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Atmung: Der biologische Cheat-Code für unser Nervensystem und unsere Emotionen

Shownotes

Warum reicht “positives Denken” oft nicht aus, wenn wir komplett gestresst sind? Was sofort hilft, ist unsere Atmung – der direkte Zugriff auf unser Nervensystem. Darüber spricht Jochen Schropp in dieser Folge mit Christine Schmid. Sie ist Expertin für Breathwork, Traumatherapeutin und Entwicklerin der Intesoma-Methode. Die beiden schauen sich genau an, was in unserem Körper passiert, wenn wir Luft holen. Sie räumen mit Vorurteilen über unsere Atmung auf und reden darüber, wie wir aus dem dysfunktionalen Atmen rauskommen können. Diese Folge ist eine Bedienungsanleitung für unseren eigenen Körper. Am Ende werden wir verstehen, warum die richtige Sauerstoffzufuhr darüber entscheidet, wie glücklich wir leben.

“Happy Life” ist ein Podcast von Podimo und erscheint immer donnerstags.

Folge uns bei Instagram: Jochen Schropp: https://www.instagram.com/jochenschropp/ Happy Life Podcast: https://www.instagram.com/happylife_podcast

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Transkript anzeigen

00:00:03: Wenn du Happy Life öfter hörst, dann weißt Du wie Dich die richtige Atmung regulieren kann.

00:00:08: Ich weiß das auch und nutze Atemtechniken trotzdem meist nur in Notfällen – wenn ich nicht einschlafen kann oder die Engseite kickt.

00:00:15: Dabei ist die Atmungen doch unsere städte Begleiterin und das twenty-four seven also immer!

00:00:21: Deshalb Hand auf's Herz Wann hast Du das letzte Mal so richtig tief durchgeatmet?

00:00:27: Wir rennen meistens durch unser Leben wie auf Autopilot und oft fühlen wir uns innerlich, wie eine Gitarrenseite die viel zu fest gespannt ist.

00:00:35: Manchmal merkt man dann erst, wie flach man unbewusst atmet und wie gut es tut mal kurz innezuhalten und einen tiefen Atemzug zu nehmen.

00:00:43: Am Ende dieser Folge verstehst du besser was du mit deiner Atmung alles bewirken kannst Welche Atemtechnik in welcher Alltagssituation passt?

00:00:52: Und Wie unsere Lungen dafür sorgen können dass wir zufriedener sind.

00:00:58: Happy Life mit Jochen Schrock.

00:01:05: Willkommen zu Happy Life, heute geht es um die Frage wie richtig Atmen eigentlich funktioniert?

00:01:11: Denn viele gehen davon aus dass nur weil wir automatisch atmen wir auch immer richtig Luft holen.

00:01:16: Kleiner Spoiler das ist ein Trugschloss und crazy aber war.

00:01:21: die richtige Sauerstoffzufuhr entscheidet darüber wie gut beziehungsweise wie schlecht es uns geht.

00:01:28: Meine heutige Gästin hat es sich zur Aufgabe gemacht, unseren eigenen Körper besser zu verstehen.

00:01:33: Christine Schmidt ist Expertin für Breathwork und Traumatherapie und hat mit ihrer Intesoma-Methode ein Weg gefunden wie wir tiefsitzende Blockaden lösen können.

00:01:44: Außerdem hat sie das Buch Atme Jetzt geschrieben und veröffentlicht.

00:01:47: Über all das sprechen wir heute.

00:01:49: Ich atme jetzt nochmal tief ein Und sage Hallo Christine!

00:01:54: Schön dass du da bist Du hast dich.

00:01:57: Wie lange ist es jetzt her, dass du mir dein Buch geschickt

00:01:59: hast?

00:01:59: Ich weiß nicht.

00:02:00: Drei Jahre oder so... Aber

00:02:02: manchmal dauert das einfach so lange bis man zusammenkommt!

00:02:04: Ich habe mich damals wahnsinnig darüber gefreut und seitdem sind wir im Austausch und jetzt bist du heute mein Gast, meine Gästin und wir sprechen übers Atmen.

00:02:11: So ist es.

00:02:12: Ja und generell würde ich erst mal sagen Was kann man denn nach falsch machen?

00:02:16: Wir atmen doch eigentlich

00:02:18: die

00:02:18: ganze Zeit und automatisch.

00:02:20: Wo liegt da das Problem?

00:02:21: Genau, es gibt gar kein Problem!

00:02:23: Das ist richtig.

00:02:24: Also das ist auch genauer dass als ich angefangen habe den Atem zu unterrichten, im Jahr zwei tausend zwölf war das immer genau das Vorurteil.

00:02:31: was viele Menschen hatten mache ich doch sowieso.

00:02:33: wieso soll ich dann zum Atemcoach kommen?

00:02:36: Und tatsächlich ist es auch so, dass wir nichts im Atmen falsch machen.

00:02:40: Also es gibt natürlich funktionale und dysfunktionale Atemmuster.

00:02:43: Wir können schon unseren Atmen optimieren und unseren Körper auch optimieren aber erst mal ist der Atem wie ein Fingerabdruck.

00:02:50: Der ist so individuell, so wie du atmest dich... Echt?

00:02:53: Ja!

00:02:53: Das ist wirklich richtig cool.

00:02:55: Krass!

00:02:56: So wie du atmest, atmet kein anderer Mensch weil deine Biografie so ist wie sie ist und dein Atemmusster so ist als er ist.

00:03:03: Dein Körper vor allem eben deinen Atem passt sich dein Lebensunterumständen an.

00:03:09: Und wenn wir dann in Lebensumständen sind, wo wir sagen, ich bin eigentlich nur noch gestresst.

00:03:13: Ich schlafe schlecht.

00:03:14: Ich habe Verdauungsschwierigkeiten.

00:03:17: Ich hab viele Kopfschmerzen oder generell Kopfschmärzen.

00:03:20: Bluthochdruck ja?

00:03:21: Wenn wir so Painpoints zu Schmerzpunkten in unserem Leben haben, können wir eben auch was an unsere Atmung ändern und die ist ein sehr schneller Schlüssel zu unserem Körper und dass wir einen dysfunktionales Atemmuster wieder üben können und damit eben auch unsere Symptome minimieren können.

00:03:39: Das heißt, wenn ich das für mich jetzt so übersetze wir atmen auch im laufe unseres lebens anders.

00:03:45: also der atm passt sich an und im besten falle nicht unbedingt richtig oder gut.

00:03:50: Also du sagst es gibt kein richtig oder falsch.

00:03:52: aber

00:03:53: Manche Lehrerinnen und Trainerinnen sagen schon richtig und falsch.

00:03:56: Für mich ist das oft schwierig, dass in so Boxen zu packen ob was richtig oder falsch ist weil ich eben sehe also ich sehe den Mensch und ich sehe seine Biografie und seine Individualität und dementsprechend auch wie der Atem sich angepasst hat.

00:04:10: Ich habe mir jahrelang überhaupt keine Gedanken um den Atem gemacht.

00:04:13: Ich glaube das erste mal dann in meiner Schauspiel-Ausbildung weil da geht es natürlich auch um sprechen und um Stimme stützen usw.

00:04:20: Und trotzdem muss ich sagen, glaube ich habe ich erst so richtig über den Atem nachgedacht als ich in Notsituationen war.

00:04:31: Als ich in Situationen war wo ich vielleicht kleine Angstzustände entwickelt habe, wo ich im Gedankenkarussell gefangen war und nicht schlafen konnte.

