger Tipp.
00:42:06: In unserem Heavy Jar haben wir Fragen.
00:42:09: Das können größere Lebensfragen sein, die du dir vielleicht schon gestellt hast oder die für dich jetzt auch noch ein Impuls sind.
00:42:14: Es kann aber auch sein dass es einfach nur ein kleiner Perspektivwechsel ist.
00:42:17: Okay!
00:42:18: Bin gespannt...
00:42:19: D.h.,
00:42:20: ich lese das dann einfach?
00:42:21: Oder muss ich irgendwas tun?
00:42:22: Nö, also erstmal vorlesen und im Zweifel beantworten.
00:42:26: Sollte ich meine Brille nicht hier
00:42:27: werden?
00:42:27: Ach so, ich kann's auch...stimmt, Ich kann das auch lesen.
00:42:29: Nee, ich krieg jetzt auch eine Brille übrigens.
00:42:30: Jetzt
00:42:31: bin ich doch wieder ehrgeizig.
00:42:31: Meine erste Lesebrille.
00:42:33: Ich bin schon bei Gleitsicht.
00:42:35: Hör mir doch auf, aber ich kann mich nicht dran gewöhnen.
00:42:38: Wie gehst du mit Angst um, eher reingehen oder wegdrücken?
00:42:43: Das hat sich tatsächlich verändert.
00:42:46: Mit Alkohol
00:42:47: wegdrücken!
00:42:48: Genau das ist exakt auf den Punkt gebracht und jetzt geht es ja gar nicht mehr.
00:42:54: ich habe dieses Tool freiwillig weggelassen.
00:42:57: und jetzt stelle ich mich den Ängsten tatsächlich
00:43:00: Frage dazu wenn der Kopf mal wieder ein bisschen zu sehr rattert und du Probleme hast, einzuschlafen.
00:43:06: Und dann vielleicht gesagt hättest du, Bitschenk ich mir ein großes Glas Wein an?
00:43:10: Was machst Du um deine Gedanken zu beruhigen?
00:43:12: Ich atme!
00:43:14: Ich atm ganz lange aus.
00:43:16: Gehe eine kleine Unteratmung...und die Atmung habe immer dabei.
00:43:21: Die kostet kein Geld.
00:43:22: Die ist immer mit uns egal wo wir sind, egal in welchem Zustand wir sind und tatsächlich keine Atemübungen.
00:43:29: Es gibt ganz tolle Atemübungen, die auf jeden Fall auch suchen und finden können im Internet.
00:43:35: Und wenn es nur die Boxatmung ist, wo man auf vier ein atmet, vier hält, auf vier ausatmet, das beruhigt insofern schon den Geist, weil ihr mit Zählen beschäftigt seid oder so euren Gedanken gar keinen Raum
00:43:47: mehr gibt.
00:43:47: Wir kennen das noch vom Schäfchenzählen!
00:43:49: Ah ja, stimmt!
00:43:50: Das ist eigentlich das gleiche Prinzip.
00:43:52: So lange du zählst kannst du nicht über die Einkaufsliste oder die Tutuliste vom
00:43:55: nächsten Tag.
00:43:56: Ist doch gar nicht so eine neu modische Sache.
00:43:57: Ist gar nicht neumodisch.
00:43:58: Alles ist irgendwann schon mal gewesen und man muss es nur wieder finden.
00:44:01: Karina wir sprechen gleich noch in der Bonusfolge weiter aber ihr bleibt jetzt noch kurz hier denn ich habe auch noch die Mindful Minute für euch mit etwas... was euch diese Woche beleiten kann passend zu diesem Thema.
00:44:13: Und entweder kommt ihr gleich mit und hört, was Carina noch zu diesem thema für Änderung zu sagen hat und auch ihre kleinen Rituale die man ganz leicht im Alltag umsetzen kann.
00:44:23: oder.
00:44:23: wir hören uns nächste Woche wieder.
00:44:24: Auch dann freue ich mich auf euch bis dahin.
00:44:26: Tschau!
00:44:32: Willkommen zum Mindful Minute.
00:44:33: jetzt habe ich noch ein paar Affirmationen für euch.
00:44:36: wen ihr möchtet sprecht sie doch einfach nach.
00:44:39: Ich darf mein Tempo selbst wählen.
00:44:44: Ich darf neue Wege ausprobieren, ohne sofort alle Antworten zu haben.
00:44:52: Veränderung beginnt mit kleinen ehrlichen Schritten und eine Reflektionsfrage für diese Woche habe ich natürlich auch noch vor euch.
00:45:04: Wo in deinem Leben funktionierst du gerade?
00:45:07: einfach
00:45:07: nur?
00:45:08: Und wo lebst du wirklich?
00:45:10: Mach dir doch einfach mal in dieser Woche Gedanken darüber!
00:45:14: Mein Team und ich wir freuen uns übrigens wenn ihr unter der Folge kommentiert, uns Anregungen schickt An eurem lieben Teil haben lasst.
00:45:21: In der Podimo-App gibt es außerdem noch jede Woche eine Umfrage, macht doch da einfach mit!
00:45:26: Ansonsten freuen wir uns über eure Bewertungen und wenn ihr uns auf Instagram folgt at happylifeunterstrichpodcast.
00:45:33: Danke schön Vielen vielen Dank dass Ihr auch diese Woche wieder dabei wart.
00:45:37: Ich freue mich wirklich sehr Wenn wir uns nächste Woche wieder hören.
00:45:40: bis dahin Tschüss.
00:45:50: Happy Life ist ein Podcast von Podimo Host Jochen Schrob Executive Producer Juliane Rinne Producer Kianna Lensch und Jochen Schropp Sound Felix Andorff Marketing Katharina Wezzani Coverdesign Christoph Brandes und Johanna von Holst.
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