00:04:40: Und dann hab ich irgendwie von Atemtechniken gehört die mir da helfen.

00:04:45: und wenn Ich jetzt drauf achte wie ich atme Dann ist es ganz oft so dass das viel zu flach ist und Es ist einfach hier oben.

00:04:51: warum glaubst du?

00:04:53: Dauert es so lange, bis man das wirklich merkt?

00:04:55: Dass der Atem einen unterstützen kann.

00:04:57: Das weiß ich leider auch nicht.

00:04:58: Also

00:04:58: wenn wir Sorgen ja jetzt dafür bei allen die uns

00:05:00: jetzt hören... Genau und unterrichtig war's seit Jahr zwölf und da richtig ausschließlich Atmung.

00:05:05: Ich hatte keinen anderen Job nebenbei sondern das ist meine Hauptmessage und mein interner Claim war lange Zeit Deutschlandatmet.

00:05:14: also das war so meine Message weil ich so dachte Leute ihr habt's ja alle in euch dann

00:05:19: hast du das Buch geschrieben atme jetzt

00:05:21: genau um noch deutlich zu sagen, was wir da einfach für ein Schatz in uns haben.

00:05:26: und es ist tatsächlich so viele Leute, viele Menschen die zu uns kommen.

00:05:31: Die haben schon wahnsinnig viel ausprobiert also viele Tools und Techniken und an Therapie etc.

00:05:38: bis sie irgendwann selber auf die Idee kommen und merken so wow von sovielm ist die Basis mein Atem Egal ob das jetzt im Yoga ist, Achtsamkeitsübungen, Meditation, Therapie.

00:05:49: Ja egal wo wir hinschauen spielt der Atem eine Rolle und Leute sagen hey ne mal einen Atemzug oder ne mal ein paar bewusste Atemzüge.

00:05:58: und das kommt tatsächlich relativ spät so nah in uns, dass es für mich auch nach wie vor schräg ist.

00:06:06: Und gleichzeitig sehe ich jetzt einfach über sehr viele Jahre ... Ich meine, ich mache das jetzt über vierzehn Jahre, dass ich den Atem unterrichte und weitergebe.

00:06:13: Und ich sehe einfach gerade natürlich durch die Corona-Zeit der Atem sehr viel mehr in die Welt.

00:06:20: Das ist viel natürlicher, dass Leute nicht mehr denken, uhrt!

00:06:23: Es ist aber isoterisch oder das ist aber spierig.

00:06:26: Und es ist in irgendeiner Schmutzecke weit.

00:06:28: tatsächlich manche Führungskräfte Personen in Leitungspositionen, die sind eher mit Mitze zu mir in die Praxis damals noch gekommen.

00:06:36: Wirklich?

00:06:37: Ja!

00:06:38: Sie meinen wir versuchen ja damit aufzuräumen auch das Spiritualität oder auch das alternative Heilmethoden wieder auch Gehör finden und Platz finden und eben nicht verurteilt werden.

00:06:48: Aber bei

00:06:49: Atmen...

00:06:50: Also gerade die Naturheilkunde so ich meine es ist ja Wo wir herkommen, also wir stammen aus der Natur und die Natur heilt uns eben auch.

00:06:59: Und der Atem dementsprechend eben auch... ...und es war schon sehr vorurteilsbehaftet.

00:07:05: Du sagst ja auch dass der Atm dafür verantwortlich ist wie wir uns fühlen?

00:07:10: Wie meinste das genau?

00:07:12: Ja, weil wenn du dir vorstellst ... Du hast ja schon in deinem Podcast mit mehreren Menschen über Panikattacken oder auch in der Folge mit Leni darüber gesprochen.

00:07:22: Wenn wir im Kampf- und Fluchtmodus sind und nicht in der Entspannung, also mehr im sympathischen Teil des Nervensystems, der dafür verantwortlich ist, dass wir aktiviert sind?

00:07:29: Und er ist nichts Schlechtes!

00:07:30: Der ist super, dass der da ist.

00:07:32: Weil wenn ich in Situationen bin wo ich schnell handeln muss dann brauchen wir das schnelle Handeln und die kurze Atmung.

00:07:38: Die Balance ist einfach nur ... Ja, aus dem Gleichgewicht geraten.

00:07:43: Also dass wir eben zu wenig im Parasympathikus sind und uns da auch in der Entspannung befinden.

00:07:49: Und wir brauchen umzufühlen was es ist brauchen wir die Entspanungen und den ParasyMPathikuss und die Ruhe und die Stille.

00:07:56: Das haben wir einfach zu wenig.

00:07:59: zu wenig haben, dann krieg ich mich auch zu wenig mit.

00:08:01: Das sind so einfache Sachen.

00:08:03: Ich weiß nicht, ob du das vielleicht kennst.

00:08:04: Plötzlich hast du riesengroßen Hunger oder du hast nicht gemerkt, dass du Durst hast?

00:08:07: Oder Menschen merken nicht, dass sie eigentlich dringend zur Toilette müssen und es sind so Grundbedürfnisse?

00:08:12: Die uns der Körper eigentlich die Signale sendet, die Gefühle senden.

00:08:16: Aber wir kriegen es nicht mit, weil wir die ganze Zeit im Stress sind und dann erst ... Der erste Moment, wenn ich vielleicht nach Hause komme, die Tür zu machen auf dem Sofersetzer, merke ich so, okay, ich hab eigentlich den ganzen Tag nichts gegessen.

00:08:26: Ich habe viel zu wenig getrunken ja und krieg erstmal wieder ... überhaupt Datengefühl zu meinem Körper geschweige denn so allen anderen.

00:08:33: Gefühlen die auch stattfinden ja also gerade in so einem Funktionsmodus auch zu sein das sind wir leider durch die Lebensunstande, die wir in der Zwischenzeit uns kreiert haben.

00:08:43: Leider viel zu fehl und dementsprechend sind wir eben nicht mit unseren gefühlen so eng

00:08:46: im Kontakt.

00:08:47: oder was ja glaube ich auch viele Menschen erleben dass sie, wenn Sie mal Urlaub haben oder endlich nach einer stressigen Arbeitssituation, die vielleicht über Wochen ging, endlich wieder frei haben.

00:09:01: Wären Sie krank?

00:09:02: Genau weil man eigentlich zu selten auf sich hört.

00:09:05: Ja und weißt du, wenn ich dann mit meinen Klienten gehe was war denn alles schon davor?

00:09:11: also welche Signale hat dein Körper dir denn schon alle davor gesendet?

00:09:14: Die kriegen wir einfach nicht mit!

00:09:16: Und wir sprechen, ich bilde ja auch aus im Into Summer Breathwork Teacher Training und da sprechen wir immer darüber.

00:09:22: Erst schenkt das Leben dir eine Feder und kitzelt dich an der Nase und sagt so hey mach mal vielleicht ein bisschen langsamer.

00:09:29: Dann kommt vielleicht irgendwie einen Stein, der dir dann in die Quere kommt in deinem Leben und sagt Hey!

00:09:35: Mach mal ein bisschen Langsamer.

00:09:37: Und wenn wir da immer noch nicht drauf hören, dann kommt vielleicht der Lkw an uns auf uns zugerasst.

00:09:43: Dann wird es vielleicht ein bisschen deutlicher.

00:09:44: Oder der

00:09:45: Stein bildet sich in deinem Körper?

00:09:46: Oder der Stein bildet dich in deinm Körper und das sind einfach ... Weißt du, wenn ich dann zurückgehe die Monate oder manchmal auch sind das auch Jahre dass Menschen gar nicht mehr wissen wann sie eigentlich entspannt waren wie das ist wenn ich keinen inneren Druck und keine Spannung habe im Körper Wenn wir da zurückgehen, dann das ist manchmal erstaunlich wie wenig wir da uns mit gekriegt haben und in dem Funktionieren sind.

00:10:08: Ich bin jetzt schon ganz froh, dass du da bist weil wir haben natürlich immer mal wieder über Atem gesprochen.

00:10:12: Ja

00:10:12: ich hab's gehört!

00:10:13: Wir haben

00:10:13: uns ja letzte Woche auch noch einmal ausgetauscht und dann meinte ich so also ah weiß ich natürlich auch nicht ob das alles richtig war.

00:10:18: Das kann schon toll

00:10:20: sein.

00:10:20: Also alles was ich in den Podcasts gehört habe und ihr immer wieder über atmen gesprochen habt, habe ich mir so gedacht ja cool genau und da spielt der Atem auch mit rein, weil genau die Themen über die er in den letzten Wochen gesprochen hat.

00:10:30: Aber umso schöner, dass wir jetzt noch viel tiefer gehen können.

00:10:33: aber wie bist Du denn überhaupt zumatmen gekommen?

00:10:37: Tatsächlich ist es so, wie du es vorhin beschrieben hast.

00:10:39: Der Atem findet einen also man kommt irgendwann selber drauf.

00:10:42: und ich habe Anfang dreißig war ich im Gesangsunterricht Und hab mit meiner Gesangslehrerin damals eine atemübung gemacht und ich hatte seit meinem vierten lebensjahr psychosomatische Kopfschmerzen Spannungskopfschmerz Und ich habe lange Zeit dann Schmerztagebuch auch geschrieben, also um rauszufinden wo sind die Schmerzen stärker?

00:11:00: Wann sind sie ein bisschen weniger und leiser.

00:11:03: Und zu der Zeit in dem Gesangsunterricht hab' ich eine Atemübung gemacht und bin dann abends nach Hause und habe eine riesengroße Seite geschrieben.

00:11:12: Ich habe heute beim Singen keinen Schmerz gehabt und es war für mich richtig krass.

00:11:16: Und das war über den Atem.

00:11:18: Und dann bin ich weiter auf Forschungsreise gegangen, hab in aller Vielfältigkeit was der Atmos, was Breathwork so hergibt und ist auch nach wie vor so erforschig einfach und bin sehr neugierig und experimentiere damit sehr gerne und hab damit mein Leben einfach krass verändert.

00:11:32: Ich glaube, ich hab das erste Mal von Breathwork vor vier Jahren oder so gehört offen neues auszuprobieren.

00:11:40: Und trotzdem hast du ja schon viel früher darüber gelernt über Atemtechnik oder überhaupt Überatmung, wie schwer war es damals überhaupt Leute zu finden von denen du das lernen konntest?

00:11:50: Ich habe tatsächlich im Ausland meine Ausbildungen gemacht in den USA und war dann eben immer wieder für meine Ausbildung in den usa und hab dann einfach mehr und mehr versucht in Deutschland Menschen zu finden die auch in dem Themengebiet arbeiten, vielleicht noch mal einen kurzen Schritt zurück so wie ich Breathwork verstehe.

00:12:11: Weil Breathwork ist oft im Allgemeinen wenn Breathwork über Breathwork gesprochen wird dann geht das häufig um transformativer Atmen also gerade um Atm-Sessions die so über neunzig Minuten dauern die mit Musik begleitet sind und die sehr extertisch auch sein können und den sogenannten verbundenen Atem.

00:12:32: Den gibt's aller Vielfalt.

00:12:34: Also da gibt es unterschiedliche Schulen, ja die einen heißen so und die anderen so aber letztendlich ist die Basis der verbundene Bochzwerkfallatem oder verbundener Atemeistess.

00:12:44: Wir bzw.

00:12:46: ich habe irgendwann für mich gemerkt, ich muss das einfach differenzieren und hab für mich ein Spreadwork die Überschrift wie Yoga Und darunter fallen eben sowohl die funktionale Atmung, die zum Beispiel aus dem Oxygen Advantage oder Poteco oder Pranayama.

00:13:03: Also alles was dich dabei unterstützt ein Nervensystem zu regulieren und eine funktionale atmung da geht es um so eine tägliche Atempraxis auch zu haben können eben unsere Klientinnen auch alleine machen, was super ist.

00:13:16: Und die Deep Dive Sessions, die transformativen Atem-Sessions ... Die kannst du sowohl online als auch offline machen und die sind für mich eher so ein bisschen die Köche auf der Sahne haube, dass wir uns ein bisschen mehr unseren eigenen Themen begegnen können, das wir tiefer ins Unterbewusstsein tauchen kann.

00:13:32: Wir nennen das immer so Material aus uns heraus wieder nach oben ins Bewusstsein kommen kann, um mir einfach ein paar Sachen klarer zu werden.

00:13:42: Und deshalb ist für mich eben BreathWorks so die Überschrift und darunter fallen dann eben unterschiedliche Techniken und Methoden.

00:13:50: Ja und die transformative Atmen können ja glaube ich auch sehr unterschiedlich sein.

00:13:54: also als ich das vor vier Jahren das erste mal gemacht habe.

00:13:57: Ich meine es war toll!

00:13:59: Es war in Kapstadt einen Mann der das schon sehr lange macht Da wird auch getrommelt und also ich weiß noch, das war immer diese Art von Musik wo ich immer dachte so dass es gar nicht meins.

00:14:09: Und nach dieser Session

00:14:10: war's halt voll meins Ich stelle mir online schwierig vor weil ich vielleicht oder wein'n ich jeder Das Soundsystem zu Hause hat.

00:14:17: was dieser Mann hatte bzw er hat ja auch live getrummelt ist dann schon irgendwie etwas ganz Besonderes und es ist auch energetisch finde ich was anderes wenn man Die Gruppe sollte nicht zu groß sein.

00:14:25: aber ich finde wenn man das mit anderen Menschen macht dann überträgt sich einfach die Energie und man wird ganz anders getragen.

00:14:30: Da kommt es auf Set und Setting einfach an.

00:14:32: Und auch was jemand von Background hat, gerade im Intesoma Breathwork ist uns das Wissen um Trauma sehr wichtig.

00:14:37: Trauma sensibler Arbeit.

00:14:38: damit wir ja einfach sagen immer so Wir wollen nicht den Schnellkochtopf den Deckel aufreisen, damit alles um die Ohren fliegt sondern wir wollen den Decke kurz anliften und dann wieder schließen, also dass wir auch da pendeln können.

00:14:51: Wenn du in einer kleinen Gruppe gearbeitet hast, kann einfach die Person, die es angeleitet hat, einfach ganz anders auch supporten und ich dann im Anschluss auffangen weil die Integration ist genau so ein wichtiger Part danach wie die Session selber.

00:15:03: und ja wir können nicht einfach unsere Laptops zu klappen oder sagen so Tschüss Leute schöne Wochen noch sondern da braucht's auch manchmal die Betreuung einfach danach.

00:15:12: Wir müssen da auch ein bisschen mehr reingehen für Leute gar nicht wirklich erfahren konnten oder erleben konnten beziehungsweise, die vielleicht gerade denken auch das könnte was für mich sein.

00:15:22: Also ich weiß noch bei der ersten Session, bei der ich war... Ich war sehr berührt.

00:15:29: also ich hatte aber nichts Negatives an diesem Tag oder generell was da irgendwie losgelöst wurde sondern ich habe einfach nur eine wahnsinnige Dankbarkeit gespürt dass sich das erfahren durfte und dass ich für mich etwas getan habe, wo ich weiß da kann ich immer wieder drauf zurückgreifen.

00:15:47: Ich weiß es war ein anderer Manda der einen starken Autounfall hatte vor Jahren und dieses Trauma des Autounfalls nie aufgearbeitet hatte und er hat wirklich bitterlich geweint und fast schon geschrien.

00:16:01: Und wir haben danach eben so einen Sharing Circle gehabt, wo jeder darüber sprechen konnte und er hat natürlich nicht darüber nachgedacht dass das passieren kann.

00:16:10: Aber für ihn war es eine Möglichkeit diesen Unfall auch loszulassen.

00:16:14: Wer kommt mit welchen Themen zu euch?

00:16:18: Die Themen sind vielfältig.

00:16:19: letztendlich eine Art teilweise auch von Frustrationen, das eben schon viel ausprobiert worden ist.

00:16:26: Sei es physischer Art, sei es aber auch psychischer Art dass Menschen viel aus probiert haben und dann aber merken so hey ich möchte gern was haben was mir die Fähigkeit und die Selbstermächtigung gibt mich selber zu regulieren und deshalb wie wir arbeiten im Intesoma Breathwork ist eben dass wir erstmal schauen Mit was kommt eine Person zu uns?

00:16:47: Also wir haben einen ausführlichen Fragebogen, dass wir die Personen kennenlernen.

00:16:51: Gibt es Kontraindikationen?

00:16:54: Gibt das vielleicht schon eine therapeutische Begleitung?

00:16:56: auch, dass manche Menschen, die Depression zum Beispiel habe Medikamente nehmen, das sind alles Sachen, die wir wissen müssen und nicht weil es ein Ausschluss ist sondern einfach weil wir dann eben in den Dialog mit den betreuenen Ärztinnen oder PsychologInnen gehen können über unsere Klientinnen.

00:17:11: also sie können ganz anders im Gespräch sein die Ärztinnen auch Bescheid wissen, was die Medikamente anbelangt.

00:17:17: Auch da wieder Set und Setting – also ja in welche Hände begebe ich mich?

00:17:21: Weil der Atem ist einfach total connect mit unserem Nervungssystem und eben auch den Erinnerungen wie zum Beispiel einem Traumater wie ein Unfall, das ein Schocktraumat dann in dem Fall ist.

00:17:30: Und die Leute, die zu uns kommen haben einen Wunsch etwas verändern zu wollen….

00:17:37: Also was zu ihrem Besseren und dass sie ein besseres Leben führen kann, wie auch immer deren besser aussieht.

00:17:44: Und das ist so individuell, wie es Menschen gibt.

00:17:46: Trotz vorhin die Panikattacken angesprochen ja und dass man dann der Atemtechniken lernt wir setzen einfach viel weiter davor an weil bevor eine Panikattacke kommt auch da ist schon ganz viel davor passiert und indem du eben dein Muskel deine funktionale Atmung trainierst und übst jeden Tag kann es weicher werden in die Panik-Attacke, also dass die Panic-Attack kommt und du die surfst nach oben surfst aber dann eben schneller wieder nach unten surfen kannst.

00:18:13: Weil du eben schon ganz lange davor eine funktionale Atmung, eine tägliche Atempraxis gemacht hast und einfach viel leichter mit diesen Emotionen umgehen kannst.

00:18:22: Und das ist mit allen Emotinen so ausgebrannt sein Schlafprobleme was auch immer da Klientinnen mit zu uns bringen schauen wir eben so hey wo kannst du da deinen Dein Leben wieder regulieren, aber eben halt durch eine tägliche Art und Praxis.

00:18:37: Leider ein bisschen unsexy ist?

00:18:39: Ja das wollte ich jetzt fragen.

00:18:40: also im Endeffekt... Das ist so das was man dann aus so einem Workshop oder von der Arbeit mitnimmt dass man eine individuelle Atempraxis mitbekommen.

00:18:51: Genau, das bekommst du dann mit.

00:18:52: Und warum

00:18:52: ist sie unsexy?

00:18:53: Ja weil für viele Leute weißt du so wenn du zu einer Deep Dive Session gehst da hast du ein Erlebnis und hast eine tiefe Dankbarkeit oder die Person hat den Unfall verarbeitet.

00:19:03: Das ist wie so eine Peak Experience ja einen Peak den man erlebt und von der täglichen Atem Praxis heißt halt okay ich konzentriere mich auf mein Atem Weil ich für dich eine gute Idee habe, wie du deine tägliche Atempraxis machen kannst.

00:19:15: Okay.

00:19:16: Das ist ja nicht

00:19:17: uneingutzig, dass ich diesen Podcast mache,

00:19:19: ne?

00:19:19: Die nicht unsexy ist!

00:19:21: Genau weil eine täglicher Atempraxis ist wirklich auf dem... Triathlon Iron Man woman trainieren.

00:19:29: also weil du wirst einfach auf die lange sicht was davon haben und deshalb ist dann auch manchmal so habe ich irgendwie meine fünf minuten atempraxis vergessen.

00:19:37: ja

00:19:37: okay, aber sind nur fünf Minuten.

00:19:39: Ja

00:19:40: es ist halt.

00:19:40: ich frage mich hat mittlerweile wann man eigentlich aufstehen soll damit man alle Praxen

00:19:45: und alle fünf minutten.

00:19:46: ne sie

00:19:47: sind alle fünf Minuten aber ihr könnt.

00:19:49: aber wenn ich da überlege Ich habe vielleicht dann zählen Sachen nicht im Endeffekt.

00:19:53: Ist noch nicht mal eine Stunde,

00:19:55: aber Sport muss

00:19:56: sie auch noch machen

00:19:57: und deshalb schauen wir eben dann individuell.

00:20:01: Wo kann jemand das in sein Leben integrieren?

00:20:04: Wenn ich eine Notfallärztin habe, die auf der Intensivstation arbeitet und die im Schichtdienst ist.

00:20:09: Am ersten Tag kann sie sich noch ihr Essen kochen, aber am siebten Tag wird nur noch die Tüttensuppe aufgemacht.

00:20:14: Der kann nicht keine Art um Praxis geben und sagen zwei mal zwanzig Minuten wäre für dich total super, dass du deinen Job gut machen kannst.

00:20:19: Weil es funktioniert für die Person nicht.

00:20:21: Und deswegen haben wir geguckt was macht sie dann jeden Tag.

00:20:25: Sie ist jeden Tag mit dem Fahrrad in die Klinik gefahren.

00:20:28: Dann haben wir das da integriert.

00:20:30: Ja und in deinem Fall ist es, du läufst.

00:20:32: ja viel habe ich mitgekriegt in den letzten Wochen.

00:20:34: Und du kannst das in dein Laufen integrieren!

00:20:37: Genau, also vier Schritte einatmen.

00:20:39: Vier Schritte ausatmen, das deine tägliche Atempraxis kombinieren.

00:20:42: Mache ich direkt nachher in die Aufnahme, wenn ich nach Hause laufe?

00:20:45: Genau und nachher machen wir noch eine Atemübung.

00:20:48: Die braucht Zwerchwell-Atmung, leite ich nachher noch an und die kannst du dann auch noch mit integrieren und dann ist es perfekt!

00:20:53: Weil was mir uns in unserer Arbeit ankommt nicht nochmal extra fünf Minuten sondern wo machst Du eh schon etwas, wo Du Deine täglicher Atempraxis integriern kannst und ich glaube, Du läufst ne Stunde oder so hier her,

00:21:05: ne?!

00:21:05: Das ist

00:21:07: ja toll, was du alles weißt.

00:21:16: Ich hatte früher einen viel stressigeren Alltag und den habe ich mir selbst gemacht.

00:21:25: die Entspannungsübungen am Ende gar nicht mehr mitgemacht, weil ich dachte oh ich habe eigentlich jetzt schon wieder einen Termin und welche Entspanung bleibt da dann eigentlich vom Yoga?

00:21:32: oder was bleibt davon eigentlich übrig?

00:21:34: Und jetzt wo ich weiß was Yoga mir gibt gehe auch mit einer ganz anderen Ruhe in die Stunde und aus der Stunde und sorge einfach dafür dass ich nicht gestresst bin.

00:21:44: So wird es ja eben mit den Atemüblingen aus sein wenn man eben weiß was man alles für Benefits bekommt Dann geht man noch anders damit um.

00:21:52: Ja und dann hast du auch die innere Haltung, dass du weißt ich habe einfach.

00:21:55: wenn ich mir diese zehn Minuten morgens tatsächlich in Ruhe nehme dann gehe ich einfach anders an den Tag.

00:22:00: also bevor ich jetzt hier reingekommen bin hab ich mich noch im Hinterhof in einem anderen hinterhof in die Sonne gesetzt und habe noch meine zehn Minuten geatmet so weil ich einfach gemerkt habe ich muss jetzt irgendwie für mich hier nochmal kurz ankommen, an diesem Ort.

00:22:12: Und dann weiß ich einfach, ich komme einfach ... kann dir anders begegnen und kann ja ganz anders mit dir hier sitzen als wenn ich hierherhetzen würde?

00:22:21: Lass uns noch mal ein bisschen zurückgehen und vielleicht können wir mal darüber sprechen.

00:22:24: was passiert denn eigentlich in der Lunge?

00:22:27: Warum ist Atmen so wichtig?

00:22:28: Was macht der Sauerstoff mit uns?

00:22:30: Viele Menschen glauben das, wenn wir viel atmen, dass wir viel Sauerstoffs im Körper haben.

00:22:38: Dem is aber nicht so!

00:22:39: sondern wir brauchen dazu das CO² in unserem Körper und wenn wir viel atmen, dann geben wir viel CO² ab.

00:22:46: Also genau den Stoff eigentlich, den wir brauchen dass der Sauerstoff in unsere Zellen kommen kann.

00:22:53: Kannst du dir so vorstellen?

00:22:54: dass wie kleine Taxis durch unser Blut fahren, das ist das Hemoglobin.

00:22:59: Das ist der Sauerstoff-Zufuhrstoff und der fährt quasi durch unsere Blut und hat das Sauerstoffs an Bord also die Passagiersitzner drin.

00:23:08: Das CO² ist das Signal der Türöffner, dass die Passagerer aussteigen können und wenn dieses CO² nicht ausreichend im Blut ist dann fahren diese Taxis einfach weiter und geben nicht den Sauerstaff an die Zellen

00:23:18: ab.

00:23:19: Deshalb ist eben häufig so dieses Mehratmen, also mehratmen größer Atmen ist mehr Sauerstoff stimmt eben nicht.

00:23:26: Weil wenn wir mehr ausatmen und das tun wir indem wir sehr gestresst sind dass wir überatmen da gibst du sehr viel CO zwei ab Und dann fehlte es CO zwei damit der Sauerstoff eigentlich in die Zellen kommen kann.

00:23:39: und deswegen ist eben eher ein langsames und tiefes Atmen, also weniger atemzüge pro Minute total wichtig.

00:23:47: Und dafür braucht es dann eben auch eine Übung, weil wir meistens alle überatmen.

00:23:51: Also wir atmen viel zuviel atomzige pro Minute sind eben so hektisch aufgrund unserer aller Lebenssituationen und deshalb ist eben cool wenn wir dann ne Praxis haben, die langsamerer und tieferer Atem ist Sodass wenn wir dann im Stress sind, dass dein Körper schneller gewohnt ist oder ein schnelleres Training letztendlich hat wieder in die CO²-Toleranz zu kommen.

00:24:15: So dass dadurch mehr Sauerstoff in die Zellen wiederkommen kann.

00:24:18: und das braucht einfach Training und Übung.

00:24:22: auch beim Sport zum Beispiel Kannst du das ja sehr gut üben, dass du eben viel mehr durch die Nase atmest?

00:24:27: Ich weiß nicht ob du schon mal drauf geachtet hast.

00:24:30: Nicht soviel durch den Mund zu atmen beim Training sondern Nasenatmung zu nutzen und das ist zum Beispiel auch was, was gut die CO-Zwei-Toleranz dann eben auch übt.

00:24:38: Okay also durch die nase Atmen ist auf jeden Fall wichtig.

00:24:41: Ja

00:24:42: ich merke das ja schon alleine, dass ich hier bei dir sitze Und die ganze Zeit ans Atmen denke atme ich ganz ruhig und bin auch fast zu entspannt habe ich das Gefühl

00:24:52: Das ist mein Ziel mit meinem Datum sein in dieser

00:24:55: Welt.

00:24:56: Aber wie kann man denn im Alltag überhaupt merken, dass man falsch atmet?

00:24:59: Eine wichtige Übung ist wirklich zu achten.

00:25:02: so atme ich kontinuierlich über die Nase ein und aus oder ja viele Leute atmen über den Mund kannst also ich weiß alle hören dann und du werdet jetzt mal drauf achten wenn ihr Menschen begegnet ja wie viele tatsächlich durch den Mund auch atmen kontinuerlich das ist ein super wichtiger Unterschied den wir machen können für unseren Körper Klar, ne?

00:25:22: Gerade beim Training.

00:25:24: Wenn wir das letzte bisschen geben und du sehr viel Gewicht drauf hast dann kannst du natürlich auch zur Mundatmung wechseln aber eben zu schauen dass kontinuierlich in der Anstrengung also lieber weniger Gewicht an beim Training.

00:25:34: Also die Mundatmen ist das auf was wir dann zurückfallen wenn es anstrengend wird.

00:25:38: Genau

00:25:39: Habe ich noch nie Ruhe nachgedacht?

00:25:40: Ja.

00:25:40: Die Mundatmung ist mit dem sympathischen Teil des Nervensystems verbunden, das heißt sobald es für uns anstrengend wird wir gestresst sind wechseln wir automatisch über die Mundatmen.

00:25:50: Hast du ja hier Podcast auch schon immer mal über den Fight-and-Flight-Modus gesprochen?

00:25:54: also wenn wir in dem Kampf und Fluchtmodus sind dann wechselen wir zur Muntatmungen weil sie uns am schnellsten hilft alles zu aktivieren schneller.

00:26:02: der Herzschlag wird schneller Puls wird schneller Atmung wird schneller damit wir einfach unser Leben sicher erkennen.

00:26:08: Das ist total wichtig.

00:26:09: Alles, was funktionale Atmung und CO²-Toleranz ist alles Nasenatmung.

00:26:13: Langsamer Nasen atmen.

00:26:16: Find ich auch ehrlich gesagt angenehmer.

00:26:17: Also meine erste Breathwork Session in Südafrika war nicht nur durch den Mund das war Nase-Mund.

00:26:23: Nur Mund ist auch es wird ja relativ schnell trocken.

00:26:26: da muss man sich dann erst mal dran gewöhnen und musste irgendwie auch durchgehen.

00:26:28: Das habe ich auch nicht so gut gemacht.

00:26:29: also mein Lehrer kam immer wieder zu mir und hat mich korrigiert und das fand ich natürlich dann auch anstrengend.

00:26:36: aber gut Vielleicht ist Atmen anstrengend, muss atmen an strengend sein?

00:26:42: Esatmen an Strengen.

00:26:44: Also gerade das Atmet sich aus!

00:26:46: Wir sagen immer unseren Student und dann bei den transformativen Atmsten.

00:26:50: die sind einfach anstrendend.

00:26:51: Die sind wie in Workout ja und es ist schon auch anstregend also... Ich hab sie auch im Kalender stehen.

00:26:58: Aber mir wurde sogar gesagt, also von meinem Lehrer in Südafrika wurde mir sogar gesagt dass man das eigentlich nicht jede Woche machen soll weil da eben auch im Nachhinein viel passiert und...

00:27:10: Superlehrer gewesen!

00:27:11: Gut ich bin ein Geister!

00:27:12: Du bist danach, ich will nicht sagen erschöpft aber du bist einfach

00:27:16: in einem

00:27:17: anderen State of mind.

00:27:18: Du willst einfach nur Ruhe, du willst...

00:27:20: Journal ist gut sich erdenes gutes Essen vielleicht noch ein bisschen raus an die Natur sind alles so Sachen.

00:27:26: Also wir sagen auch immer, schau einfach mit was du dich und wem du dich noch umgebst weil einfach auch dein Herz ist sehr offen.

00:27:33: ja du bist sehr verletzlich in dem Moment und da dann zu schauen dass man gut für sich sorgen kann es bei den Sessions einfach ein total wichtiger Nachklapp auch für die Integration.

00:27:42: Was passiert denn so in den folgenden Tagen?

00:27:45: oder was kann passieren?

00:27:48: Also einfach Emotionen, die sich zeigen.

00:27:50: Von bis dass wir vielleicht das noch mal drehen laufen und Traurigkeit nach oben kommt kann sein, dass du plötzlich in Situationen bist wo du Menschen anders begegnest besser deine Grenzen spürst und sagst okay Das habe ich jetzt hundertmal ja gesagt, aber ich spüre eigentlich schon hundert mal nein.

00:28:11: Aber ich kann es nicht sagen, aber jetzt kann ich's sagen?

00:28:13: Lass uns noch einmal auf den Alltag vielleicht zurückkommen!

00:28:17: Was machst du wenn du morgens aufstehst?

00:28:20: oder wie atmest du durch den Tag?

00:28:22: Du atmest dir wahrscheinlich weit ausbewusster allein durch dein Beruf schon.

00:28:26: Tatsächlich morgens bewege ich mich einfach gerne und mache erstmal so meine ganze Hausroutinen ... wir haben eine Hünnen Und gehe auch erst mal mit Honi nach draußen und freue mich einfach dann erstmal zehn Minuten zu laufen.

00:28:39: Da nehme ich tatsächlich schon meinen Atem auch mit, also dass sich vier Atemzüge ein, vier Ausatme beim Laufen mit ihr rausgehen und einfach dann auch schon draußen zu sein.

00:28:49: Und dann meine Atempraxis an sich variiert.

00:28:53: Also ich habe eine sehr simple Atempraxis aber ich mache sie eben kontinuierlich.

00:28:57: Im

00:28:57: Sitzen?

00:28:58: Genau im Sitzen ja.

00:28:59: Ich schließe dann Meditationen auch an.

00:29:02: Also meditiere in der Zwischenzeit in Stille Und kann dann einfach gut da setzen und dann atme ich vorher zehn Minuten.

00:29:08: Ich mache oft eine Coherenzatmung oder eine Dreiecksatmungen oder Boxatmungs.

00:29:12: Was heißt Coherenzatmen?

00:29:12: Coherensatmen ist, dass du vier Atemzüge ein, vier Atemszüger ausnimmst.

00:29:16: Coherents heißt das wir uns wieder ins Gleichgebericht bringen eben unseren Pulschlag, Herzschlag

00:29:21: etc.,

00:29:22: und das können wir sehr gut indem wir gleich lang ein- und gleichlang ausatmen.

00:29:26: Ich finde es halt spektakulär muss man wirklich sagen wie schnell das Nervensystem auf eine veränderte Atmung reagieren kann.

00:29:35: Es gibt hier zwei Punkte, das ist ja gut, dass wir ein Video podcast haben und es gibt Tiere an der Nase.

00:29:39: Aber für

00:29:39: alle die uns nur hören?

00:29:40: Ja,

00:29:40: also alle, die uns hören!

00:29:42: Wo beschreibst du das?

00:29:43: Links und rechts neben dem Nasenflügel.

00:29:44: Ja genau da ist wie so ein... spür mal selber, da is wie so'n kleines Loch, spürst Du das?

00:29:50: Rechts und links neben den Nasenflügeln, da iss wie so n kleines Loch Und da kannst Du ziehen.

00:29:56: Zieh mal

00:29:58: Da woher kein Fleisch

00:30:00: ist Genau, dann kannst Du ziehn.

00:30:03: Jetzt ist es wiederum nicht mehr so cool, dass wir ein Videopod kasseln.

00:30:08: Also das hörst du ja bei mir ist ein bisschen verschleimt?

00:30:12: Aber es fühlt schon besser!

00:30:15: Krass!

00:30:15: Möchtest noch eine zweite Übung?

00:30:18: Das finde ich wirklich krass weil eben hat man's ja richtig noch gehört bei mir.

00:30:21: Genau also da funktioniert gut.

00:30:23: und das Zweite ist Nase-Freimachübung.

00:30:26: Du atmest aus.

00:30:28: Atme aus halt die Nase zu oder was wird einfach der Ja ja ja Bewege mit deinem Kopf Halt jetzt die Nase zu.

00:30:34: Du atmest nicht aus, du hattest den Atemat.

00:30:36: Ja ja ja und dann noch dein dein dein.

00:30:39: Und dann Kopf in deine deine Bewegung so und da lässt du los und atmest über die Nose wieder ein.

00:30:45: Ich weiß nicht ob ich richtig ausgeatmet habe.

00:30:47: Macht

00:30:47: nichts machen wir noch einmal

00:30:49: Aber es fühlt sich alles so viel klarer an.

00:30:51: Ich hab das Gefühl, ich laufe um einen Gebirgssee in der Schweiz!

00:30:56: Ja

00:30:56: du kannst... also können wir mehrfach machen dass wir ausatmen die Nase zuhalten ja ja ja.

00:31:01: Bewegung nein nein nein.

00:31:02: und wieder über die Nose einatmen Und dann eben diese Bewegung auch und dann vielleicht bastet ihr manchmal das Nasenspray.

00:31:09: dann kannst Du mal ausprobieren Voll

00:31:10: gut Was hat sich denn in deinem Leben verändert durch die Atmung?

00:31:14: Alles zum Guten.

00:31:16: Es ist auch

00:31:18: alle Menschen, die hier einladen, die

00:31:20: mit dem Thema kommen.

00:31:21: Aber es stimmt ja

00:31:23: auch!

00:31:24: Ich lebe einfach viel lebendiger.

00:31:28: Ich hatte sehr viel Erstarung in meinem Körper, sehr viel Taubheit und eben damit auch sehr viel chronische und physische vor allem im Kopfschmerzen.

00:31:40: Ich bin mit zwanzig ausgezogen und den Job, den ich damals gemacht habe.

00:31:44: Ich hab das alles sehr geliebt aber ich hatte einfach kein Limit dadurch dass... Du

00:31:48: warst auch High Performerin oder?

00:31:50: Ja und dieses Nicht-Spüren wo mein Limit ist und immer also aus dieser Begeisterung heraus weil ich endlich machen konnte nach der Schule was ich wollte.

00:31:58: Da hab' ich meine Limits einfach nicht gespürt und deshalb Mein erster Step war mit Anfang Mitte zwanzig, dass ich meine Ernährung geändert habe.

00:32:08: Das war für mich ein großer großer großer Schlüssel, das ich gemerkt hab so wie viele... Inwiefern?

00:32:14: Also inwiefern hast du die Ernährungen verändert?

00:32:16: Einfach mehr ange... also ich habe gemerkt, dass das was ich esse nicht das ist was mein Körper braucht und habe dann erst mal so herausgefunden Also was mein Körper braucht, das für mich die richtige Ernährung ist.

00:32:28: Und dann war ich mit meinen Gefühlen konfrontiert weil ich gemerkt habe dass das was ich gegessen hab einfach auch viel gefühle nach unten.

00:32:34: also wir können ja auch super über Essen unsere Gefühle drücken und ich dann gemerkt hab so wow da ist irgendwie eigentlich ganz schön viel los hier in meinem Körper.

00:32:41: aber damit komme ich überhaupt gar nicht klar.

00:32:43: das war dann auch der Grund warum ich zur Gesprächstherapie gegangen bin und Coachings gemacht habe und mich dann ein Schritt für Schritt so weiterentwickelt hat es dann eben mit Anfang dreißig der Atem kam Und der Atem war dann eben ein Punkt für mich, dem mich dabei unterstützt hat in meine Selbstermächtigung zu kommen und Selbstregulierung.

00:32:58: Und ich viel besser mich spüren konnte und mir innere Kapazität aufbauen konnte mit all dem zu sein was meine Biografie, was meine Geschichte ist Was mir gut tut wie ich mein Leben gerne verändern möchte und dann einfach über die Zeit Ich mein Leben so gestalten konnte und gestalte Wie es für mich wohl ist und wie's mir gut geht Und ich mich nicht von meinen Ängsten davon zurückhalten lasse, sondern jetzt halt mit meinen Äxten die Erfahrung mache und die mitnehme.

00:33:24: Ich glaube das ist auch ganz wichtig sich das noch mal vor Augen zu führen dass nur weil man richtig atmet natürlich trotzdem auch noch ängste hochkommt.

00:33:32: Ja

00:33:32: sicher ja aber ich komme halt gut mit denen klar.

00:33:36: Also und es sind ja weißt du ich meine...ich freue mich dass ich das in der Zwischenzeit merke, dass mir was Unangenehmes oder mir etwas zu vieles oder ich keine Orientierung habe oder ich Ängste habe.

00:33:47: Ja, zu unserem Mensch sein dazu.

00:33:48: Wir wollen ja nicht irgendwo hinkommen wo wir keine Ängste mehr haben.

00:33:51: die sind ja genauso wichtig weil ängste uns auch spüren lassen wo unsere Grenzen sind oder wo wir vielleicht noch mal ein bisschen genauer hinschauen wollen.

00:33:57: aber ich habe eben in der Zwischenzeit so viel innere Kapazität und innere Ruhe dass ich weiß okay das ist das was was ich brauche um mein nächsten Schritt gehen zu können um all das mit also all das in seiner Vielfältigkeit mitnehmen zu können.

00:34:13: würdest du sagen dass ein veränderte Atem Persönlichkeit verändert?

00:34:19: Ja.

00:34:19: Ich würde mir sehr wünschen und hoffe, dass immer mehr Menschen atmen weil weißt du der Welt in der wir gerade leben die so geprägt ist von Chaos und Nichtwissen und Unsicherheiten und Co.

00:34:35: Wünsche ich mir sehr das vielmehr Menschen sich im Atem bewusst werden Und diesen Frieden den wir uns so sehr im Außen wünscht und in einer friedlichen Welt zu leben Dass wir denen in uns kreieren und dass wir damit eben auch unsere Persönlichkeiten dahin entwickeln können mit mehr inneren Frieden, Empathie.

00:34:53: Ruhe in uns gestalten, weil damit was das vorhin gesagt wie du mich erlebst.

00:34:58: Das ist weil ich das lebe und weil ich es verkörper Und dass auf dich einen Effekt hat und auf andere Menschen effekt hat genauso wie wenn Du geerdet und in Deiner ruhe bist.

00:35:09: Du menschen einfach ganz anders begegnen kannst.

00:35:11: und unsere nerves Systeme sind ja immer in verbindung.

00:35:14: der atem heißt ja Verbindung zu mir und verbindung die Ich Zu dir haben kann.

00:35:17: und so kalibrieren sich unsere nerven systema.

00:35:19: und Ja Wenn Du aufgeregt bist Es ist für mich dann aus dieser Ruhe, die ich in mir habe.

00:35:24: Es ist total einfach mit dir durch eine Panikattacke oder Angst zu gehen oder hier sein zu können und empathie für dich zu empfinden weil ich in dieser Rufe sein kann und weil ich diese Kapazität im Nervensystem habe.

00:35:37: wenn ich ja auch noch weiter aufgeregt bin dann ist dein Nervenystem okay.

00:35:40: Christine ist ja auch total aufgereght.

00:35:41: ihr muss irgendwas wirklich nicht stimmen also gehst du noch höher.

00:35:45: drehen wir uns genau in die andere Richtung.

00:35:47: Also, wir können beides!

00:35:48: Wir können uns auch nach oben drehen und alle sind total aufgeregt und deshalb wünsche ich mir sehr dass unsere Persönlichkeiten sich weiter über den Atem und all die anderen Sachen und Möglichkeiten, die wir haben verändern das wir einfach mehr innere Ruhe und inneren Frieden für uns aller gestalten können und ihnen dann mehr und mehr auch im Außen leben können.

00:36:07: Das ist zumindest das für was ich losgehe.

00:36:12: glaube ich jetzt während du gesprochen hast, vielmal gedacht das ist so ein schöner Schlusssatz und trotzdem kamst du immer noch mit einer anderen Weisheit.

00:36:18: Die Folge ist noch nicht ganz zu Ende aber ich verabschiede Kristine schon mal gleich nachdem Du aus dem Happy Jump gezogen hast denn... Da freue

00:36:25: ich mich schon die ganze Zeit!

00:36:26: Wir werden

00:36:26: ja in der Bonusfolge noch weiter sprechen.

00:36:28: Du hast noch mehr Arten-Techniken mitgebracht, ein paar Gedankengänge finde ich können wir auch noch vertiefen möchte auch gerne noch ein bisschen mehr über Deine Arbeit hören.

00:36:37: Ganz kurz noch für alle die die Bonusfolgen nicht hören Aus welchen Gründen auch immer?

00:36:41: Wie findet man denn eine gute Breathwork-Session?

00:36:45: Weil ich meine, die Leute hören uns in ganz Deutschland vielleicht auch noch in anderen Ländern.

00:36:49: Woher weiß ich dass sich jemanden findet der das auch wirklich beherrscht?

00:36:53: Zum einen bild ich Leute aus, also ich habe vor knapp fünf Jahren oder so mit Conny meiner Frau zusammen in Intesoma Breathwork gegründet.

00:37:00: Bei Intesomo findet man auf alle Fälle richtig tolle Breathworker die traumasensibel auch ausgebildet sind und wirklich diese ganze Range von der wir heute gesprochen haben, der funktionalen Atmung aber auch den Deep Dive Sessions und dem somatischen Coaching ein Gesamtpaket haben.

00:37:16: das ist definitiv was.

00:37:17: und ansonsten... wirklich schaue dir die Leute an, mit denen du atmest.

00:37:22: Steht auf den Websites was sie für Ausbildungen gemacht haben aus welchen Atemschulen die kommen und was die für Hintergründe haben etc.

00:37:28: Und da wirklich gut zu recherchieren weil wir geben einfach unseren Körper- und unser Nervensystem ins Vertrauen einer anderen Person.

00:37:35: Ja

00:37:35: und wir haben ja auch gerade schon gesagt es gibt ja auch unterschiedliche Breathwork Techniken Und wenn man vielleicht die erste Stunde nicht für sich jetzt direkt zu gefühlt hat, dann sollte man vielleicht auch einfach nochmal einen anderen Lehrer, eine andere Lehrerin.

00:37:48: Ja und auch nicht jede... also deswegen im Intesoma Brathwork unterrichten wir ja auch nicht Techniken sondern die Prinzipien dahinter, hinter den Techniken um eben auch zu merken weil nicht jede Technik ist für jedes Nervussystem geeignet.

00:38:01: Also auch da zu schauen sind transformativer Atem-Sessions wirklich gerade das was ich brauche weil ich eigentlich viel zu gestresst bin und dann noch mehr wie Sport oder transformativer Atem ist da schon zu mich noch mehr Stress.

00:38:13: Und brauche ich eigentlich gerade eher eine funktionale Atmung, um erst mal wieder eine gute CO-Zweitaleranz aufzubauen und gut in meinen Parasympathikus mich wieder sicher und zu Hause zu fühlen?

00:38:24: Weil weißt du wir meinen das so oft dass wir denken ja in die Entspannung zu gehen es ist ja dann so leicht aber das ist für viele Menschen erstmal nicht sicher.

00:38:31: wenn du immer im Stress Sicherheit findest, dann ist der Parasympathikus und die Entspannung ist da nicht unbedingt Sicherheit.

00:38:39: Und da einfach vielleicht erst mal dahin durch ein paar Stunden zu gehen um dann eben wieder neu zu schauen was es denn die Atemübungen oder die Atmtechniken die ich für mich jetzt gerade brauche wie mein Leben auch passt.

00:38:58: So dann zieh doch mal aus dem Herr Bieter.

00:39:01: Nö aber ich vielleicht beantworte dich deine Frage mit.

00:39:05: Oh mein, was aus deiner Herkunftsfamilie willst du bewahren?

00:39:08: Was bewusst anders machen.

00:39:10: Das ist sehr privat!

00:39:14: Ja, das ist okay.

00:39:14: Aber es ist okay?

00:39:15: Ja, total.

00:39:17: Also was aus der Herkünftesfamile willst Du bewahren... ...was meine Eltern mir mitgegeben haben, dass ich von allem immer genug habe.

00:39:29: Das fand ich super.

00:39:31: und auch in der Art und Weise, wie sie mir mitgegeben haben, gesunde Beziehungen zu leben.

00:39:35: Und in Verbindung zu gehen?

00:39:36: Ich habe das mit meiner Frau immer wieder so.

00:39:39: das Thema, dass es echt cool ist was meine Eltern mir da mit gegeben haben, dass ich so in gesunde Bindungen und Beziehung gehen kann.

00:39:46: also wenn ich viele andere Bindungstypen und Bindungswunden höre dann denke ich auf so wow danke, dass sich das mitbekommen habt!

00:39:55: Das will ich auf alle Fälle bewahren und bewahren wir auch in unserer Familie, das ist echt richtig schön.

00:40:01: Und was ich anders machen möchte, ist viel zu fühlen.

00:40:06: Bei uns war nicht so viel Platz zum Fühlen und das mache ich ja in der Zwischenzeit.

00:40:11: Du möchtest

00:40:11: mehr fühlen?

00:40:12: Ja, tue ich auch in der zwischenzeit!

00:40:14: Das mach' ich auch anders und bringe das auch wiederum damit in unsere Familie.

00:40:22: Ja, einfach mehr Ausdruck für Gefühl auch da sein darf.

00:40:24: Also dass das nicht so weggedrückt wird und wenn es dann gefühlig wird egal in welche Richtung Gefühle, dass das einfach Platz hat und dass dafür Kapazität da ist.

00:40:33: Das habe ich schon seit vielen, vielen Jahren gemacht mache Ich schon seit viele Jahren anders und inspiriere aber auch die Familie damit, das ist auch schön.

00:40:40: Schön!

00:40:41: Ja, ich würde sagen bei mir war's die Offenheit und die Toleranz anderen Menschen gegenüber Da waren meine Eltern ganz, ganz toll Und eben auch Und das steht jetzt gleich so ein bisschen im Gegensatz zu dem, was ich besser machen will.

00:40:54: Aber es wurde bei uns auch nicht versucht, irgendeinen Schein aufrechtzuerhalten.

00:40:59: Das habe ich später in meiner amerikanischen Austauschfamilie mitbekommen dass da vieles unter den Tisch gekehrt wurde damit man ja nach außen hin irgendwie den Scheinwart genau und das war bei unserer Familie nicht so.

00:41:11: Wenn es gerade Stunk gab und irgendwelche Freunde vorbeikommen, dann wurde... Dann war halt gerade Stung.

00:41:16: Also, ne?

00:41:17: Den haben wir vielleicht vor denen nicht ausgelebt aber es wurde halt angesprochen weil die Leute fühlen ja Energie auf was da los ist.

00:41:25: Und andererseits was ich aber anders machen möchte ist und da komme ich beispielsweise bei meiner Mutter immer wieder an Punkt dass sie zumacht und dass man Sachen nicht... Weil sie unangenehm ist, möchte sie nicht in diese Geschichten mehr reingehen.

00:41:40: Und das finde ich einfach total schade, weil da immer irgendwas ablockiert wird und das möchte ich nicht machen.

00:41:44: Es steht so ein bisschen im Gegensatz zu dem, dass früher eigentlich alles ausgesprochen wurde aber irgendwie hat sich das verändert.

00:41:52: Ja und so möchte ich mein Leben nicht leben.

00:41:54: Danke fürs Teilen!

00:41:55: Ja danke für deine Geschichte.

00:41:57: Jetzt sage ich kurz Kristine bis gleich Denn hier gibt es jetzt noch die Meinformelle Lass uns für einen Moment kurz raushoben Egal wo du gerade bist, Du musst nichts verändern.

00:42:18: Lenk einfach deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem ohne ihn zu kontrollieren.

00:42:25: Spür wie die Luft durch deine Nase einströmt und wieder hinaus fließt.

00:42:30: Vielleicht merkst du ja dass dein Atem gerade eher flach ist oder zu schnell?

00:42:39: Vielleicht auch unruhig?

00:42:43: Alles is ok!

00:42:46: Und jetzt atme einmal bewusst etwas tiefer ein und langsamer wieder aus.

00:42:55: Und mit jeder Ausatmung darf dein Körper ein kleines bisschen loslassen, du merkst wie deine Schultern sinken, wie dein Kiefer weicher wird...und dann lass den Atem einfach wieder passieren!

00:43:14: Du musst nichts leisten.

00:43:16: nur dieser eine Moment, nur dieser einen Atemzug und vielleicht merkst du du bist schon ein bisschen mehr bei dir angekommen.

00:43:33: Vielleicht ist es genau dieses kurze Inhalten und damit der erste Schritt zurück zu dir selbst.

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